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Studentenleben live

Vorstellungsgespräch - so lief's

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich euch ja von meiner ersten Einladung zum Vorstellungsgespräch in Hannover erzählt. Ihr erinnert euch sicher, dass ich von der richtigen Vorbereitung berichtet habe. Im Nachhinein kann ich nun behaupten, dass es jede Sekunde wert war: Ich wurde wirklich mit der einen oder anderen kniffligen Frage konfrontiert. Zum einen ging es um die altbewährte Überprüfung, ob sich der Bewerber – in diesem Falle ich – auch tatsächlich über das Unternehmen und die entsprechenden Marketingaktivitäten informiert hatte. Das hatte ich natürlich und ließ mich davon nicht aus der Ruhe bringen. Da es sich bei der ausgeschriebenen Position um einen sehr kreativen Job handelte, wurde auch sogleich überprüft, ob ich diese Eigenschaft mitbringe. Ich erhielt ein paar Eckdaten und sollte daraus spontan Konzepte und Maßnahmen ableiten. Auch hier konnte ich meiner Meinung nach punkten, denn mir fiel sofort eine ansprechende Idee ein – kein langes Zögern meinerseits und keine negative Kritik meines Gegenübers. Obwohl ich kurz vor dem Gespräch von der Nervosität überrannt wurde, ließ ich mir nichts anmerken. Nach den ersten Sätzen war sie auch schon wie weggeblasen. Das Gespräch war nach knapp einer Stunde zu Ende. Alles in allem habe ich den Raum mit einem guten Gefühl verlassen. Ich habe mein Bestes gegeben und meine Stärken auch gut unter Beweis stellen können. Wie es meinen Mitbewerbern ergangen ist, weiß ich natürlich nicht. Fachwissen und Kompetenz sind ja das eine. Softskills und Persönlichkeit spielen aber auch eine große Rolle. Nur wenn all diese Komponenten in das Bild des Unternehmens passen, hat man eine Chance. Ich hoffe und drücke mir selbst beide Daumen, dass dem in meinem Falle so ist, denn ich hätte wirklich große Lust auf diesen Job: Er vereint genau die Aufgaben, die ich mir als Marketing-Managerin immer gewünscht habe. Drückt auch ihr mir also die Daumen, dass es bald heißt: „Sie haben den Job!“

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 26, 2015
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 26, 2015

Studentenleben live

Grüner Campus

Diese Woche war ich zum ersten Mal bei der neu gegründeten Initiative „Grüner Campus“. Nicht grün im Sinne der Farbe, sondern grün im Sinne von öko. Unsere bisherigen Ideen: ein kleiner Gemüsegarten, um den Kopf zwischendurch von Jura frei zu kriegen; mehr Hinweisschilder, wie Mülltrennung funktioniert; ein paar zusätzliche Altpapier-Container für unseren übermäßigen Papierverbrauch.

Aber mein größtes Anliegen: Fleisch. Es gibt Tage, da gibt es unter den vier möglichen Mensa-Gerichten keine (essbare) fleischlose Variante. Vor lauter Frust bringen die meisten Vegetarier ihr Essen selber mit – oder müssen sich mit Beilagen begnügen. Ein Teller Hühnchen-Crossies mit Pommes kostet 2,80 Euro. Unter welchen Bedingungen diese Hühnchen gehalten werden, um diese Preise hinzubekommen, will ich gar nicht wissen.

Mein Reformvorschlag: Mehr fleischlose Varianten in der Mensa. Auch wenn ich mit einer Reduzierung der Fleischgerichte bestimmt nicht den Konsens der Hochschule treffe (ich sehe mich schon laut protestierenden Studierenden gegenüber), wäre das nicht mal ein Anlass, über den eigenen Fleischkonsum nachzudenken? Wir leben in einer Gesellschaft, in der es normal geworden ist, jeden Tag Fleisch zu essen. Und das geht nur, indem wir billige Massenware produzieren, auf Kosten der Tiere und auf Kosten der Menschen, denen unsere Tiere das Essen wegessen.

Ich will niemandem vorschreiben, was er zu essen hat. Aber zum Nachdenken anregen will ich schon: Muss das sein?

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  May 22, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
May 22, 2015

Studentenleben live

Das Spiel geht von vorne los

Neues Semester, neues Glück. Auf eine Note warte ich immer noch, von einer anderen war ich sehr enttäuscht. In diesem Semester hatte ich mich eigentlich wieder für eine Klausur und eine Hausarbeit entschieden. Das Einführungsmodul im Bereich Literaturwissenschaften kann man sogar nur mit einer Klausur abschließen und beim Modul „Arbeit und Familie im vorindustriellen Europa“ war ich mir eigentlich sicher, gleich vier gute Hausarbeitsthemen aufgetan zu haben. Ich musste mich eigentlich nur noch auf eines festlegen und es mit dem Professor absprechen. Eigentlich.

Ich kam mit einem Stapel Bücher aus der örtlichen Bücherei nach Hause und schlug sogleich meinem Professor mein bis dato favorisiertes Thema vor. Seine Reaktion fiel jedoch leider anders als gewünscht aus: Das Thema, das ich mir vorgestellt hatte, ging nicht. Also las ich mich noch ein wenig ein und war mir bei meinem zweiten Vorschlag relativ sicher. Allerdings kam der auch nicht besonders gut an. Die beiden anderen Themen hatte ich im Laufe meiner Recherchen verworfen, da sie sich als nicht praktikabel herausstellten.

Allmählich war ich ein bisschen frustriert. Dieses Gefühl, wenn man wirklich begeistert von einer Idee ist, die abgelehnt wird, kennt, glaube ich, jeder. Das fühlt sich nicht gut an. Zumal ich mir jetzt etwas hilflos vorkomme, denn mir sind die Themenvorschläge ausgegangen. Nun stellt sich natürlich die Frage: Soll ich weiter recherchieren oder doch die Prüfungsform ändern? Bei einer mündlichen Prüfung würde wahrscheinlich dieselbe Problematik aufkommen, eine Klausur scheint mir hingegen ziemlich langweilig zu sein. Aber wenigstens könnte ich jetzt schon anfangen, mich gezielt darauf vorzubereiten, denn den Lernstoff habe ich ja bereits zu Hause. Ich glaube, ich brauche noch ein paar Tage Bedenkzeit …

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  May 22, 2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
May 22, 2015