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Medizin studieren

Einfacher Semesterstart?

Autor:
Thilo

Rubrik:
studium

25.11.2016

Die Testate in Anatomie während des Präparationskurses dienten der Vorbereitung auf das, was mir nun bevorsteht: Eine Klausur über die komplette makroskopische Anatomie. Wäre mir das bloß früher bewusst gewesen! Ich hätte dann sicherlich ganz anders gelernt und mich nicht nur darauf beschränkt, dass ich gut durchkomme, aber am Ende wenig davon im Kopf behalte.

Makroskopische Anatomie – was ist das? Es handelt sich dabei um alle Strukturen des Körpers, die man sieht und anfassen kann. Dem gegenüber steht die mikroskopische Anatomie, auch Histologie genannt, bei der man mit einem Mikroskop arbeiten muss, um etwas zu erkennen. Histologie wird Bestandteil des dritten Semesters sein. Dann lernen ich, wie Zellen unterschiedlicher Körperregionen aussehen, also zum Beispiel, was eine Herzmuskelzelle von einem Skelettmuskel unterscheidet. Aber dazu dann zu gegebener Zeit mehr.

Die Themen meiner bisher abgelegten Testate – Passiv, Aktiv, Situs und Kopf/Hals – werden nun alle zusammengefasst und in einer Klausur abgefragt. Eigentlich sieht es ganz einfach aus: Ich muss schlicht wieder alle Themen von Anfang bis Ende bearbeiten. Als Hilfestellung erhalte ich einen Lernplan, der genau vorgibt, wann was zu lernen ist, wie viel Zeit ich investieren soll und der mir das Gefühl gibt, dass ich die Klausur schon bestehen werde. Doof nur, dass ich immer hinter meinem Lernplan hinterherhänge, was mir ein sehr schlechtes Gewissen bereitet. Besonders schwer tue ich mich auch deshalb, weil ich zwei Monate lang kein Lehrbuch in der Hand hatte. Wie beim Sport, so mangelt es bei zu wenig Übung auch beim Lernen an Kondition.

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