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Studentenleben live

Tierisch gut

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

31.10.2016

Gänse, Enten, Reiher, Kiebitze und andere Vögel, viele Kühe in unterschiedlichen Ställen, dazu noch Schweine, Katzen und natürlich Hunde – die vergangenen zwei Tage würde ich als tierisch gut bezeichnen, denn ich hatte eine super Zeit dabei, all die genannten Tiere zu sehen. Ich hatte mir ein Auto geliehen, um zum Wohnort meiner Eltern, fernab von jeder vernünftigen öffentlichen Nahverkehrsanbindung, zu tuckern. Da gerade die Zeit des Vogelzugs ist, fuhr ich noch zum Altmühlsee, um zu schauen, was auf der Vogelinsel so los ist. Es gab zwar keine Raritäten wie den großen Brachvogel zu bestaunen, aber da ich als Ornithologin sowieso noch Vieles nicht gesehen habe, freute ich mich zum Beispiel, die kleinen lustigen Krickenten mit der grünen Feder am Hinterleib zu entdecken. Und wenn sich dann noch 1.000 Graugänse laut schnatternd am Himmel sammeln, um nach Süden aufzubrechen, ist das schon eindrücklich.
Danach machte ich einen Abstecher zum Biohof meines Onkels, sagte den Kälbern und Kühen guten Tag und half noch ein wenig, die Jungtiere von einer Weide auf die andere zu treiben. Dabei erzählte mein Onkel, dass Kühe, wenn sie zu viel junges Gras fressen, einen derartigen Blähbauch bekommen, dass man im äußersten Notfall sogar eine Kanüle in deren Bauch stemmen muss, dass die Gase abgehen, da die Tiere sonst sterben. Noch mehr über Nutztiere lernte ich am nächsten Morgen. Mein Bruder ist Tierarzt für Nutztiere und nahm mich mit auf seine Runde zu den Bauern. Er besamte Kühe und ich sah mich in den Ställen um. Dabei amüsierte ich mich zum Beispiel herrlich über die Rüssel von Schweineferkeln, die meine Fingerspitzen beschnüffelten – die rosa Schlabbersteckdosen.
Bevor ich wieder zurückfuhr, ging ich mit dem Hund der Freundin meines Bruders noch auf Tuchfühlung. Der Gute begrüßt einen immer sehr überschwänglich und lässt auch nicht locker bis er seine Streicheleinheiten erhält.
In jedem Fall tat mir die geballte Tierladung richtig gut, wahrscheinlich auch, weil ich in Nürnberg eigentlich keinen Kontakt mit Tieren habe – leider!

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