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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Rollenspiele

Autor:
Elke

Rubrik:
studium

13.05.2009

Heute hatten wir mal wieder ein fachfremdes Seminar zu absolvieren. Diesmal ging es um kritische Mitarbeitergespräche. Nach einem etwas langen Theorieteil, begann dann endlich die Do-It-Yourself-Phase, in der man sich in Rollenspielen selbst ausprobieren durfte.

Nachdem ich im realen Leben bereits die Gelegenheit hatte, solchen Gesprächen zumindest als Mitarbeiter beizuwohnen, fand ich mich diesmal in der Situation als „Vorgesetzte" wieder und musste lernen, dass auch diese Rolle nicht unbedingt leicht ist. Zumindest nicht, wenn man Neuland betritt.

Als Kollege wurde mir ein Kommilitone gegenübergestellt, den wir vorher im Theorieteil als „narzisstischen Typ" (von sich selbst übermäßig überzeugt) eingeordnet hatten. Kein leichtes Spiel für mich. Außerdem kam hinzu, dass die Fakten, wie man so ein  Gespräch führt, eine volle A4-Seite füllten, und ich ganze fünf Minuten Zeit hatte, mich mit der Situation auseinander zu setzen.

Nachdem mir mein Kommilitone bereits beim Betreten des Raumes das Gesprächszepter aus der Hand genommen hatte und mich auch sonst nicht wirklich zu Wort kommen ließ, ist mir erst mal bewusst geworden, wie schwer es ist, sich durchzusetzen. Vor allem als Frau. Oft wird man nicht gleich auf Anhieb ernst genommen und muss sich den gebührenden Respekt erst verdienen.

Ob das im Alltag so leicht sein wird, wage ich zu bezweifeln, aber ich hoffe, ich meistere in Zukunft auch solche Situationen.

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