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Studentenleben live

Hilfe, ich habe ein Buch geschrieben!

Seit Monaten nun schon schreibe ich an meinem Prag-Reiseführer. Ein wirklich schönes Projekt neben dem Studium, das mir viel Freude bringt. Doch nun habe ich den Reiseführer tatsächlich fertiggeschrieben und weiß gar nicht so recht, was ich mit ihm anstellen soll.
Das Buch „Tschechinands Prag. Ein kleiner Reiseführer für die Hauptstadt des Nachbarlandes“ soll jungen Reisenden zwischen 18 und 30 Jahren die wahren Schönheiten Prags zeigen. Besucht man die Stadt, passiert es leicht, dass man sich im Labyrinth des Tourismus verliert. Mit diesem, etwa 50 Seiten starken Büchlein möchte ich Sehenswertes abseits der ausgetretenen Pfade zeigen. Der Reiseführer soll sowohl für Menschen interessant sein, die noch nie in Tschechien waren, als auch für Leute, die denken, Prag schon gut zu kennen, oder die – wie ich einst – nach Prag umziehen werden.
Es gibt insgesamt zehn Kapitel. Nach einem Vor- und einem Geleitwort werden zunächst die Klassiker beschrieben: Karlsbrücke, Hradschin, Wenzelsplatz. Orte, die touristisch sind, die man aber dennoch gesehen haben sollte, wenn man die Stadt besucht. Der Fokus liegt hier auf Fakten, die man so sonst nicht erfahren würde. Das Kapitel „Das wahre Prag“ zeigt eben genau dies. Sei es die Neuwelt-Gasse, in der man sich wie auf einer Zeitreise fühlt, der Hügel Vyšehrad im Süden, von dem man den besten Blick auf die Stadt hat oder das Plattenbauviertel Háje, die größte Siedlung der Tschechischen Republik. An diese Orte gelangt man sonst nicht so ohne weiteres. Weitere Kapitel widmen sich unter anderem der Kunst und Kultur (hier werden zum Beispiel viele verschiedenartige Festivals erwähnt) sowie dem Einkaufen in der Hauptstadt. Ein Fokus liegt auf den Kavárnas (Cafés) und Kneipen. Hier trifft der Besucher echte Prager. Abgeschlossen wird mit einigen Tipps – „Wie fahre ich Straßenbahn? Wie funktionieren tschechische Hausnummern? Wo gibt es Informationen zu aktuellen Veranstaltungen in Prag auf Deutsch?“ – , einem kleinen Sprachführer sowie einer Auflistung weiterer besuchenswerter Städte und Orte in Tschechien.
Mittlerweile habe ich nun schon einen Verlag gewonnen, der sich für das Projekt interessiert. Doch das Büchlein muss dafür umfangreicher werden. Es wird also spannend, wie es mit meinem Reiseführer weitergeht…

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Nov 9, 2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Nov 9, 2016

Studentenleben live

Das Studentenleben genießen

Das süße Studentenleben habe ich vor kurzem mal wieder so richtig genossen. Ich besuchte meine studentische Heimat Würzburg. Der Besuch in der besten Pizzeria machte den Einstieg perfekt. Eine große Spezialpizza, die sogar über den Tellerrand reichte, dazu ein Gläschen Würzburger Wein – einfach himmlisch. Auch eine gemütliche Kneipentour im Anschluss brachte mich in die schönsten Eckchen der Stadt. Neu war für mich der Besuch im Nachtwächter, einer kleinen rustikal dekorierten Kneipe, die ganz unscheinbar in einem Gässchen auftauchte. In den Nachtlichtern der Stadt stolperte ich mit Kommilitonen nach Hause und fiel mit einem Lächeln in mein schmales Bett.
Der Morgen danach wurde zum Mittag, da keine Mama mich aus den Federn schmiss und ich bis zum Gehtnichtmehr ausschlief. In einem gemütlichen Studentencafé, mit Blick auf die schöne Festung Marienberg, ließ ich den Nachmittag ausklingen. Eine heiße Schokolade nebst einer süßen gepuderten Waffel schmeckte einfach köstlich.
Die letzte Woche meiner Praktika rief jedoch und ich musste die Heimreise antreten. Mit meinem Rucksack bepackt ließ ich also die Wohnungstüre ins Schloss fallen und freute mich schon wieder darauf, das nächste Semester in Würzburg verbringen zu dürfen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Nov 8, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
Nov 8, 2016

Studentenleben live

Hobby Videospiele

Heute möchte ich mal über mein in der Gesellschaft etwas unbeliebtes Hobby schreiben: Seit ich mit sechs Jahren einen Gameboy zu Ostern bekommen habe, bin ich von Herzen videospielbegeistert. Über den Gameboy bis zum Gamecube hat mich Nintendo in vorpubertären Zeiten begeistert. Jeder, der einmal „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ und „Majora's Mask“ gespielt hat, wird verstehen, was ich meine. Für mich sind diese beiden Spiele einfach Kunstwerke. Die Musik, die Charaktere, das Märchenhafte schaffen bis heute eine unglaubliche düster-magische Atmosphäre. Aber natürlich ging es damals auch spielerisch hoch her. Knackige Rätsel in thematisch abwechslungsreichen Tempeln, mit Gegnern, denen nur taktisch beizukommen war. Dann faszinierten mich die etwas erwachseneren Rollenspiele der 2000er Jahre wie „Gothic“ und „The Elder Scrolls“. Ersteres führte in eine düstere Mittelalterwelt mit Ruhrpott-Slang, letztere Reihe wird bis heute gespielt und erschafft Fantasy-Welten mit Sogwirkung und riesigen offenen Spielwelten. Man kann Magier, Meuchelmörder oder edler Ritter sein, fliegen, tauchen, jagen – und das schon seit dem Serienteil „The Elder Scrolls 3: Morrowind“ aus dem Jahre 2002.
Warum schreibe ich darüber? Zum einen, weil ich mich schon immer für mein Hobby rechtfertigen muss und ich herausstellen möchte, dass ich nirgendwo vergleichbare kulturelle Erfahrungen hatte wie mit einigen Spielen. Besonders, wenn man älter wird und sich mit den Entwicklerstudios und dem Produktionsprozess auseinandersetzt, ist es wunderbar zu wissen, dass jeder Felsen in der Spielwelt per Mausklick von jemandem gesetzt wurde, um genau an dieser Stelle eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen. Und zum anderen, weil ich nach 15 Jahren Spielerfahrung sagen kann: Es gibt einige Perlen, die trotz veralteter Technik nie ihren Charme verlieren, vielleicht gerade weil mit der Technik so ein verändertes Spielgefühl einhergeht, dass die neueren Spiele gar nicht besser sein können, sondern eben nur anders, komfortabler.
Nachdem ich viele Jahre immer nur die neuesten Games konsumiert habe und während meines Bachelors zwei Jahre so gut wie gar nicht gespielt habe, genieße ich seit Anfang dieses Jahres wieder meine alten Lieblingsspiele.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Nov 7, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Nov 7, 2016