interaktiv

Studieren im Ausland

Meine erste Woche in Malaga

Autor:
Enne

Rubrik:
studium

25.09.2019

Eindrucksvoll. Müsste ich ein Wort wählen, das meine erste Woche in Málaga am besten beschreibt, dann ist es eindrucksvoll – und zwar im wahrsten Sinne. Neues Land, neue Wohnung, neue Leute und das alles verbunden mit Gefühlen wie Heimweh, Angst, Aufregung und natürlich Freude. In so einer Situation sind sogar die banalsten Dinge eine Herausforderung. Ich musste mich orientieren, herausfinden, wo ich einkaufen gehen und Geld abheben kann und, wie ich mit dem Bus oder zu Fuß in das Zentrum der Stadt und natürlich auch zum Strand gelange. Neben all dem muss ich noch wichtige Sachen für meine Uni klären. Durch die vielen, neuen Eindrücke war jeder Tag ganz schön anstrengend und am Abend fiel ich erschöpft in mein Bett. Da aber im Süden auch im September noch sommerliche Temperaturen herrschen, war auch das Schlafen nicht so einfach für mich. Neben diesen alltäglichen Dingen wollte ich natürlich schnell Kontakt zu anderen Menschen aufbauen. Durch eine Organisation, die in Málaga Reisen für Erasmusstudentinnen organisiert, war ich in einer Whatsapp-Gruppe mit vielen anderen Studentinnen. Da ich besonders am Anfang ziemlich Heimweh hatte, fasste ich mir schnell ein Herz und schrieb in diese Whatsapp-Gruppe, wie ich mich fühle. Zu meiner Überraschung schrieben mir daraufhin ziemlich viele Leute, dass es ihnen ähnlich geht. Ich verabredete mich mit einem sehr netten Mädchen aus der Gruppe, wir tranken in der Stadt einen Kaffee, gingen danach an den Strand und redeten lange. An den Abenden ging ich ein paar Mal zu den Erasmustreffen, die ebenfalls von der Organisation veranstaltet wurden, wo ich noch andere Menschen kennenlernte. Neben diesen abendlichen Treffen fanden außerdem Tagesausflüge nach Sevilla und an den Rio Chillar statt, bei denen ich gegen eine Teilnahmegebühr mitmachte. Meine erste Woche war bereits sehr aufregend und vollgestopft und ich merkte schnell, dass ich mich oft körperlich und seelisch übernahm. Als dann mein Spanischsprachkurs begann, den ich mir als Vorbereitung für mein Studium organisiert hatte, habe ich durch die festen Unterrichtszeiten in einen relativ regelmäßigen Alltag gefunden, der mir beim Einleben geholfen hat. Und ich habe mir vorgenommen, mehr auf meinen Körper und seine Grenzen zu hören, denn neben all der Aufregung darf man sich nicht vergessen.

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