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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

So werden Maschinen gebaut...

Das Fach, welches am ehesten den Vorstellungen entspricht, die man von Maschinenbau hat, ist Konstruktionslehre. An anderen Unis heißt es oft auch Maschinenelemente.

Einige der Maschinenbestandteile, die hier behandelt werden, kannten wir bereits zumindest dem Namen nach: Zahnradgetriebe, Wälzlager, Fliehkraftkupplungen, Kurbelwellen... Aber hier lernte man nun, wie sie funktionieren und wie man sie verbindet. Wir erfuhren, was für Getriebearten es gibt, welche Vor- und Nachteile sie haben und auch, wie man die Belastungen ausrechnen kann und vieles mehr.

Zusätzlich gab es im ersten Semester auch einmal pro Woche Übungen zu dieser Vorlesung. In den Übungen ging es darum, technisches Zeichnen zu lernen. Man fing mit einfachen Körpern an, die man dann aus unterschiedlichen Perspektiven zeichnen musste. Die Aufgaben wurden immer komplexer, und schließlich mussten wir über Weihnachten als eine Art Hausarbeit ein Stirnradgetriebe zeichnen. Das erfolgreiche Bestehen dieser Arbeit war Voraussetzung zum Schreiben der Klausur in Konstruktionslehre und der Aufwand war auch nicht unerheblich. Die Zeichnung wurde groß auf DIN A2 angefertigt. Außerdem mussten zwei unterschiedlich dicke Bleistiften verwendet werden, je nachdem, was für eine Linie zu zeichnen war. Dazu kam noch, dass man die exakte Größe der einzeln zu zeichnenden Bauteile in Tabellenbüchern nachschlagen musste, damit sie auch der DIN Norm entsprechen. Man hatte also gut zu tun, bekam so aber auch eine genau Vorstellung davon, wie die Arbeit eines Konstrukteurs aussieht.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Oct 9, 2008
Autor: Till
Rubrik: studium
Oct 9, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Generalprobe für die Bachelor-Arbeit

Im fünften Semester absolviert man mit einem fachübergreifenden Projekt eine Art Generalprobe für die Bachelor-Thesis. In insgesamt 130 Stunden soll jeder Einzelne ein Projektthema bearbeiten, eine schriftliche Arbeit dazu verfassen und sich in einem Kolloquium behaupten.

Es steht den Studierenden frei, ob sie ein Thema aus einer Liste der Fachhochschule wählen, zusammengestellt von den Professoren, oder sich selbst eines besorgen, zum Beispiel in Kooperation mit einer Firma. Ich habe mich für ein Thema an meiner Hochschule entschieden: „Aufbau und Inbetriebnahme einer Solaranlage und Ausarbeitung eines Praktikumsversuchs -Regenerative Energien-." Da sich einer meiner Kommilitonen ebenfalls für das Thema interessierte, haben wir uns zu einer Zweiergruppe zusammengeschlossen.

Heute fanden die erste Absprache mit dem verantwortlichen Professor sowie die Laborbegehung mit dem Laboringenieur statt. Wir werden uns nun in den kommenden 14 Wochen mit dem Thema „Solaranlagen" beschäftigen. Außerdem sollen wir ein bereits vorhandenes BUS-System (Leitungssystem, das zum Austausch von Daten und/oder Energie zwischen Hardware-Komponenten dient) wieder in Betrieb nehmen, um die Beleuchtungsanlage im Lichtlabor steuern zu können, die wir auch für unsere Projektarbeit benötigen. Zudem ist geplant, die Parameter von zwei Solaranlagen, die bereits auf dem Dach und an der Fassade installiert sind, erstmalig zu erfassen und auszuwerten.

Es ist ein großer Vertrauensbeweis und außerdem ein untrügliches Anzeichen dafür, dass man nun definitiv zu den höheren Semestern zählt, wenn man den Schlüssel für ein Labor ausgehändigt bekommt. Und ich? Ich habe jetzt auch einen!

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Oct 8, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Oct 8, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Aufbruch ins fünfte Semester

Da bin ich nun angekommen - im fünften Semester. Unglaublich, irgendwie. Ich stehe auf dem Campus und schaue mich um. Es ist schön wieder hier zu sein, auch wenn das Wetter miserabel ist. Ich freue mich auf das neue Halbjahr, welches jetzt vor mir liegt. Wieder ein kleiner Anfang, wieder gute Vorsätze und wieder sind alle Chance offen. Diesmal bin ich motiviert wie nie und fest entschlossen das Beste aus diesem Semester, und vor allem aus mir, herauszuholen.

Dieses Mal wartet eine ganz besondere Herausforderung, nämlich das "fachübergreifende Projekt" auf mich.

Außerdem beginnt auch meine wahlobligatorische Vorlesung zur zusätzlichen Qualifizierung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit. Der Kurs kostet mich 350 Euro und ich finde, das ist eine gute Investition in meine Zukunft. Diese, zwei Semester andauernde, Veranstaltung, mit ihren drei Prüfungen, kann ich mir zusätzlich auch als Wahlpflichtfach auf mein Zeugnis anrechnen lassen.

Zudem werde ich mein erstes Wahlpflichtfach "Energielogistik" besuchen. Eigentlich muss ich während meines gesamten Studiums nur ein einziges Wahlpflichtfach absolvieren und so fünf Credit Points einfahren. Angeboten werden neben den Klassikern wie Steuerungs-, Regelungs- und Energietechnik auch Alternativen wie zum Beispiel meine Wahl, die Energielogistik. Gehalten wird die Vorlesung, welche vier Semesterwochenstunden umfasst, hauptsächlich von unserer Professorin. Allerdings gibt es immer mal wieder Gastdozenten von Energieunternehmen und anderen Firmen der Region. Der enge Praxisbezug macht dieses Fach besonders interessant für mich. Es ist mir wichtig das große Ganze zu verstehen und Antworten auf alltägliche Fragen geben zu können, falls mal jemand eine hat :)

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Sep 30, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Sep 30, 2008