interaktiv

Studentenleben live

Die Ruhe nach dem Sturm

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

07.03.2014

Das erste Semester ging mit einem großen Sturm zu Ende. Alles prasselte auf einmal auf mich herab: Abgabetermine für Fallbeispiele und Berichte sowie die letzten schriftlichen Prüfungen. Wie es im Studium nun einmal so ist. „Rette sich wer kann“ lautet da die Devise. Sei es durch Lerneinheiten am Wochenende oder einen Spaziergang in den ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres, um die Batterien aufzuladen. Meine Rettung war meine Motivation. Nur zwei Tage nach der letzten Prüfung habe ich mich nämlich in den Zug gen Norden gesetzt, um meine Familie und Freunde zu besuchen. Und wisst ihr, wie ich mich gefühlt habe, als ich im Zug saß? Große Überraschung… Ich war total müde und habe fast die gesamte Fahrt über geschlafen! Egal. Auf dem Weg von Berlin nach Flensburg sieht man sowieso nichts allzu Spannendes

Kaum hatte ich heimischen Boden unter den Füßen, ergriff mich das Gefühl, seit langer, langer Zeit hier und nie weg gewesen zu sein. „Es lebe die Heimat“, und zwar mit einem sehr ausgiebig geplanten Programm. Familie, Freunde aus Schul- und Bachelor-Zeiten – ich wollte natürlich alle wiedersehen und mich endlich mal wieder persönlich mit ihnen austauschen. Obwohl ich ständig auf Achse war, gab es ein oder zwei seltene Momente, in denen ich eine langersehnte Langeweile verspürte! Das mag jetzt vielleicht komisch klingen, aber nach dem ganzen Stress der letzten Monate wollte ich mich endlich wieder langweilen und einfach mal nichts vorhaben. Mittlerweile bin ich wieder zurück in Berlin und genieße die letzten Wochen meiner Semesterferien. So ganz frei habe ich allerdings nicht: Ich gehe wieder meinem Werkstudentenjob nach. Ohne nebenbei Uni zu haben, ist es aber sehr viel entspannter und ich habe trotzdem den ganzen Nachmittag frei. Mein Fazit: In den Semesterferien unbedingt die Seele baumeln lassen – gerade weil es im Master sehr stressig und anstrengend werden kann!

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