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Studentenleben live

In der Kürze liegt die Würze

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

21.10.2014

Diese Redewendung dürfte vielen bekannt sein. Doch so einfach sich dieser Satz auch sagen lässt, die Umsetzung ist meist das Problem. Es ist gar nicht leicht, sich kurz zu fassen und die Dinge auf den Punkt zu bringen. Mir wird die Schwierigkeit jetzt zum Beginn meiner Masterarbeit wieder bewusst. Denn ich habe so viele Ideen, was ich alles Schönes machen könnte: Positioning Map, SWOT-Analyse, Benchmarking, Portfolio-Analyse, Wettbewerber-Analyse und so weiter und sofort. Ich sollte an dieser Stelle vielleicht erwähnen, dass es in meiner Arbeit NICHT um eine Markt-Analyse geht. In diesem Falle wären die oben genannten Analysen schließlich absolut notwendig. Nein, in meinem Falle wäre es eher bloß „nice to have“. Nicht wirklich zielführend und vor diesem Hintergrund eher Zeitverschwendung. Denn: In der Kürze liegt die Würze. Mein Professor hatte mir schon empfohlen, solche „Nebenzweige“, die eigentlich nicht Bestandteil meines Themas sind, möglichst frühzeitig abzuschneiden. Ich fand diese Metapher sehr hilfreich. Schließlich soll der Baum sich ja genug Energie für die eigentlich notwendigen Hauptäste vorbehalten. Macht ja auch Sinn. Ich möchte nicht Gefahr laufen, dass mein Baum plötzlich horizontal anstelle von vertikal weiterwächst. Aber jetzt genug von der Baum-Metapher! Um es kurz zu fassen: Ich muss mich auf die wirklich zielführenden und damit relevanten Analysen fokussieren. Punkt.

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