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Was tun nach dem Abi?

Tanz in den Mai: Zwischen Geldscheinen und Partygläsern (Teil 1)

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
orientieren

06.05.2009

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie froh ich war, mich Freitagmorgen einfach nur in mein Bett fallen lassen zu können. Es war etwa fünf Uhr in der Frühe und draußen zwitscherten bereits die ersten Vögel, als ich von meiner harten Arbeitsnacht nach Hause kam.

Eine Freundin hatte mich nämlich einige Wochen zuvor gefragt, ob ich nicht Lust hätte ,beim „Tanz in den Mai" als Kellnerin zu jobben. Klar hatte ich Lust! Das Leben ist schließlich dazu da, dass man immer mal wieder etwas Neues ausprobiert, und in meinem Fall gehörte das Kellnern definitiv zum Gebiet „Neuland".

Als ich dann kurz vor Einlass in voller Arbeitsmontur mit all den anderen Mädels und Jungs den Anweisungen unseres Chefs lauschte, hatte ich ehrlich gesagt schon ein wenig Bammel: Bestimmt würde der Pechvogel auf meiner Schulter sitzen. Aber ich war nicht die Einzige, die unter dem „Erstlingsdruck" stand - das beruhigte mich dann auch wieder.

Das Fest wurde eröffnet und die Gäste trudelten nach und nach in die große Halle. Alle wuselten wie orientierungslose Bienen umher, also stand anstatt Getränkebedienung zunächst „Navigationssystem" bei uns Kellnern auf dem Programm. Schließlich mussten sich die Gäste ja erst auf ihren Plätzen einfinden, bevor es so richtig losgehen konnte.

Es ging dann auch tatsächlich so richtig los - und wenn ich „so richtig" sage, dann meine ich auch „so richtig"... also seid gespannt, denn im zweiten Teil geht es „so richtig" los (leider mit Pechvogel)!

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