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Medizin studieren

Endspurt

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

10.02.2014

Nachdem ich die komplette vergangene Woche über Stoffwechsel-Plakaten geschlafen, mich ausschließlich mit der Glykogenolyse beschäftigt habe und schließlich die finale Biochemie-Klausur geschrieben habe, war ich doch sehr erleichtert. Nach einem wohlverdienten Kaffee ging es zunächst an den wunderschönen winterlichen Aasee und abends schließlich auf die Geburtstagsparty eines Kommilitonen.

Der Vorteil an unseren Klausuren ist definitiv, dass wir eigentlich innerhalb von vier Stunden unsere Ergebnisse online einsehen können. Da wir die Tests immer am Computer absolvieren und es sich um Multiple-Choice-Fragen handelt, dauert die Auswertung nicht besonders lang. Ewige Warterei gibt es also glücklicherweise nicht.

Und so war ein Teil der eigentlich doch sehr schönen Feier von Notenvergleichen und Gejammer geprägt.

Spät wurde es leider nicht, denn noch ist das Semester nicht vorbei: Es steht noch das gefürchtete Kopf-Hals-Testat an. Und ich bin ausgerechnet an dem Präparations-Tisch, an dem der gefürchtetste Prüfer sein wird. Das letzte Mal sind laut Zeugenaussagen von den ersten zehn Prüflingen acht durchgefallen. Es gibt bestimmt schöneres als als Zehnter geprüft zu werden und zu wissen, dass von den vorherigen gerade mal einer bestanden hat. Wie auch immer, ich werde versuchen, das Bestmögliche daraus zu machen. Sollte es jedoch nicht klappen ist das auch kein Beinbruch. Es gibt schlimmeres, als Prüfungen zu wiederholen!

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