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Studentenleben live

Zielgruppe Studis

In Freiburg ist so ziemlich alles auf Studis ausgelegt. Es gibt studentische Kneipen (mit zum Teil nicht gerade studentischen Preisen, aber gut), einen Studententarif fürs Stadttheater, vergünstigte Zeitungsabos und so weiter und so fort. In einer Eisdiele bekommt man sogar die Kugel Eis für 10 Cent weniger, wenn man mit dem Studiausweis winkt. Steht zwar nirgendwo, klappt aber erstaunlich gut.

Dass viele Unternehmen die Zielgruppe Studis für sich entdeckt haben, hat Vorteile (wie zum Beispiel das Eis), allerdings hat es den Nachteil, dass man vor der Mensa und am Campuseingang ständig mit Flyern aller Art zugemüllt wird und ich eigentlich aus Prinzip schon gar keine mehr annehmen möchte, auch wenn vielleicht etwas Gutes dabei wäre. Der Platz vor der Mensa wird sogar professionell vermarktet. Wer dort Flyer verteilen möchte, muss eine Genehmigung haben und vermutlich auch etwas Geld bezahlen. Dafür erreicht er oder sie die Zielgruppe Studis direkt und kurz vor der Nahrungsaufnahme. Ausgenommen davon sind natürlich studentische Gruppen. Es gab jedoch auch schon Missverständnisse und die Leute von der Studierendenzeitung wurden unfreundlich ermahnt, doch bitte das Verteilen zu unterlassen. Aber auch das konnte geklärt werden.

Ein anderer beliebter Ort zum „Flyern“ sind die Wohnheime. Zum Teil sind dort die Briefkästen nämlich offen zugänglich und daher geradezu eine Einladung für Menschen, die ihre Botschaft an den studentischen Mann und die Frau bringen wollen. So zum Beispiel auch für Scientologen. Eine Freundin berichtete mir, dass sie circa alle zwei Wochen ein Papier von Scientology im Briefkasten habe. Warum diese Sekte in Studierenden potenzielle neue Mitglieder sieht, kann ich mir nicht erklären, schließlich sollte die Universität einen zum kritischen Denken anregen. Aber wer weiß. Vielleicht haben sie ja schon den einen oder anderen ködern können.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Aug 8, 2013
Autor: Rose
Rubrik: studium
Aug 8, 2013

Studentenleben live

Finanzspritze für das Masterstudium

„Wie finanzierst du dein Studium?“ Diese Frage wurde wahrscheinlich schon jedem Studenten einmal gestellt. Auf diese Frage gibt es aber nicht nur eine richtige Antwort, sondern mehrere: Während einige das Glück haben, dass ihre Eltern für den Großteil der Kosten aufkommen können, gibt es wiederum andere, die sich entweder selbst finanzieren oder auf das BAföG-Amt angewiesen sind.

Als mich meine Teamleiterin in dem Unternehmen, in dem ich derzeit mein Praktikum mache, fragte, ob ich Interesse hätte, neben dem Studium als Werkstudentin weiterzuarbeiten, sagte ich natürlich sofort zu. Fantastisch, damit ist die Geldfrage nämlich geklärt! Ich bin prima eingearbeitet, komme gut mit den Kollegen klar und habe Spaß bei der Arbeit. Ab Oktober werde ich mich also weiterhin kreativ im Konzipieren und Texten von Kampagnen und Mailings austoben können. Ich bin schon gespannt, ob mir das auch beim Studium hilft. Die eine oder andere Überschneidung wird es ganz bestimmt geben, da ich beispielsweise auch Vorlesungen zum Thema Online-Marketing oder Customer Relationship Management haben werde. Und genau in diesen Bereichen absolviere ich ja mein Praktikum!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 8, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 8, 2013

Studentenleben live

Animateur in Frankreich

Ich hatte die einmalige Gelegenheit, eine preisgünstige BAFA-JuLeiCa Schulung im Elsass in Frankreich zu machen. BAFA-JuLeiCa? Wie bitte? Die deutsche Jugendleiter-Card (JuLeiCa) dürfte noch bekannt sein: Sie qualifiziert den Inhaber als ausgebildeten Jugendgruppenleiter. Bei dem Begriff BAFA wird es schon komplizierter. Die Abkürzung steht für „Brevet d'aptitude aux fonctions d'animateur“, gemeinhin wird sie als französisches Äquivalent zur JuLeiCa angesehen; mit dieser Vorstellung ging ich auch in die Ausbildung – und fiel ins kalte Wasser.
Die außerschulische Jugendarbeit hat in Frankreich einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland. Kinder werden teilweise zwölf Stunden am Tag betreut, die Ferien verbringen sie größtenteils in Freizeitzentren, die einer Schule nicht unähnlich sind, nur ohne Lehrinhalt. Animateure werden also immer gebraucht, mit dem BAFA-Diplom in der Hand kann man dort prima Geld verdienen. Deshalb besteht die französische Ausbildung auch nicht nur aus einem Wochenseminar wie es für die JuLeiCa nötig ist, sondern aus zwei Seminaren plus Praktikum. Und genau in diesem kulturellen Unterschied lag das Problem für uns Teilnehmer. Kinder in Frankreich werden in den Ferien, aber auch vor und nach der Schule betreut – in Deutschland geht es in der Jugendarbeit meistens ausschließlich um Ferienfreizeiten. Dementsprechend unterschiedlich waren unsere Vorstellungen davon, wie Jugendarbeit auszusehen hatte: Die Deutschen unterstrichen mehrheitlich den Bildungsauftrag in der Jugendarbeit und bauten Museen, Theater und Workshops ein. Die Franzosen plädierten mit großer Mehrheit für den Spiel- und Spaßfaktor rund um die Uhr. Die Kompromissfähigkeit auf beiden Seiten wurde auf eine harte Probe gestellt.

 

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Aug 7, 2013
Autor: Inga
Rubrik: studium
Aug 7, 2013