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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die Welt des Marketing

Autor:
Till

Rubrik:
studium

24.09.2008

Die Ansprüche in den technischen und wirtschaftlichen Vorlesungen waren sehr unterschiedlich. Während es in den technischen Vorlesungen eher darum ging, Inhalte zu verstehen und auf verschiedene Aufgabentypen anwenden zu können, musste man in den wirtschaftlichen Fächern eher eine große Menge Stoff auswendig lernen.

Ich persönlich konnte mich eher mit dem Lernen für die technischen Fächern anfreunden. Doch viele die weniger mathematisch oder technisch begabt waren, hatten da genau gegensätzliche Vorlieben.

Die Stoffmenge gerade in Marketing war wirklich nicht ohne. Zusätzlich zu den Inhalten der Vorlesung wurden pro Vorlesung zirka 150 bis 250 Seiten aus einem Buch empfohlen, die man dazu doch nachbereiten sollte und Aufgaben angegeben, die man auch noch bearbeiten sollte. Am Anfang schluckte ich ganz schön angesichts dieses Arbeitsberges. Doch nachdem ich mich mit höheren Semestern beraten hatte, erfuhr ich, dass das alles für die Klausur gar nicht nötig ist und dort nur die Folien abgefragt werden.

Inhaltlich war Marketing aber echt interessant. Der Stoff war weniger trocken als in vielen anderen Vorlesungen und wurde mit vielen Beispielen aus der Praxis ergänzt. Was in Marketing alles gelehrt wird, lässt sich schlecht in zwei Sätzen sagen. Marketing bedeutet so viel wie marktorientierte Unternehmensführung. Werbung ist zwar auch ein kleiner Teil von Marketing, hat aber weniger damit zu tun als man landläufig annimmt. Es geht unter anderem darum, Wettbewerbsvorteile zu erkennen und zu erarbeiten, Preise richtig festzusetzen und Entscheidungen über die Produktvielfalt zu treffen. Zusammen mit passenden Beispielen etwa aus dem Automobilbereich war das Thema schon ganz spannend.

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