interaktiv

Medizin studieren

Vorbereitungen für den Iran

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

21.03.2017

Mir bietet sich die Gelegenheit, im April auf eine Konferenz zum Thema „Neuroinflammation“ in den Iran zu reisen. Die Planung ist bereits in trockenen Tüchern: der Reisepass nicht nur beantragt, sondern auch ausgestellt, das Visum (hoffentlich) auf dem Weg und die Anmeldung zur Konferenz abgeschickt.
Nun stand dann die Buchung der Flüge an: Zwar mussten alle zwölf Teilnehmer unserer Arbeitsgruppe zunächst das Geld für diese vorstrecken, doch spätestens nach der Rückkehr aus dem Iran dürfen wir alle Reisekosten einreichen. Da die Veranstaltung sowohl fachlichen als auch kulturellen Austausch fördern soll, ist die Hoffnung bei uns groß, ein bisschen was von der Stadt der Veranstaltung, Mashhad, zu Gesicht zu bekommen.
Davor gilt es natürlich noch einiges zu erledigen: Zunächst steht für mich harte Laborarbeit an. In den nächsten zwei Monaten werde ich mein Bestes geben, mein Projekt so weit wie möglich nach voranzutreiben. Daneben werde ich sowohl zwei Wochen Blockpraktikum absolvieren, als auch meinen zweiten „Progress Report“ halten müssen. Zudem sieht es momentan so aus, als müsste ich auf der Iran-Konferenz mein Projekt in Form eines Posters präsentieren. Als ich das hörte, rutschte mir das Herz kurzzeitig in die Hose: Es ist eine Sache, einen Vortrag vor mir bekannten Kollegen aus dem Labor zu halten, aber eine völlig andere, sich vor lauter Unbekannten präsentieren zu müssen. Gleichzeitig macht es mich jedoch auch ziemlich stolz, diese Gelegenheit und Herausforderung annehmen zu dürfen!

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