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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Delfine im Bosporus

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

10.12.2018

Ich hatte mir Istanbul immer als prächtige Stadt vorgestellt, die aufgrund ihres geografischen Standorts stark westlich geprägt ist. Tatsächlich habe ich durch meine Reise dorthin ein anderes Bild bekommen. Entgegen meiner Erwartung hat Istanbul zum Beispiel keine Altstadt, wie wir sie von deutschen Städten kennen. Der als Altstadt betitelte Teil Istanbuls hat zwar jede Menge enge Gassen zu bieten, darüber hinaus erinnert aber nur hier und da mal eine alte Moschee an längst vergangene Zeiten.
Nachdem ich festgestellt hatte, dass die Altstadt zwar interessant, aber nicht besonders schön ist, lagen meine Hoffnungen auf den berühmten Sehenswürdigkeiten. Hier folgte die nächste Enttäuschung, denn selbst die einst prächtige Hagia Sophia beeindruckte mich wenig. Wer orientalische Pracht sehen möchte, sollte aber den Topkapi-Palast besichtigen. Ich persönlich finde, dass der Palast mit seinen schlichten grünen Außenanlagen und den wunderschön gestalteten Privatzimmern schöner als das Schloss von Versailles ist.
Dann habe ich noch zufällig einen sehr schönen Moment erlebt. Mit ein paar Freunden war ich in der Altstadt unterwegs, als wir irgendwann ungeplant am Bosporus rauskamen. Wir setzten uns, beobachteten die Fähren und Angler, während die Sonne langsam über der Süleyman-Moschee unterging – ein friedlicher Anblick. Und dann tauchte plötzlich zwischen den Fähren eine Delfinschule auf. So viele Delfine hatte ich zuvor noch nie gesehen. Der Bosporus war sicher der letzte Ort, an dem ich mit Delfinen gerechnet hätte - eine schöne Überraschung!

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