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Studentenleben live

Ist ein Studienfachwechsel feige?

Was will ich mit meinem Leben beruflich anfangen? Das fragen sich wahrscheinlich alle Schüler spätestens ab der elften Klasse. Wenn man nach dem Abitur nicht weiß, was man machen will, steht man sofort unter Druck. „Langsam musst du dich aber schon mal entscheiden!", kriegt man in verschiedenen Variationen zu hören. Doch auch ein FSJ oder Bundesfreiwilligendienst bringt einen in dieser Frage oft nicht weiter. Man lernt viel fürs Leben und ich würde es jedem uneingeschränkt empfehlen, nach der Schule ein Jahr etwas anderes zu machen – aber die Erleuchtung, was man denn nun studieren soll oder was für eine Ausbildung man machen soll, kommt einem eher selten.

Wenn man ehrlich mit sich selbst ist, ist die Wahl der Ausbildung schlussendlich dann nicht immer rational. Manche entscheiden sich erst für einen Ort, und schauen dann, welche Fächer die Uni im Angebot hat. Manche richten sich nach ihren Freunden oder Eltern. Manche nehmen das Fach, das keinen NC hat. Und manche werfen vielleicht eine Münze. Nach der „Flitterwochenphase" im ersten Semester – alles neu, alles bunt, alles toll – stellt sich Ernüchterung ein. Das ist eine relativ normale Entwicklung. Doch zu mancher Ernüchterung gesellt sich auch ein kleiner Floh namens Zweifel. Der flüstert einem dann ins Ohr: „Ist das wirklich das Richtige für mich?" „Ist es normal, dass ich mich nicht zum Lernen motivieren kann?" „Kann ich mir wirklich vorstellen mit dem Stoff die nächsten Jahre den Großteil meiner Zeit zu verbringen?"

Natürlich kann das eine Phase sein, die auch wieder vorübergeht. Schließlich lernt keiner gerne für Klausuren und keiner würde „Referate vorbereiten" oder „Hausarbeiten schreiben" als sein Hobby angeben. Man sollte diesen Floh aber auf keinen Fall ignorieren. Denn in der Uni kann man oft nicht so spontan sein, wie man vielleicht will. Wenn man sich im Juni überlegt, vielleicht das Fach zu wechseln, muss man sich oft schon bald danach bewerben. Wie, wo, wann und bei wem, das ist an jeder Uni und manchmal auch noch bei den einzelnen Fächern unterschiedlich. Entschließt man sich zu spät, muss man unter Umständen ein halbes Jahr warten.

Am wichtigsten ist es aber, dass man sich nicht von dem Vorwurf verunsichern lässt, ein Studienfachwechsel wäre feige. Natürlich ist es schade, ein Studium wegen einer schlechten Klausur zu „schmeißen". Ich finde es eher feige, ein Studium irgendwie durchzuziehen, weil man nicht den Mut hat, sich mit sich selbst zu konfrontieren und andere Möglichkeiten zu durchdenken. Natürlich ist es belastend, sich immer wieder zu hinterfragen und wesentlich angenehmer, einfach alles laufen zu lassen und nichts zu verändern. Aber je früher man auf seine Zweifel hört, desto vergleichsweise einfacher ist ein Wechsel.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  May 10, 2012
Autor: Rose
Rubrik: studium
May 10, 2012

Studentenleben live

Notwendig, aber unverständlich

Wer schon mal in den Genuss gekommen ist, sich konkret mit seiner Studienordnung auseinandersetzen zu müssen, weiß, wovon ich rede. Der Kampf gegen unverständliche Satzkonstruktionen, komplizierte Formulierungen und Modulbeschreibungen sind das eine. Widersprüche und unlogische Aussagen das andere und weitaus Schlimmere. Da verkommt ein kurzer, verständnissuchender Blick in die 17 Seiten umfassende Schrift schnell zu einem Ärgernis.

In meinem Fall wollte ich einfach nur nachschauen, was in den nächsten Semestern an Modulen belegt werden muss und wie viele Leistungspunkte noch offen sind. Doch schon diese, eigentlich wenig komplizierte, Aufgabe wurde zu einer echten Herausforderung. Welche Veranstaltungen waren nun obligatorische Schlüsselqualifikationen und welche nicht? Wird das eine Seminar nun mit drei oder fünf Leistungspunkten bewertet? Schlauer bin ich nach der Lektüre der Studienordnung jedenfalls nicht geworden, eine E-Mail an die Prüfungsbeauftragte half dann weiter.

Doch das kann aus meiner Sicht nicht die Lösung sein. Eine Studienordnung sollte den Studierenden eine einfach beschriebene und hilfreiche Übersicht über die Struktur des jeweiligen Studiengangs bieten. Schließlich bildet sie die Grundlage für die Zeit an der Universität und ist unabdingbar. Wenn jeder versteht, was mit den einzelnen Formulierungen gemeint ist, muss man auch keine zusätzliche E-Mail schreiben. Es wäre also eine erstrebenswerte Entlastung für die Verantwortlichen und vor allem für uns Studierende!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  May 9, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
May 9, 2012

Studentenleben live

Worte für die Ewigkeit

Mir sagte mal die Vorsicht: „Jedes, aber auch wirklich jedes, ach so kleine Wort, das du über das Internet kommunizierst, wird irgendwo dokumentiert und abgespeichert. Für immer.“ Was habe ich also getan? Nichts. Oder besser gesagt: Dasselbe, was ich bis dahin auch immer getan hatte, und das ist sehr wohl kommunikativ im Internet unterwegs sein. Sei es in Social Networks oder sonst wie. Ich brauche das einfach. Kommunikation. Worte. Texten. Das war schon immer so. Während früher alles ausschließlich auf Papier ablief, wird heute so ziemlich jede Textform digitalisiert und auf entsprechendem Wege verbreitet. Wie zum Beispiel Newsletter. Die Idee, die dahinter steckt, ist auch durchaus logisch und sinnvoll: Auf schnellstem Wege eine möglichst große Gruppe an Menschen ansprechen. Das ist es schließlich, was der Mensch von heute erwartet. Er möchte überall und zu jeder Zeit über alles und jeden Informationen abrufen und sammeln können – wie durch einen Newsletter. Der Newsletter ist meiner Meinung nach in seiner Basis ein Brief wie wir ihn aus alten Zeiten kennen – bloß nach einem digitalen Make-over. Also im Prinzip „ganz der alte“. Jetzt ist es eben nicht der Postbote, sondern dein E-Mail-Account, der dich mit einem netten „Post für Sie“ begrüßt. Bei meinem letzten Login war mein Grinsen gleich doppelt so breit, denn ich hatte meinen ersten eigenen Newsletter, den ich im Rahmen meines Praktikums verfasst habe, in meinem Posteingang liegen. Was für ein tolles Gefühl! Ich habe gleich (und das ist kein Scherz) all meine Freunde und meine Familie angerufen, um ihnen zu sagen, dass sie doch bitte einmal den entsprechenden Link besuchen sollen. „Und das hast alles du ganz allein geschrieben?“ Ich musste lachen. Was für eine Frage – ich bin doch nicht die nächste „Miss Copy and Paste“!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 2, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 2, 2012