Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Regelstudienzeit zum Greifen nah

Kurz vor Weihnachten hatte ich neben dem jährlichen Geschenkestress trotz Hausarbeit und Referaten wirklich Grund zur Freude. Für den Abschluss meines Soziologie-Studiums fehlt mir nämlich noch genau eine Prüfung, die schriftlich sein muss, sprich eine Klausur oder eine Hausarbeit. Ich hatte allerdings bislang befürchtet, diese Hausarbeit in meinem absoluten Hassseminar schreiben zu müssen – über trockene Theorien ohne wirklichen Praxisbezug. Die Alternative wäre gewesen, im kommenden Semester auf einen Platz in einem besseren Seminar zu hoffen – und damit neben der Bachelorarbeit eine weitere Hausarbeit schreiben zu müssen. Oder eben ein siebtes Semester Germanistik zu studieren und womöglich ein ganzes weiteres Jahr zu verlieren, weil die Masterstudiengänge für das Lehramt an meinen Wunsch-Unis nur im Wintersemester starten. Keine guten Aussichten.

Dann erfuhr ich aber, dass ich die Arbeit auch in einem gleichwertigen Seminar eines anderen Moduls schreiben könnte. Der Rest war nur noch eine Formalität: In der Fachschaft nachfragen, ob es wirklich geht und den Dozenten fragen, ob es für ihn okay wäre, wenn ich mir die Arbeit bei ihm für ein anderes Seminar anrechnen lasse. Für die erste Sitzung im neuen Jahr steht jetzt ein Gespräch über das Thema an. Ich hoffe, dass ich mein Wunschthema bekommen kann, über das ich bereits eine mündliche Prüfung abgelegt und ein Referat gehalten habe, denn die nächsten Semesterferien sind schon ziemlich vollgepackt: Wenn alles so läuft, wie ich es erhoffe, schreibe ich zwei Hausarbeiten parallel und mache nebenbei mein vierwöchiges Praktikum in der Schule. Direkt nach den Ferien steht dann eine mündliche Prüfung an.

Ich bin gespannt, ob ich alles schaffe, aber wenn mein Plan aufgeht, ist die einzige Prüfung, die ich im sechsten Semester schreiben muss, meine Bachelorarbeit.

Die kommenden Wochen werden unglaublich stressig, aber ich habe wieder ein Ziel vor Augen: den Bachelor in Regelstudienzeit zu schaffen!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jan 9, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jan 9, 2015

Studentenleben live

Von Weihnachtsstimmung und Masterarbeits-Änderungen

Advent, Advent … Tja, die besinnliche Zeit fiel bei mir im vergangenen Jahr leider nicht besonders entspannt aus. Kurz vor dem dritten Advent rückte das Fest der Liebe gar in weite Ferne. Ich musste nämlich meine Masterarbeit wieder auf Kurs bringen. Kurz zuvor hatte sich herausgestellt, dass ich die Arbeit für den praktischen Teil leider doch nicht wie geplant würde durchführen können. Wie bitte? Warum erfuhr ich das erst jetzt? Stress pur! Ich sah mich schon komplett das Thema wechseln und die Weihnachtstage eine einzige Katastrophe werden: Wer will an diesen Tagen schließlich freiwillig Muttis Festessen und den Tannenbaum gegen Bücher und Laptop eintauschen (womit jetzt keine potenziellen Geschenke gemeint sind, sondern eher Arbeitsutensilien)?! Niemand! Wusste ich es doch.

Nach einigem Hin und Her fand ich dann aber Gott sei Dank eine Alternative, die für alle Beteiligten zufriedenstellend ist. Weitere Änderungen kann ich nun wirklich nicht gebrauchen. Weihnachten war also gerettet. Ich musste zwar noch einige Auswertungen durchführen und natürlich alles schön aufschreiben, aber dann konnte ich die Feiertage so richtig genießen und wieder neue Kraft und Energie für den Endspurt sammeln.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 9, 2015
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 9, 2015

Studentenleben live

Die feierliche Erleuchtung des Weihnachtsbaums

Schon am Tag zuvor war mir aufgefallen, wie ein riesiger Kran am Altstädter Ring eine enorm große Tanne aufstellte. Aufgeregt wuselten Männer in Orange hin und her, riefen einander Kommandos zu und es herrschte ein aufgeregtes Durcheinander. Zeitgleich wurden die braunen, weihnachtlich dekorierten Hütten aufgestellt; bald sollte wohl der Prager Weihnachtsmarkt anfangen.
Am Folgeabend um 17 Uhr würde der 20 Meter hohe stattliche Tannenbaum erstmalig erleuchtet werden. Ich hatte nichts Besseres vor und schlenderte also zur großen Tannenbaumbeleuchtung. Direkt als ich um die Ecke bog, verschlug es mir den Atmen. Selten hatte ich einen so überschmückten, scheußlichen Baum gesehen und kaum zu fassen war es, dass sich tatsächlich mehrere tausend Menschen zu diesem lapidaren Anlass auf dem Platz drängten!
Es wurde fünf vor fünf und die Menschen starrten gebannt auf den dunklen Baum. Einige filmten die Szene mit ihrer Handy-Kamera. Ich schaute mich um und fand die Situation skurril. Fünf Uhr. Nichts geschah. Fünf nach fünf. Die Meute begann tatsächlich zu pfeifen und zu buhen. Da standen mehrere tausend Menschen auf dem Altstädter Ring und buhten einen finsteren Tannenbaum aus. Die Situation wurde immer sonderbarer. Dann endlich ging eine Lichterkette an, kurz darauf die nächste. Plötzlich rauschte ein weißes Licht den Baum herunter, das man mit viel Fantasie als Schnee interpretieren könnte. Zuletzt ging der Weihnachtsstern über dem Baum auf. Die Menge jubelte und beklatschte den Baum. Dann verschwand sie wieder, von der Polizei zu den Ausgängen geleitet...

 

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jan 5, 2015
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jan 5, 2015