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100 erste Tage an der Uni

Klassenfahrt mit kleinen Kids (Teil 3)

Schwierigkeit Nummer drei: Die magische Zahl 23

Ich weiß nicht warum, aber kein Viertklässler schafft es, bei seiner Klasse zu bleiben. Ich war genauso. Mit großen Augen wird einer Möwe hinterhergeschaut, minutenlang ein Strandkorb untersucht, Wellen gezählt oder Muschelsplitter zusammengesetzt. Alles ist interessanter als dorthin zu schauen, wo der Rest der Klasse sich aufhält. Als Begleitperson brauchst du deshalb im Grunde acht Augen; an jeder Seite ein Paar.

Deshalb galt es überall durchzuzählen. Vor dem Bus, im Bus, vor der Fähre, auf der Insel, am Strand, nach dem Toilettengang, quasi immer. Die Zahl 23 wird mir wohl nie wieder aus dem Kopf gehen. Elf Pärchen, einer allein. Elf Pärchen, einer allein. Die Klasse war artig. „Zweierreihen, schnell!“ und in weniger als einer Minute hatten sie sich sortiert. Am Anfang der Woche dauerte das noch länger, aber am Ende hatten sie es drauf. Es ist überall dasselbe. In Tschechien musste ich immer bis 21 zählen. Zehn Pärchen, einer allein. Da hieß das Kommando „Dvojice, rychle!“.

Bald fange ich an, meine Freunde durchzuzählen, wenn wir irgendwo hingehen!

Aber die Klassenfahrt war fantastisch. Ich war fertig hinterher, aber es war die beste Abwechslung für die Semesterferien. Jetzt geht’s bald wieder nach Heidelberg, wo ein Blockseminar und das dritte Semester auf mich warten.

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Oct 23, 2012
Autor: Inga
Rubrik: studium
Oct 23, 2012

100 erste Tage an der Uni

Seltsamer Start

So, geschafft! Die Nachprüfungen sind um und nun kann ich nichts mehr ändern. Entweder ich habe sie bestanden, oder ich darf das Fach Wirtschaftswissenschaften nicht mehr studieren und stehe wieder bei null. Ich habe kein gutes Gefühl und denke eher, dass ich es nicht geschafft habe. Das fühlt sich echt komisch an.

Das neue Semester hat schon begonnen und ich sitze in den Vorlesungen ohne zu wissen, ob ich denn überhaupt weiterstudieren darf. Das werde ich nämlich erst in ein bis zwei Wochen erfahren. Meine Freunde haben es alle geschafft und sind richtig froh, dass es jetzt nach den langen Ferien endlich weiter geht. Die neuen Fächer wie Rechtswissenschaften für WiWi´s sind zudem echt interessant. Für mich fühlt sich das alles nur irgendwie unecht an, als wäre ich fehl am Platz.

Dabei möchte ich unbedingt weitermachen! Es macht mir Spaß, ich habe mir ein Leben hier aufgebaut und ich weiß auch nicht wirklich, was ich sonst machen soll. Also werde ich wohl die nächsten zwei Wochen eher halb konzentriert in der Uni sein, weil mir einfach immer diese Gedanken durch den Kopf gehen - ein wirklich seltsamer Start ins Semester.

Trotz allem haben wir natürlich den Semesterbeginn gefeiert wie es in der „Ersti-Woche" immer der Fall ist. Es ist schön, dass wieder der gesamte Freundeskreis in unserer Studienstadt vereint ist. Von allen Seiten hört man Diskussionen über die Prüfungen und auch die neuen „Ersties" erkennt man mehr oder weniger sofort. Ich genieße die Zeit hier auf jeden Fall noch, gerade weil es meine letzten zwei Wochen sein könnten …

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Oct 22, 2012
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Oct 22, 2012

100 erste Tage an der Uni

Klassenfahrt mit kleinen Kids (Teil 2)

Schwierigkeit Nummer zwei: Zimmer-Olympiade

Jeder, der schon einmal auf Klassenfahrt war, kennt diesen Wettbewerb um das sauberste Zimmer. Anders ist es auch kaum möglich für Ordnung in den Zimmern zu sorgen. Aber wie Ernst die Kleinen dieses Spielchen nehmen! Wir waren kaum eine Stunde vor Ort, da hatten die Mädels ihre Koffer ausgepackt, in die Schränke geräumt, Betten bezogen und in der Mitte ihres Zimmers eine Kiste umgedreht, Servietten verteilt und Wasser und Kekse darauf gestellt, um ihren ersten Herrenbesuch zu empfangen. Das Zimmer war erste Sahne.

Ich ging den Flur weiter in Richtung Jungszimmer und ich bin wirklich gegen Klischees wie: Jungs sind dreckig und Mädchen ordentlich. Ich trat ins Zimmer und ein riesiger Berg Klamotten, garniert mit sehr viel Sand fiel mir entgegen. Wo kam der Sand her?! Wir waren doch erst eine Stunde da!!

So blieb das die ganze Woche. Ich wunderte mich nicht, als Patrick morgens im Bus anfing zu heulen, weil er eine falsche Hose anhatte. „Wessen Hose ist das denn?“ „Weiß ich doch nicht! Meine war viel länger!“ Stimmt. Er sah sehr komisch aus mit seiner Hochwasserhose. Einige Stunden später bekam er einen Wutanfall, weil er zu wenig Geld dabei hatte. Warum wohl? Sein Restgeld steckte in der Hosentasche seiner EIGENEN Hose!

Das Wecken am Abreisetag fiel dementsprechend früh aus, damit jeder seinen Kram sortieren und einpacken konnte. Trotzdem sammelte ich am Ende unzählige einzelne Socken, Unterhosen und sogar Bettwäsche ein.

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Oct 16, 2012
Autor: Inga
Rubrik: studium
Oct 16, 2012