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Barrierefrei studieren?

Bitte keine Raucherin

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

11.09.2008

Meine erste Scanassistenz bekam ich von einer Einrichtung zur Verfügung gestellt, die ich, wie so viele andere Institutionen und Personen in diesem Blog, nicht namentlich nennen möchte.

Ich wurde zu einem Gespräch eingeladen, um die Details zu klären. Wofür brauchte ich im Einzelnen eine Hilfskraft? Das war das Eine. Zum Anderen durfte ich eine Art Steckbrief dazu anlegen, wie ich mir die Person vorstellte, die diese Arbeit übernehmen würde. Denn sie sollte schließlich in meiner Wohnung arbeiten. Dafür war wichtig, dass ich ihr vertrauen konnte und dafür war wiederum wichtig, dass sie mir sympathisch war.

Eine beispielhafte Frage war, ob ich lieber einen Mann oder eine Frau bei mir zu Hause hätte. Und ich konnte sagen, dass ich mir einen Nichtraucher wünschte.

Aufgrund meiner Angaben suchte die Einrichtung eine geeignete junge Dame und arrangierte ein erstes Treffen zwischen uns. Es gab etliche Bestimmungen und Regelungen, aber das war ja gut so. Immer stand fest, an wen wir uns bei Problemen wenden und wo wir denjenigen erreichen konnten. Nach den ersten Wochen, die die Assistenz für mich gearbeitet hatte, wurden weitere Treffen mit der Einrichtung vereinbart. Alles, was es zu besprechen gab, besprachen wir dabei auch tatsächlich, sodass wir alle drei - die Assistenz, die zwischen uns vermittelnde Einrichtung und ich - stets genau wussten, woran wir im Moment waren. Hier wurde also nichts dem Zufall überlassen. Ich schätzte diese Vorgehensweise, aber sie hatte auch ihren Preis.

 

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