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Studentenleben live

Probleme der Generation Internet

Mein letzter Blogeintrag liegt fast einen Monat zurück. Grund dafür ist weder, dass es wenig zu berichten gibt, noch dass ich zu faul oder zu beschäftigt mit Lernen war – nein, ich habe einfach nur kein Internet.
Meine Mitbewohnerinnen und ich hatten uns extra bereits vor unserem Einzugstermin in die neue Wohnung für einen Internettarif entschieden und einen Termin für die Einrichtung zwei Wochen später bekommen. 14 Tage ohne WLAN auszukommen schien mir relativ machbar, denn in der Uni und bei fast allen meinen Freunden habe ich schließlich Internet und auf meinem Handy war gerade erst das Datenvolumen erhöht worden.
Tatsächlich klingelte es sogar zum vereinbarten Termin, der Techniker stand vor der Tür und ich freute mich schon darauf, endlich wieder über das Internet Musik hören zu können. Tja, leider falsch gedacht. Denn statt nur an den Telefonanschluss in unserem Haus, musste der Techniker auch zu den Nachbarn – die aber nicht öffneten. Also mussten wir einen zweiten Termin vereinbaren, aber auch bis dahin haben wir die Nachbarn nicht erreicht. Jetzt steht bald Termin Nummer drei an und ich hoffe sehr, dass wir es bis dahin endlich schaffen, die Nachbarn zu Gesicht zu bekommen. Langsam nervt es nämlich wirklich, kein Internet zu haben. Nicht nur, weil das Datenvolumen vom Handy längst aufgebraucht ist, sondern vor allem auch, weil es einfach Dinge gibt, die man über den Laptop regeln muss. Fürs Erste dürfen wir zum Glück das WLAN der WG unter uns mitbenutzen, aber das ist natürlich nur eine Notlösung.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Aug 10, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Aug 10, 2016

Studentenleben live

Kurze Semesterferien

Normalerweise erscheinen mir die Semesterferien immer unendlich lang: Im Winter sind es sechs Wochen und im Sommer fast drei Monate. In vielen Studiengängen müssen in dieser Zeit Hausarbeiten und Prüfungen geschrieben oder Praktika absolviert werden, sodass man eigentlich gar nicht wirklich frei hat. Bis jetzt hatte ich Glück, denn in meinem Studiengang schreibt man alle Prüfungen am Ende des Semesters, sodass die vorlesungsfreie Zeit tatsächlich Freizeit ist. Auch Hausarbeiten musste ich bisher nicht schreiben. Allerdings muss ich im Studium ein dreimonatiges Praktikum machen.
Theoretisch könnte man also die Sommersemesterferien opfern und das Praktikum hinter sich bringen. Praktisch macht das aber kaum jemand, denn eigentlich will man das Praktikum ja nutzen, um herauszufinden, in welchem Bereich man später arbeiten möchte. Deswegen macht der Großteil der Psychologiestudierenden zwei kürzere Praktika, und da die meisten Einrichtungen in der Regel möchten, dass Praktikanten mindestens acht Wochen bleiben, absolvieren sie an die vier Monate Praktikum. Eigentlich könnte man diese Zeit gut auf die fünf Semesterferien, die man innerhalb der drei Bachelorjahre hat, einteilen, aber dummerweise muss man gewisse Module belegt haben, bevor man das Praktikum machen darf. So kann ich zum Beispiel erst nach dem vierten Semester ein Praktikum im klinischen Bereich machen und das wiederum heißt, dass ich erst im Frühjahr praktische Erfahrungen machen werde. Dadurch habe ich zwar dann ziemlich wenig Freizeit, aber das ist natürlich trotzdem noch Jammern auf hohem Niveau.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Aug 10, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Aug 10, 2016

Studentenleben live

Computationale Neurowissenschaft

Momentan ist Klausurenphase und bis auf das Konzert vergangene Woche mache ich gerade nichts anderes als Lernen. Es stehen zwar nur zwei Klausuren an, aber eine davon ist die aufwändigste Prüfung, die ich bisher geschrieben habe. Und wenn man meinen Kommilitonen Glauben schenkt, dann sogar die schwerste des ganzen Masters. Es geht um die Klausur im Fach Computationale Neurowissenschaft. Was das ist? Das fragte ich mich zu Beginn auch.
To compute heißt ja bekanntlich rechnen und genau darum geht es: Um mathematische Modelle des Gehirns. Das heißt konkret: Wir versuchen ein Programm zu schreiben, dass etwas kann, was auch das Gehirn kann, zum Beispiel assioziative Erinnerung. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass unsere Erinnerung assioziativ ist. Das bedeutet, das Gehirn sucht die Erinnerung raus, die am besten zu einem Muster von Sinnesreizen passt. Und wir versuchen nun, ein Programm zu schreiben, in dem man vorher Erinnerungen einspeichern kann, die es dann bei einem passenden Input aktiviert.
Warum ich euch das erzähle? Weil dieses Fach ein Beispiel dafür ist, wie interdisziplinär die Neurowissenschaften arbeiten. Es geht sowohl um mathematische, informatische, als auch biologische und psychologische Erkenntnisse.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Aug 9, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Aug 9, 2016