interaktiv

Master live

Urlaub in Sizilien, dann ab in den Master!

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

25.10.2017

Fünf Tage nachdem ich die Bachelorarbeit abgegeben hatte, ging es auch schon los in den Urlaub. Der startete ganz schön anstrengend, weil wir mit dem Bus nach Berlin gefahren sind, um von dort nach Catania zu fliegen. Dort kamen wir spät an, verbrachten eine Nacht und fuhren am nächsten Tag nach Syrakus weiter. Obwohl das gar nicht schön klingt, habe ich diese beiden Reisetage extrem genossen. Es ist so toll, im Bus oder Flugzeug zu sitzen und einfach nichts tun, nichts denken zu müssen! Ich glaube, wenn es einem so geht, dann ist man echt urlaubsreif.
Auf Sizilien kamen wir in Bussen von A nach B, was sehr gut funktioniert hat. Wir waren für je ein paar Tage in Syrakus, am Meer bei Agrigent, in Palermo, Piaza Armerina und Catania. Dort haben wir Tempel und Kirchen bewundert, im Meer gebadet, die Sonne genossen, sind über Märkte geschlendert und haben Kaffee getrunken. Am besten hat uns Palermo gefallen, was uns wie eine europäische Version von Mexiko-Stadt vorkam. Es war zwar keine besonders aufregende Reise, aber nach so einer anstrengenden Zeit genau das Richtige!
Nach drei Wochen Sonne war ich dann wiederhergestellt und habe mich schon fast wieder aufs Studieren gefreut. Es macht Spaß, jeden Tag in die Uni zu gehen, Neues zu lernen und Freunde zu treffen. Außerdem hat man im Master deutlich mehr Wahlfreiheit bei den Modulen. Das einzige, welches ich belegen muss, ist Gutachten. Und obwohl das staubtrocken klingt, ist es doch ganz interessant, weil es endlich mal Praxisbezug hat: Am Ende des Moduls werden wir für echte Klienten ein Gutachten erstellen. Dieses könnte sich zum Beispiel darauf beziehen, ob ein Kind schulreif ist oder einen Lese-Rechtschreib-Schwäche hat. Außerdem belege ich ein Modul in klinischer Psychologie. Da die Lehre so gut ist, denke ich jetzt doch wieder darüber nach, ob dies ein potenziell spannender Bereich für meine Zukunft sein könnte. Vielleicht könnte ich mir also doch vorstellen, Psychotherapeutin zu werden. Da mich aber auch die Forschung interessiert, habe ich noch ein Modul belegt, in welchem man lernt, EEG-Daten (Elektroenzephalogramm) auszuwerten. Zu guter Letzt werde ich einen Italienisch-Sprachkurs belegen – nach unserem Sizilienurlaub war ich natürlich maximal motiviert dafür. Außerdem möchte ich nächstes Jahr eine kleine Studierpause einlegen und Praktika machen oder vielleicht im Ausland studieren. Falls ich also am Erasmus+-Programm teilnehmen sollte, wäre Italien für mich durchaus vorstellbar.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.