interaktiv

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

I am Legend

Autor:
Elke

Rubrik:
studium

20.11.2009

Heute früh bekam ich einen Einblick, wie meine Heimatstadt in Zukunft sein könnte – vielleicht in 10 Jahren, wenn ein Großteil der Rentner, die aktuell eindeutig in der Überzahl sind, weggestorben ist und unserer Eltern selbst „alt“ sind. Die Straßen waren leer. Nur Blätter, drei andere Autos und nasse Straßen.

Eine Geisterstadt, aus der man nur zu gerne fliehen möchte, weil man sich selbst am Tage gruselt. Einsamkeit, Trostlosigkeit. Wie bei Will Smith in dem Film „I am Legend“.

Der Grund – Buß- und Bettag. Feiertag in Sachsen, in Brandenburg aber nicht. Also bin ich im Büro, während sich alle, die in Sachsen leben UND arbeiten, noch mal gemütlich umdrehen.

Ansonsten ist nicht viel los bei meinem Praktikum. Auf jedes Problem, welches ich bisher bei der Bearbeitung meiner Bachelorarbeit gelöst habe, folgen zwei neue. Die Zeit drängt.

Letzte Woche hatte ich einen Termin mit dem Ingenieur für Fahrleitungsplanung. Der Mann hat alles, was ich bis jetzt gemacht habe inklusive meinen weiteren Plan in Frage gestellt, während drei andere genau diese Variante für die einzig praktikable hielten. Irgendwann muss man einfach aufhören, auf andere Menschen zu hören und machen, was man selbst für richtig hält. Viele Wege führen nach Rom – in meinem Fall zur Abschlussarbeit. Und klar gibt es immer Steine auf dem Weg. Jeder Lösungsweg hat seine Schwächen. Immer muss man Annahmen treffen, mit denen nicht jeder 100% zufrieden ist, sich auf Werte verlassen, die immer irgendwer anzweifeln wird, und immer gibt es Vor- und Nachteile.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.