zum Inhalt

Kopfbereich

interaktiv

Hauptbereich

Medizin studieren

Mit dem Kanu unterwegs

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

20.09.2016

Ich war in einem Teil Westschwedens unterwegs, der eher durch Seen als durch Flüsse geprägt ist. Daher galt es recht häufig, das Kanu von einem zum nächsten See zu tragen, um der geplanten Route folgen zu können. Zwar wusste ich vorher, dass auf der ausgesuchten Strecke elf sogenannte Portagen auf mich warten würden. Der Konsequenzen war ich mir dennoch nicht bewusst. Wir waren zwar mit einem klapprigen Kanuwagen ausgestattet, mussten das Kanu aber zunächst aus dem Wasser ziehen, um es auf den Wagen packen zu können. Da dieser eher nicht geländegängig war, musste das 40 Kilo schwere Kanu auch das eine oder andere Mal ein paar Meter weiter getragen werden. Außerdem stellte ich fest, dass die wasserdichten Tonnen zwar ganz praktisch, in Bezug auf ihren Tragekomfort hingegen eher nicht so toll sind.
Man sieht, eigentlich war ich vor der Schweden-Kanu-Tour absoluter Anfänger. Mit zunehmender Anzahl bewältigter Portagen jedoch wurde die Routine immer größer, sodass es am Ende nicht mehr ganz so katastrophal aussah. Belohnt wurden die ganzen Mühen im Übrigen durch traumhafte Bedingungen auf spiegelglattem Wasser, perfektes Wetter und relative Einsamkeit. Relativ bewohnt im Vergleich zur menschenleeren Norwegen-Tour, relativ leer bezogen auf Münsters Innenstadt.
Des Weiteren wurde das Essen immer durch himmlische Blaubeeren und Himbeeren bereichert. Preiselbeeren waren leider noch nicht reif, aber so ein Milchreis mit selbstgepflückten Blaubeeren entlohnt extrem. Oder auch Pfannkuchen mit Himbeeren.

Diesen Artikel teilen