interaktiv

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

So werden Maschinen gebaut...

Autor:
Till

Rubrik:
studium

09.10.2008

Das Fach, welches am ehesten den Vorstellungen entspricht, die man von Maschinenbau hat, ist Konstruktionslehre. An anderen Unis heißt es oft auch Maschinenelemente.

Einige der Maschinenbestandteile, die hier behandelt werden, kannten wir bereits zumindest dem Namen nach: Zahnradgetriebe, Wälzlager, Fliehkraftkupplungen, Kurbelwellen... Aber hier lernte man nun, wie sie funktionieren und wie man sie verbindet. Wir erfuhren, was für Getriebearten es gibt, welche Vor- und Nachteile sie haben und auch, wie man die Belastungen ausrechnen kann und vieles mehr.

Zusätzlich gab es im ersten Semester auch einmal pro Woche Übungen zu dieser Vorlesung. In den Übungen ging es darum, technisches Zeichnen zu lernen. Man fing mit einfachen Körpern an, die man dann aus unterschiedlichen Perspektiven zeichnen musste. Die Aufgaben wurden immer komplexer, und schließlich mussten wir über Weihnachten als eine Art Hausarbeit ein Stirnradgetriebe zeichnen. Das erfolgreiche Bestehen dieser Arbeit war Voraussetzung zum Schreiben der Klausur in Konstruktionslehre und der Aufwand war auch nicht unerheblich. Die Zeichnung wurde groß auf DIN A2 angefertigt. Außerdem mussten zwei unterschiedlich dicke Bleistiften verwendet werden, je nachdem, was für eine Linie zu zeichnen war. Dazu kam noch, dass man die exakte Größe der einzeln zu zeichnenden Bauteile in Tabellenbüchern nachschlagen musste, damit sie auch der DIN Norm entsprechen. Man hatte also gut zu tun, bekam so aber auch eine genau Vorstellung davon, wie die Arbeit eines Konstrukteurs aussieht.

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