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Studentenleben live

Fazit nach den ersten Wochen

Nach den ersten Wochen kann ich sagen – Überraschung – es wird besser. Inzwischen fühle ich mich in meiner WG mehr zu Hause und weniger als Gast, bin mit meinen Mitbewohnern vertrauter und kann mich besser entspannen. Ich habe bereits mehrmals meine Kommilitonen auf einen Kaffee oder auf ein Bier getroffen und war auch schon mit meinen Mitbewohnern unterwegs.

Die Einführungsveranstaltungen der Uni waren eher unnötig, da man als Masterstudent eigentlich nicht mehr erklärt bekommen muss, was ein Kommilitone ist. Nächste Woche kommen dann die für mein Fach relevanten Veranstaltungen, es gibt eine Stadt- und Kneipentour von der Fachschaft und auch meine ersten Bekannten in Tübingen wollen mir die Stadt zeigen.

Der erste Eindruck meines neuen Wohnortes ist sehr positiv. Die Altstadt ist wunderschön, sehr gut erhalten und mit vielen alten Fachwerkhäusern. Es ist eher übersichtlich, aber dafür gibt es an jeder Ecke ein Café oder eine Bar. Was mir auch gut gefällt ist, dass die Stadt sehr umweltfreundlich ist. Angeblich ist sie sogar die umweltfreundlichste Deutschlands. Das merkt man zum Beispiel daran, dass es ein übermäßig großes Angebot an Bio- und regionalen Lebensmitteln und gibt und man sehr viele vegetarische oder vegane Restaurants oder Imbisse sieht. Die Uni gehört meiner Meinung nach zu den besten Deutschlands und auch wenn ich mich nach der Bachelorarbeit noch etwas schwer tue an Leistungsnachweise zu denken, freue ich mich jetzt auch auf das Uni-Leben.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Oct 22, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Oct 22, 2014

Studentenleben live

Alles gut? Alles gut!

Heute Abend bin ich in einen enorm schönen Sonnenuntergang aus einem kleinen Kurzurlaub nach Hause gefahren. Es war wohl einer der letzten sommerlichen Tage in diesem Jahr. Hinter mir liegen leider einige unerwartet schwierige Wegstücke. Wie so oft kam alles ganz anders als gewünscht oder geplant und nach einem Monat im Krankenhaus haben sich viele meiner Pläne rund um Praktikum und Bachelorarbeit verschoben. Das nun hinter mir liegende Wochenende war als Auftankwochenende gedacht, um danach langsam wieder in den Alltag zu starten.
In jedem Fall hat mich die Landschaft vor der untergehenden Sonne ganz und gar entzückt. Ich dachte mir, wenn der Himmel so schön aussieht und ich mich so an dieser vorbeiziehenden Landschaft freuen kann, dann können die schwierigen Wegstrecken auf denen ich unterwegs bin, ja gar nicht so schlimm sein. Meine Gedanken gingen dann so weit, dass ich mir dachte, dieser schöne Sonnenuntergang müsste eigentlich auch jemanden erfreuen, der gerade in allergrößter Not ist. Hoffentlich erkennen Menschen in Gebieten, wo gerade Krieg herrscht, die Schönheit eines solchen Sonnenuntergangs auch und bekommen davon vielleicht sogar gute Laune. Es war fast schon etwas erschreckend, als ich bald nach diesem Gedankengang im Radio einen Beitrag über die Kriegsgeschehen hörte, die durch die IS-Kämpfer verursacht werden. Da dachte ich mir: Oh, es gibt wirklich erschreckend viel Krieg auf der Welt und überall stecken Menschen in ausweglosen Situationen. Aber es gibt immer auch schöne Momente, auch in großem Leid.
In letzter Zeit habe ich oft das Gefühl gehabt, wirklich in einer ausweglosen Situationen zu sein. Das Gefühl kennt bestimmt jeder von euch, auch wenn wir uns Gott sei Dank nicht im Krieg befinden. In diesem Sinne bin ich mal gespannt, wann der nächste unerwartet schöne Sonnenschein mein ganz persönliches Krisengebiete mit Hoffnung erstrahlen lässt.

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Oct 21, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Oct 21, 2014

Studentenleben live

In der Kürze liegt die Würze

Diese Redewendung dürfte vielen bekannt sein. Doch so einfach sich dieser Satz auch sagen lässt, die Umsetzung ist meist das Problem. Es ist gar nicht leicht, sich kurz zu fassen und die Dinge auf den Punkt zu bringen. Mir wird die Schwierigkeit jetzt zum Beginn meiner Masterarbeit wieder bewusst. Denn ich habe so viele Ideen, was ich alles Schönes machen könnte: Positioning Map, SWOT-Analyse, Benchmarking, Portfolio-Analyse, Wettbewerber-Analyse und so weiter und sofort. Ich sollte an dieser Stelle vielleicht erwähnen, dass es in meiner Arbeit NICHT um eine Markt-Analyse geht. In diesem Falle wären die oben genannten Analysen schließlich absolut notwendig. Nein, in meinem Falle wäre es eher bloß „nice to have“. Nicht wirklich zielführend und vor diesem Hintergrund eher Zeitverschwendung. Denn: In der Kürze liegt die Würze. Mein Professor hatte mir schon empfohlen, solche „Nebenzweige“, die eigentlich nicht Bestandteil meines Themas sind, möglichst frühzeitig abzuschneiden. Ich fand diese Metapher sehr hilfreich. Schließlich soll der Baum sich ja genug Energie für die eigentlich notwendigen Hauptäste vorbehalten. Macht ja auch Sinn. Ich möchte nicht Gefahr laufen, dass mein Baum plötzlich horizontal anstelle von vertikal weiterwächst. Aber jetzt genug von der Baum-Metapher! Um es kurz zu fassen: Ich muss mich auf die wirklich zielführenden und damit relevanten Analysen fokussieren. Punkt.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 21, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 21, 2014