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Studentenleben live

Kurzfilmwettbewerb

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

16.12.2015

Vor zwei Wochen war die Preisverleihung des Kurzfilmwettbewerbs zur Inklusions-Kampagne „DuIchWir“ vom Sozialministerium Baden-Württemberg, an dem mein Team und ich mit unserem Lego-Film teilnahmen. Dieser war im Rahmen eines universitären Projekts entstanden.

Die Preisverleihung fand in einem der Gebäude des Landtags statt. Anwesend waren unter anderem Katrin Altpeter, Arbeits- und Sozialministerin von Baden-Württemberg, und Gerd Weimer, Landes-Behindertenbeauftragter. Außerdem waren fast alle teilnehmenden Teams anwesend. Das Voting für die Filme setzte sich zu 70 Prozent aus YouTube-Likes und zu 30 Prozent aus den Stimmen eines geheimen Expertenvotings zusammen. Laut der YouTube-Likes befanden wir uns vor der Preisverleihung auf Platz zwei, fünf Stimmen vor unserem Verfolger. Auf Patz eins war unserer Meinung nach mit einem sehr großen Vorsprung das Konkurrenz-Team aus Karlsruhe.

Dann fing die Ministerin an, die endgültigen Platzierungen bekannt zu geben. Unser Konkurrent um Platz zwei wurde als erster genannt und landete auf Platz drei. Daher dachten wir, wir hätten das Rennen um Platz zwei gemacht. Die Ministerin fuhr fort und nannte den Namen des Filmes, von dem wir dachten, er wäre sicher der Gewinner. Wir waren fassungslos. Waren wir doch noch auf den vierten Platz gerutscht? Doch dann fing die Ministerin an, den Gewinnerfilm zu beschreiben: Es würde sich um einen Film handeln, der sehr aufwändig gestaltet sei und dessen Botschaft genau auf den Punkt brächte, was Inklusion bedeute. Und dann zitierte sie einen Teil aus dem Siegerfilm und es waren genau die Zeilen, die wir geschrieben hatten.

Damit war klar: Wir hatten gewonnen – und schon wurden wir nach vorne gerufen, bekamen einen Pokal und 2.000 Euro Preisgeld. Anschließend haben wir mit Sekt angestoßen, uns fotografieren lassen und sind am Ende überglücklich als Gewinner zurück nach Tübingen gefahren.

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