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Mit dem Ziel geistiges Eigentum zu schützen

Student sitzt in einem Hörsaal und verfolgt eine Vorlesung
Durch einen internationalen Studiengang kann man sich fachlich und sprachlich weiterbilden.
Foto: Axel Jusseit

Internationales Recht

Mit dem Ziel geistiges Eigentum zu schützen

Katrin Miller studiert „International Studies in Intellectual Property Law“ an der Technischen Universität Dresden. Was genau hinter diesem Masterstudiengang steckt, warum sie demnächst ihre Koffer packen wird und welche Pläne sie für die Zukunft hat, hat die 28-Jährige abi» verraten.

Exeter, Krakau, London, Prag, Seattle, Straßburg, Szeged, Tokio – was wie eine Liste hipper Reiseziele klingt, sind für Katrin Miller potenzielle Studienorte für das nächste Semester: „Für mich geht es dieses Semester nach Prag. Damit eröffnet sich mir die Möglichkeit, neben der TU Dresden, an einer weiteren renommierten Universität zu studieren“, freut sich die 28-Jährige über ihren anstehenden Auslandsaufenthalt, der im Wintersemester des zweisemestrigen Masterprogramms für alle Studierenden vorgesehen ist. Da die Vorlesungen auf englisch sind, kann sie dort nicht nur ihre Sprachkenntnisse vertiefen, sondern neben europarechtlichen Inhalten auch in ein weiteres nationales Rechtssystem hautnah Einblicke erhalten.

Katrin Miller hatte zuvor „Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht“ an der Uni Siegen studiert. „Für mich stand schon früh fest, dass ich noch einen Master anschließen will. Das Wissen aus dem Bachelorstudium – insbesondere über mein Wahlfach Medienrecht – war mir persönlich noch nicht fundiert genug.“ Doch bevor es an die TU Dresden ging, absolvierte sie über ein Jahr hinweg mehrere Praktika. „Eine in der Regel zwölf Monate einschlägige Praxiserfahrung ist Zulassungsvoraussetzung für den Studiengang, genauso wie sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch auf B2-Niveau“, erklärt sie.

Deutscher und internationaler Track

Ein Porträt-Foto von Katrin Miller

Katrin Miller

Foto: privat

Der Studiengang „International Studies in Intellectual Property Law” richtet sich an internationale und deutsche Studierende und ist modular aufgebaut. Im Modul „Gewerblicher Rechtsschutz“ geht es um die Bereiche Marken-, Patent-, Design- und auch Wettbewerbsrecht. Es wird mit einer dreistündigen Klausur abgeschlossen. „Sehr spannend fand ich den Moot Court, den wir in Designrecht hatten. Das ist eine simulierte Gerichtsverhandlung“, erzählt Katrin Miller.

Das zweite Modul umfasst die Bereiche Urheber-, Medien- und Datenschutzrecht. Hier wird am Ende ein Referat gehalten. Aufgeteilt ist das Studium in einen deutschen und einen internationalen Track. Im deutschen Track werden die Vorlesungen in deutscher und englischer Sprache gehalten. Er umfasst das deutsche Recht und seine Terminologie sowie allgemeine internationale und europäische Inhalte. Der internationale Track konzentriert sich dagegen ganz auf den weltweiten bzw. europäischen Schutz von geistigem Eigentum.

Praxisorientiert und persönlich

„Besonders gut gefällt mir neben der inhaltlichen und internationalen Ausrichtung, dass das Studium sehr praxisorientiert ist und die Anzahl der Studierenden pro Track sich auf maximal 20 beschränkt, was einen besseren und persönlicheren Austausch ermöglicht – auch mit den Dozenten aus Wissenschaft und Praxis“, meint die angehende Juristin. Nachdem sie mit ihrem Masterabschluss (LL.M.) in Deutschland beruflich Fuß gefasst hat – „gerne bei einer Film- und TV-Produktionsfirma“ –, kann sich Katrin Miller gut vorstellen, in einigen Jahren die Fühler in Richtung USA nach einem Job auszustrecken.

abi>> 21.10.2019