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Studieren im Ausland

Mein Reiseführer ist da!

Welch ein Gefühl! Nach zwei Jahren des Schreibens, Recherchierens und Fotografierens ist mein Prag-Reiseführer erschienen.
Das Projekt begann – wie alles – klein: „Hast du ein paar Tipps für Prag?“, wurde ich immer wieder von Freunden gefragt, mehr und mehr aber auch von Leuten, die ich nur über drei Ecken kannte. Weil ich stets Dasselbe erzählte, begann ich, meine Tipps für die Goldene Stadt aufzuschreiben. Dabei legte ich schon früh Wert auf meine persönlichen Highlights abseits der ausgetretenen Touristenpfade.
Diese Sammlung wuchs und wuchs. Irgendwann meinte jemand zu mir, dass ich sie doch auch veröffentlichen könnte. Überzeugt von der Idee machte ich mich auf die Suche nach einem Verlag und fand schließlich einen passenden Partner. Ich recherchierte parallel weiter für meine Prag-Tipps, fügte mehr Orte, mehr Informationen hinzu. Während meiner Aufenthalte in Prag zog ich mit der Kamera durch die Straßen, um Bilder für das Buch einzufangen.
Und nun? Ist er da, mein Reiseführer. „Prag: Am Puls der Stadt“ heißt das gute Stück, das über Amazon und auf Nachfrage im Buchhandel verfügbar ist. Es ist ein Reiseführer, der anders ist, als die anderen über Prag – das hoffe ich zumindest. Er richtet sich an ein junges Publikum, das sich nur bedingt für die klassischen Sehenswürdigkeiten der Stadt interessiert, sondern sich vielmehr ganz auf den Ort einlassen und nah an die Einheimischen heran kommen möchte. Vielmehr als die klassischen Orte im Prager Stadtzentrum stehen also alternative Kneipen, Cafés, Theater, Aussichtspunkte oder ungewöhnliche, aber sehenswerte Orte wie Friedhöfe oder die größte Plattenbausiedlung der Stadt im Fokus. Darüber hinaus gibt es einen Sprachführer, Tipps zum Weiterreisen in Böhmen, Mähren und Schlesien sowie wissenswerte Infos zu Tschechien und Prag.
Ich bin gespannt, wie mein Buch ankommt und hoffe, dass es vielen Reisenden eine Hilfe bei ihrem Besuch in Prag sein wird.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Jul 3, 2018
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Jul 3, 2018

Studieren im Ausland

Nicht persönlich nehmen

Das Ende des Colleges rückt mit riesigen Schritten näher. Und meine Kommilitonen und ich sprechen viel darüber, wie wir das Jahr fanden. Die Meinungen umfassen ein breites Spektrum: Manche können es kaum erwarten, dass das Jahr zu Ende geht, andere wollen sich das Leben nach dem College gar nicht vorstellen: Ich bin irgendwo zwischendrin.
Was mir besonders in Erinnerung bleiben wird, sind die Menschen. Mit allen kann man über gesellschaftliche oder politische Themen reden; die meisten sind sehr gut informiert, haben eine eigene Meinung und können einem die Lage in ihrem Land näherbringen. Und bei 50 Nationalitäten, die hier vertreten sind, deckt das wirklich viel ab! Die Themen reichen dann von den Gründen des Ramadan, den Abspaltungsversuchen in Spanien bis hin zu der Teilnahme an „Albanian Idol“. Erst heute Morgen saß ich mit ein paar Italienern beim Frühstück und habe über die schwierige Regierungsbildung in Italien gesprochen.
Nach einem Jahr hier fühle ich mich definitiv europäischer, und ich fand es sehr interessant und wichtig, mich tagtäglich mit der EU auseinanderzusetzen – einer Organisation, die einmalig ist und so viele Auswirkungen auf unser Leben hat.

Autor: Luisa  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 28, 2018
Autor: Luisa
Rubrik: orientieren
Jun 28, 2018

Studium im Ausland

Studentenstadt Göttingen

Zu meinem Stipendium von der Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) gehört auch die Teilnahme an zwei Seminaren. Im zweiten Seminar, dem sogenannten Forum, präsentieren die Stipendiaten ihre wissenschaftlichen Arbeiten, die sie während des Semesters erstellen. Beim ersten Seminar finden die sogenannten Städtetage statt.
Die GFPS verfügt über Stadtgruppen in vielen deutschen Städten, die sich um die Betreuung der Studierenden aus Belarus, der Ukraine, Polen und Tschechien kümmern - jedes Jahr organisiert eine andere Stadtgruppe die Städtetage. In diesem Jahr ist Göttingen an der Reihe. Die Stadt zog mich von Anfang an in ihren Bann. Das Programm zeigte uns die schönsten Seiten Göttingens und vor allem viele Orte, die einem sonst verborgen geblieben wären.
Im historischen Teil der Universitätsbibliothek etwa bekamen wir eine beeindruckende Führung durch die Räume in denen der Grundstein für die Göttinger Uni gelegt wurde. Unsere Gruppe besuchte aber auch andere wissenschaftliche Highlights Göttingens: So bekamen wir eine Führung durch das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung.
Doch bei unserem Treffen ging es ja in erster Linie um Mittel- und Osteuropa. Deshalb schauten wir uns ukrainische Kurzfilme an und lauschten gespannt einem Vortrag zur Rolle der Literatur als Vermittler zwischen Ost und West.
Am wertvollsten aber waren die persönlichen Begegnungen in der Gruppe. Es war eine Freude, so viele junge Menschen aus so vielen spannenden Ländern kennenzulernen. Auch hatte ich Gelegenheit mein eingestaubtes Polnisch aufzufrischen. Am Ende bleibt Begeisterung für Göttingen, viele spannende Erkenntnisse und vor allem Vorfreude auf das nächste Treffen mit der Gruppe.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Jun 26, 2018
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Jun 26, 2018