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Master live

Regelstudienzeit

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

27.01.2016

Eine Frage, die jeder für sich beantworten muss, ist, ob man das Studium in der Regelstudienzeit beenden oder lieber möglichst viele Erfahrungen nebenher machen möchte.

Ich habe es für mich so gehalten, dass ich alles nach Studienplan durchgezogen habe. Das heißt, ich habe keine Klausuren geschoben und war auch nicht im Ausland. Ich habe allerdings auch einen Bachelor und einen Master gemacht und fünf Jahre sind schon eine lange Zeit. Aber ich war ja bereits vor dem Studium im Ausland und empfand diese Erfahrung nicht mehr als unbedingt nötig für mich. Allen, die das noch nicht getan haben, würde ich empfehlen, einen Auslandsaufenthalt einzuplanen.

Prüfungen habe ich aus dem Grund immer zum Ersttermin geschrieben, um die Studiendauer nicht unnötig lange hinauszuziehen und um mich durch das Gefühl der Alternativlosigkeit zum Mitarbeiten und guten Lernen zu motivieren. Ein weiterer Faktor, den man bedenken sollte, ist, dass der Bezug des Kindergelds mit 25 Jahren endet und studieren selbst mit Kindergeld nicht billig ist. Außerdem möchte ich persönlich gerne so früh wie möglich praktische Erfahrungen sammeln und mich in der Berufswelt orientieren.

Ich habe allerdings nun gegen Ende meiner Studienzeit die Einstellung entwickelt, dass es doch nicht so schlimm wäre, ein Semester länger eingeschrieben zu sein. Mit dieser Haltung fällt es mir leichter, den Druck auszuhalten, den ich durch die Tätigkeiten empfinde, die ich neben dem Studium noch ausübe. Aktuell sieht es aber so aus, als würde ich mein Studium in der vorgesehen Zeit beenden. Und wenn ich dann voll im Arbeitsleben stehe, wünsche ich mir wahrscheinlich die unbeschwerten Tage des Studentendaseins zurück.

Frühere Beiträge von Miriam zu ihrem Masterstudium sind über ihre Übersichtsseite zu finden.

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