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Master live

Weihnachten, die schnellste Zeit im Jahr!

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt: Schön ist diese Zeit, wenn man wieder die verstaubten Sterne und Krippenfiguren aus dem Keller hervorholt und im Schein der Kerzen die Rauchschwaden des Räuchermännchens beobachtet.
Alle Jahre wieder steigen aber auch noch ganz andere Rauschschwaden auf: In dieser besinnlichen Zeit raucht üblicherweise mein Kopf, denn es gibt viel zu tun, bis ich endlich die Füße unter den Christbaum legen darf.
Mir blüht das zweite Referat, diesmal auf Englisch, das natürlich mal wieder mehr Zeit verschlingt als gedacht. Dann steht noch die Probeklausur in Öffentlichem Recht für mein Zusatzstudium in Umweltrecht an. Da ich dieses im vorherigen Jahr ganz schön habe schleifen lassen, muss ich diese Fallklausur bestehen. Ein gutes Ergebnis in der Probeklausur wäre eine gelungene Bescherung.
Im Advent durfte ich einige Feste mitfeiern. Wir haben in unserem Hauskreis die Adventszeit schon am 5. Dezember mit einem Raclette-Essen eingeläutet, gefolgt von der Weihnachtsfeier in der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnbergs. Im dortigen Arbeitskreis Botanik, dem ich mittlerweile angehöre, wurde zum Weihnachtsschmaus mit Jahresblick und Kurzvortrag eingeladen. Für den Kurzvortrag sollte ich sorgen. Man hatte mich gebeten, mein Geoökologiestudium vorzustellen. So saß ich eben den ganzen Tag als menschliches Räuchermännchen vor dem PC, um diesen Vortrag vorzubereiten. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt, aber es dann doch noch hinbekommen. Und um ehrlich zu sein, war ich hinterher richtig froh, dass ich das machen durfte. Denn ich konnte dank des Vortrags eine Menge neuer Ratgeber und Unterstützer  für meine Masterarbeit gewinnen.

Die letzte Weihnachtsfeier bis dato war wiederum eine mit Botanikern: Der Lehrstuhl Pflanzenökologie lud mich als Masterkandidatin ein. Der Abend war wirklich schön und gemütlich warm bis heiß obendrein. Denn die Feier stieg im beheizten Gewächshaus, aus dem an diesem Abend ebenfalls weihnachtliche Rauch-, beziehungsweise Kondenswolken von dampfenden Weihnachtsmenschen aufstiegen.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Dec 23, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Dec 23, 2016

Master live

Antirassismus-Training

Der Verein Phoenix bietet Antirassismus-Trainings an, in denen Menschen sich mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen können. Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich schon einmal bei einem solchen Training mitgemacht, damals in Leipzig. Dieses Jahr durfte ich in Würzburg am Aufbautraining teilnehmen. Vor einem Jahr, also im Grundtraining, haben wir verschiedenen Gedankenexperimente und -spiele gemacht, in denen uns in der Gruppe bestimmte rassistische Denkstrukturen verdeutlicht wurden. Es ging um Prägung in der frühen Kindheit, wie Schwarzen zum Beispiel in manchen Kinderbüchern bestimmte Eigenschaften zugesprochen werden und wie durch die Einseitigkeit der Darstellung Stereotypen und Vorurteile entstehen. Im Folgetraining haben wir unsere Erfahrungen geteilt und mit Hilfe einer Methode namens „Theater der Unterdrückten“ versucht, uns Handlungskonzepte gegen rassistische Diskriminierung zu erarbeiten.
Das Theater der Unterdrückten ist eine Idee von Augusto Boal, der im 20. Jahrhundert hauptsächlich in Brasilien gelebt und gewirkt hat. Dieses Theaterkonzept beinhaltet eine Miteinbeziehung des Publikums in das Theatergeschehen. So sollen Szenen nachgespielt werden, die eine Person erlebt hat und mit deren Ausgang sie unzufrieden war. Durch das wiederholte Durchspielen der Szene kann die Person verschiedene Handlungsstrategien testen und nach jedem Durchgang beurteilen, ob die Situation sich für sie gelöst hat und ob sie sich nun gut fühlt. Wenn nicht, wird die Szene noch einmal anders gespielt, bis eine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde. Durch wiederholtes Rückbesinnen auf die eigenen Gefühle und durch die intensive Auseinandersetzung mit den Szenen hat dieses Wochenende beim Verein Phoenix bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen und mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben.

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  Dec 20, 2016
Autor: Franca
Rubrik: studium
Dec 20, 2016

Master live

Wintersemester

Das Wintersemester ist nun seit einigen Wochen angelaufen. Es ist mein fünftes Wintersemester, aber mein erstes in Magdeburg. Was zeichnet das Wintersemester aus? Zum einen natürlich, dass neue Studierende da sind! Das ist für mich, der im Sommersemester angefangen hat, eine Wohltat, denn die Leute sind kontaktfreudiger – sowohl die Neuen, die ja naturgemäß nach Freundschaften Ausschau halten als auch alle anderen. Und obwohl ich ja kein Master-Ersti mehr bin, fühlt es sich von den sozialen Aspekten her trotzdem so an, als sei es mein erstes Semester.
Ich glaube, dass sich Gespräche bei einem gemütlichen Tee schneller in eine nähestiftende Richtung bewegen als im Sommer im Park. Außerdem finden mehr Veranstaltungen wie Vorlesungen und Seminare statt und man ist deshalb auch öfter in der Uni. Bei dem schlechten Wetter kann man ja auch nicht viel anderes machen. Außer Unisportkurse, aber irgendwie habe ich es in den vergangenen Jahren nicht geschafft, mehr als zweimal zu einem Kurs zu gehen. Da habe ich mich dieses Semester erst gar nicht für einen angemeldet. Zudem gibt es sowieso genug zu lesen fürs Studium. Und am Wochenende bin ich meistens in Leipzig, eine Fernbeziehung kostet eben auch viel Zeit. Dennoch genieße ich die Zeit des gemütlichen Studierens im Schreibtischlampenschein und des Teetrinkens mit Freunden.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Dec 19, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Dec 19, 2016