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Studentenleben live

Finanzspritze für das Masterstudium

„Wie finanzierst du dein Studium?“ Diese Frage wurde wahrscheinlich schon jedem Studenten einmal gestellt. Auf diese Frage gibt es aber nicht nur eine richtige Antwort, sondern mehrere: Während einige das Glück haben, dass ihre Eltern für den Großteil der Kosten aufkommen können, gibt es wiederum andere, die sich entweder selbst finanzieren oder auf das BAföG-Amt angewiesen sind.

Als mich meine Teamleiterin in dem Unternehmen, in dem ich derzeit mein Praktikum mache, fragte, ob ich Interesse hätte, neben dem Studium als Werkstudentin weiterzuarbeiten, sagte ich natürlich sofort zu. Fantastisch, damit ist die Geldfrage nämlich geklärt! Ich bin prima eingearbeitet, komme gut mit den Kollegen klar und habe Spaß bei der Arbeit. Ab Oktober werde ich mich also weiterhin kreativ im Konzipieren und Texten von Kampagnen und Mailings austoben können. Ich bin schon gespannt, ob mir das auch beim Studium hilft. Die eine oder andere Überschneidung wird es ganz bestimmt geben, da ich beispielsweise auch Vorlesungen zum Thema Online-Marketing oder Customer Relationship Management haben werde. Und genau in diesen Bereichen absolviere ich ja mein Praktikum!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 8, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 8, 2013

Studentenleben live

Animateur in Frankreich

Ich hatte die einmalige Gelegenheit, eine preisgünstige BAFA-JuLeiCa Schulung im Elsass in Frankreich zu machen. BAFA-JuLeiCa? Wie bitte? Die deutsche Jugendleiter-Card (JuLeiCa) dürfte noch bekannt sein: Sie qualifiziert den Inhaber als ausgebildeten Jugendgruppenleiter. Bei dem Begriff BAFA wird es schon komplizierter. Die Abkürzung steht für „Brevet d'aptitude aux fonctions d'animateur“, gemeinhin wird sie als französisches Äquivalent zur JuLeiCa angesehen; mit dieser Vorstellung ging ich auch in die Ausbildung – und fiel ins kalte Wasser.
Die außerschulische Jugendarbeit hat in Frankreich einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland. Kinder werden teilweise zwölf Stunden am Tag betreut, die Ferien verbringen sie größtenteils in Freizeitzentren, die einer Schule nicht unähnlich sind, nur ohne Lehrinhalt. Animateure werden also immer gebraucht, mit dem BAFA-Diplom in der Hand kann man dort prima Geld verdienen. Deshalb besteht die französische Ausbildung auch nicht nur aus einem Wochenseminar wie es für die JuLeiCa nötig ist, sondern aus zwei Seminaren plus Praktikum. Und genau in diesem kulturellen Unterschied lag das Problem für uns Teilnehmer. Kinder in Frankreich werden in den Ferien, aber auch vor und nach der Schule betreut – in Deutschland geht es in der Jugendarbeit meistens ausschließlich um Ferienfreizeiten. Dementsprechend unterschiedlich waren unsere Vorstellungen davon, wie Jugendarbeit auszusehen hatte: Die Deutschen unterstrichen mehrheitlich den Bildungsauftrag in der Jugendarbeit und bauten Museen, Theater und Workshops ein. Die Franzosen plädierten mit großer Mehrheit für den Spiel- und Spaßfaktor rund um die Uhr. Die Kompromissfähigkeit auf beiden Seiten wurde auf eine harte Probe gestellt.

 

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Aug 7, 2013
Autor: Inga
Rubrik: studium
Aug 7, 2013

Studentenleben live

Auslandssemester

Im Rahmen des kulturwissenschaftlichen Studiums gibt es die Möglichkeit, ein Semester oder länger im Ausland zu verbringen. Man kann entweder mit dem Erasmus-Programm an die Partneruniversitäten gehen oder man ist bereit, alles selbst zu organisieren, und kann dann theoretisch überall hin. Es heißt, dass sehr gute Studienleistungen und Englischkenntnisse erwartet werden, aber eine Bewerbung kann sich immer lohnen!

Die Universität Koblenz-Landau vermittelt Kontakte in fast alle europäischen Länder. Für die Kulturwissenschaftler kommen allerdings nur Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Spanien und die Tschechische Republik in Frage.

Ich selbst habe kein Auslandssemester gemacht, obwohl ich sehr gerne reise und ja auch in meinem Studium viel über Kulturen lerne. Ich hatte aber irgendwie nicht das Bedürfnis danach, vielleicht weil ich vor dem Studium ein halbes Jahr durch Neuseeland gereist bin, vielleicht auch, weil ich meinen Platz  hier finden möchte, mich hier orientieren und aufstellen möchte. 

Allerdings gehen ein paar meiner Freunde ins Ausland, die ich besuchen möchte. So habe ich dann auch die Möglichkeit, nicht nur als Tourist in den entsprechenden Ländern zu sein, sondern zudem ein wenig Alltag mitzubekommen.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Aug 6, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Aug 6, 2013