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Die Lehrer von morgen

Stress!

Die Klausurphase läuft und mein Kopf glüht. Eine Prüfung habe ich schon hinter mir, zwei folgen noch. Zudem muss ich eine Unterrichtsstunde vorbereiten und zwei Hausarbeiten schreiben und bekam gerade auch noch eine E-Mail, dass ich für ein Seminar eine zweiseitige Reflexion schreiben soll – uff!
Außerdem stehen privat auch noch zwei Hochzeiten an, für die ich mich sehr engagiere, mit einem Hochzeitsspiel, einer musikalischen Aufführung in der Kirche und dem Entwurf eines Gästebuchs. Beim Hochzeitsspiel bekamen Freunde und Familie ein Bild des Brautpaars zu sehen. Zudem wurden ihnen Fragen gestellt, beispielsweise: „Wie könnte das Brautpaar sich kennengelernt haben?“ „Wer von den beiden hat die Hosen an?“ Die Befragten haben die schrillsten Stories ausgepackt, es war wirklich amüsant! Wir schneiden nun daraus die lustigsten Szenen zusammen und erstellen ein Video. Bei unserer musikalischen Aufführung singen wir Hits wie „Ein Hoch auf uns“, ich begleite am Klavier.
Die heißen Sommertage machen es mir also bei meinen Vorbereitungen nicht leicht: wenig Schlaf im heißen Zimmer, ständiges Verschwitztsein und Niedergeschlagenheit. Im Moment rettet mich nur noch die „Droge“ Kaffee, am besten eisgekühlt! Dennoch bin ich zuversichtlich, da meine missliche Lage irgendwann ein Ende hat – leider fängt dann aber auch schon meine Ferienarbeit bei der Post an. Das Schöne an der ganzen Situation ist dennoch, dass ich mich riesig auf die Hochzeiten freue.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jul 24, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jul 24, 2017

Die Lehrer von morgen

Summertime Festival

Es hat große Vorteile, Menschen aus ganz Deutschland zu kennen – das stelle ich immer wieder fest. Dabei ging es diesmal gar nicht um meine Bekannten, sondern um Menschen, die meine gute Freundin Pia kennt: Vor mehreren Jahren hat sie auf einem Jugendkongress in Berlin Philipp kennengelernt. Er hat Anfang des Jahres bei all seinen Kontakten angefragt, ob sie Lust hätten, ehrenamtlich auf dem Summertime Festival in Wolfenbüttel zu arbeiten, das er mitorganisiert. Kost und Logis frei, Party, Crew-T-Shirts und natürlich der kostenlose Besuch des Festivals klangen ziemlich cool. Deshalb musste ich nicht lange überlegen, als Pia mich fragte, ob ich mitkommen würde. Um Geld zu sparen und aus dem Wochenende ein noch aufregendes Erlebnis zu machen, beschlossen wir außerdem, nach Wolfenbüttel zu trampen. Nachdem wir Philipp vor Ort gefunden und ein paar andere Helfer kennengelernt hatten, ging es abends noch in eine Jugendkneipe und dann halbwegs früh schlafen.
Der Festivaltag an sich war absolut cool! Bis zum Nachmittag hatten Pia und ich frei und konnten das Festivalgelände erkunden, Fotos machen, Bands angucken und zwischendurch das ganze Essen, vertilgen, das es im Crew-Container gab. Dann ging es zur Arbeit an den Bierstand. Wir waren in der Hochphase eingeteilt! Vor allem zwischen den einzelnen Bands kamen unglaublich viele Menschen, die Bier, Cider und Softdrinks haben wollten – die Arbeit hat unglaublich Spaß gemacht. Nach einer halben Stunde war ich vollkommen drin: Bestellung aufnehmen, weitergeben, Becher füllen, kassieren, dabei die ganze Zeit freundlich lächeln und sich unglaublich freuen, wenn es trotz der horrenden Preise mal Trinkgeld gab. Von meinem Platz aus konnte ich sogar der einzigen Band des Tages, die ich schon kannte, zusehen und auch mitsingen. Nach meiner Schicht lief ich noch mit Pia übers Gelände, sammelte Eindrücke und war dann aber auch ziemlich platt, sodass ich um 22.30 Uhr beschloss, die noch folgende Party Party sein zu lassen.
Die Erfahrung war auf jeden Fall eine gute und das gelbe Festivalbändchen an meinem Handgelenk erinnert mich daran, dass ich, falls es terminlich passt, im nächsten Jahr gerne wieder beim Summertime Festival mithelfen werde.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jul 20, 2017
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jul 20, 2017

Die Lehrer von morgen

Unterwegs auf dem Erdbeerfeld

Vergangenen Samstag machten sich einige Studienkameradinnen und ich auf den Weg, um Erdbeeren zu pflücken. Wir packten unsere Schalen ins Auto und düsten in den Würzburger Stadtteil Grombühl. Natürlich gibt es von so einem Erdbeerfeld keine genaue Adresse, weshalb wir uns zunächst verfuhren. Glücklicherweise trafen wir einen Einheimischen am Straßenrand, der uns eine genaue Wegbeschreibung lieferte.
Endlich angekommen, mussten wir zunächst einmal den Mann in der Erdbeerbude aufwecken. Er nannte uns ein Feld, auf dem es noch zahlreiche Erdbeeren geben sollte. Als wir ankamen, teilten wir uns auf und begannen, nach den Früchten zu suchen. Unsere Schalen füllten sich und letzten Endes hatten wir satte acht Kilogramm Erdbeeren gesammelt. Der Mann machte uns einen fairen Preis und gab uns sogar noch ein paar Kirschen mit.
Danach besorgten wir im Supermarkt weitere Zutaten für Erdbeermarmelade, Erdbeerlimes und Erdbeermilch. Als wir bei meiner Freundin Eli zu Hause ankamen, war ihre indische Mitbewohnerin fasziniert von der Menge an Erdbeeren, die wir gesammelt hatten. Sie kennt nur Mangos in dieser Fülle. Wir machten uns ans Schneiden und Putzen der Erdbeeren und kochten daraus Marmelade. Es dauerte eine Ewigkeit, so viele Früchte auszuschneiden, doch es lohnte sich! Wir stellten 25 Einmachgläser selbstgemachter Erdbeermarmelade her, die wirklich köstlich schmeckt! Die Küche allerdings klebte überall von diesem süßen Arbeitseinsatz. Wir halfen alle zusammen, sodass dieses Chaos bald beseitigt war und wir genüsslich an unserer Erdbeermilch schlürfen konnten.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jul 14, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jul 14, 2017