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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Wein und Wandern

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

05.07.2018

Nachdem ich eine spannende Woche mit Fliegen, Segeln und fantastischem Wetter verbracht hatte, lag noch ein weiterer Urlaubsausflug vor mir. Es ging in die Weinregion Rhein-Hessen. Dort wollten mein Freund, seine Mutter und ich ihr Geburtstagsgeschenk einlösen. Dafür war eine zweitägige Veranstaltung mit viel gutem Essen, Weinproben und Wandern geplant.
Als wir ankamen, stellten mein Freund und ich überrascht fest, dass wir nicht die jüngsten Teilnehmer waren. Erwartet hatte ich bei so einer Veranstaltung viele graue Köpfe und den einen oder anderen geländefähigen Rollator. Tatsächlich war die Gruppe aber deutlich gemischter: Dabei waren junge Leute wie wir, einige ältere, aber durchaus rüstige Ehepaare und Leute zwischen 30 und 50, die mit dem Freundeskreis angereist waren.
Mit einem ausgeklügelten Wein-Umhängeglas ausgerüstet, starteten wir am Samstag bei strahlendem Sonnenschein mitten in den Weinstöcken des Hofes, der die Veranstaltung ausrichtete. Etwa alle 300 Meter stoppten wir, um uns in kleinen Dosen theoretischen Input zum Weinbau anzuhören. Daneben zauberte der Winzer bei jedem Stopp einen anderen Wein zum Probieren aus dem Gebüsch. So hatte jeder ausreichend Anreiz, die doch recht anspruchsvolle Strecke über Trampelpfade mitten durch die Weinberge bis zum Ende mitzulaufen. An der schönsten Stelle der Strecke machten wir bei umwerfender Aussicht Mittagspause.
Auf dem Rückweg zum Hof besuchten wir noch den Weinkeller, wo wir in allen Einzelheiten lernten, wie die Traube zum Wein wird. Der Nachmittag ging nahtlos in einen Grillabend über.
Gut gestärkt folgte dann das Highlight der Veranstaltung: die eigentliche Weinprobe. Natürlich konnte man noch am selben Abend Wein zum Mitnehmen bestellen, um ihn am nächsten Morgen mit in die Heimat zu nehmen.

 

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