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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die letzte Hürde des Grundstudiums

Nach vier Semestern stand am Ende des Grundstudiums endlich auch die letzte Fachprüfung an. Einen ganzen Stapel Skripte galt es zu lernen, bevor diese letzte Hürde bewältigt war. Die Prüfung fand im September statt, was bedeutete, dass man den großen Teil der Ferien wieder einmal mit Lernen verbringen „durfte". Hierzu trafen wir uns in einer Gruppe von sechs Leuten fast jeden Tag früh in der Uni und arbeiteten die Skripte durch.

Dass der Inhalt echt interessant war, erleichterte mir die Sache ein wenig. Sich noch einmal mit den ganzen verschiedenen Maschinenelementen auseinander zu setzen, war tatsächlich ganz attraktiv. Schließlich ist dies ein zentraler Bestandteil des Maschinenbaus und hier einigermaßen fit zu sein, fand ich schon recht wichtig.

So verbrachten wir die Zeit vor der Klausur trotz guten Wetters drinnen über unseren Skripten, Büchern und Konstruktionszeichnungen gebeugt, die es zu verstehen galt. Auch in Mathe mussten wir fit sein. Beispielsweise war gefordert, die Kräfte an verschiedenen Getriebearten sowie die Toleranzen und erforderlichen Maße von Wellen ausrechnen zu können.

Die Zeit bis zur Klausur war also ordentlich gefüllt. Umso ausgelassener war hinterher die Feier, bereits mit dem Gefühl, dass sich die ganze Lernerei gelohnt hatte und nun der nächste Abschnitt des Studiums beginnen sollte.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Aug 12, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Aug 12, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Wet T-Shirt Contest

Zwei Männer, mit leicht durchgeschwitzten T-Shirts, in einem Partyraum. 

Endlich Freitag - der offiziell letzte Prüfungstag. Auch wenn ich selbst schon seit einer Woche mit den Prüfungen fertig bin, hatte ich mich auf diesen Tag gefreut. Grund dafür war das Campus Open-Air auf unserem schönen Hochschulgelände.

Eine Bühne mit vielen Live-Bands und sehr, sehr viele Studenten und Nicht-Studenten in ausgelassener Feierlaune. Leider hat, wie im letzten Jahr auch, das Wetter nicht so richtig mitgespielt. Ab und zu ein paar heftige Schauer machten es den Bands schwer, das Publikum vor der Bühne zu halten.

Im Anschluss an die Liveauftritte gab es eine Art After-Show-Party in der campuseigenen Turnhalle. Die Musik war toll und die Stimmung natürlich auch. Ich habe viele Leute getroffen, und auch wenn ich Fahrer war und dementsprechend mein Getränke-Portfolio an diesem Abend nur aus Wasser bestand, habe ich mit Freunden bis in die Puppen getanzt.

Ab zwei Uhr herrschten saunaähnliche Temperaturen und wir alle waren bis auf die Unterwäsche nass. Ein „Wet T-Shirt Contest" wäre bequem, ohne zusätzliches Wasser, bei jedem anwesenden Partygast möglich gewesen.

Gegen fünf Uhr früh haben wir, als die letzten Partygäste, die Halle geräumt und sind bei einem beeindruckend aussehenden Gewitter-Nachhimmel die 30 Kilometer nach Hause gefahren.

 

Foto: Privat

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Aug 7, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Aug 7, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Studiums-(fast-)Abschiedsabend (Teil 2)

Kurz vor Mitternacht fanden wir uns in einer Cocktailbar wieder. Pünktlich zur Happy-Hour :-). Allerdings waren wir bereits auf den harten Kern dezimiert. Was wohl auch gut war, denn die Bedienungen waren schon mit uns acht Leuten heillos überfordert. Im Morgengrauen machte dann auch diese Örtlichkeit zu und wir mussten wohl oder übel das Feld räumen. Nun hieß es, den richtigen Weg ins Wohnheim zu finden.

Ich studiere zwar nun seit drei Jahren hier, aber ich habe zum ersten Mal so richtig was von der Stadt gesehen. Eigentlich war ich sonst immer nur auf dem Campus und bei Veranstaltungen in der unmittelbaren Umgebung.

Im Wohnheim angekommen, standen wir vor der logistischen Herausforderung sechs Leute in einem Zwölf-Quadratmeter-Zimmer mit nur einem Bett und einer Matratze unterzubringen. Schließlich und endlich lagen wir bei 30 Grad Raumtemperatur zusammengequetscht wie die Sardinen auf dem Boden.

Nach maximal zwei Stunden Schlaf und einer mittlerweile gnadenlos hellen und warmen Sonne, akzeptierten wir alle die Tatsache, dass Schlafen einfach nicht mehr möglich war. Mit den schlimmsten Augenringen aller Zeiten und einem flauem Magengefühl räumte ich das Feld. Die Verabschiedung fiel kurz und schmerzlos aus.

Hmm, und das war es jetzt erst mal für eine lange Zeit. Jeder geht in sein Praktikum und wir alle sehen uns erst im Dezember wieder, wenn wir unsere Praktikumsarbeiten präsentieren ...

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Aug 4, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Aug 4, 2009