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Medizin studieren

Auf nach Schweden

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

08.09.2016

Die letzten Tage vor meiner geplanten Schwedenreise vergingen rasant – der eine oder andere Ausrüstungsgegenstand musste noch besorgt und Verpflegung für zwölf Tage beschafft werden.
Anders als für die Kanutour in Norwegen im vergangenen Jahr hatte ich fest vor, mir diesmal mehr Luxus zu gönnen. Soll heißen: Mehr Schokolade, Chips und statt Milchpulver H-Milch. Dinge, die, so banal das auch erscheinen mag, einen enormen Zugewinn an Komfort bedeuten. Dieser Komfort ist vor allem dadurch möglich, dass wir mit dem Bus anreisen, sämtliche Lebensmittel direkt ins Kanu packen können und so kaum etwas tragen müssen. Dann ging es los. Von Trelleborg aus fuhren wir gute 500 Kilometer in den Norden nach Westschweden. Dort angekommen packten wir alle Vorräte in die vom Veranstalter bereitgestellten Tonnen und setzten uns mit der Tour auseinander.
Das ganze würde so ablaufen, dass alle, die die gleiche Tour gebucht hatten, mit einem Bus, zum Ausgangspunkt gebracht werden und von dort aus sieben Tage Zeit haben, um die beschriebene Route zurück zum Kanucenter zu bewältigen.
Entsprechend hatten wir nur am ersten Tag mit den anderen Kanufahrern zu tun, da Startpunkt und -zeit logischerweise identisch waren. Doch schon ab Tag zwei befanden wir uns in totaler Einsamkeit.

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