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Bachelor live

Unistress

Obwohl ich es selbst kaum glauben kann, ist es tatsächlich wahr: Das Semester ist schon zur Hälfte vorbei. Das bedeutet für mich, dass sich langsam aber sicher die Arbeit häuft. Der Stoff aus meinen Vorlesungen wird nicht weniger und die Texte, die ich für meine Seminare lesen muss, stapeln sich. Wenn ich kurz vor den Klausuren nicht wieder vor einem kaum zu bewältigenden Berg Arbeit stehen möchte, wird es langsam Zeit, einen Blick in die empfohlene Literatur zu werfen. Hinzu kommt, dass ich in den kommenden Wochen – jeweils in Gruppenarbeit – drei Referate halten muss, um meine Studienleistungen in verschiedenen Modulen zu erbringen. Das bedeutet, dass ich oft vor oder nach den Vorlesungen von einem Referatstreffen zum nächsten rennen muss und mich manchmal bis spät abends über soziale Medien mit Referatsmitgliedern organisieren muss, damit alles rechtzeitig fertig wird.
Da der Tag leider nur 24 Stunden hat, sind meine zeitlichen Kapazitäten in letzter Zeit häufig ausgeschöpft. Um trotzdem irgendwie alles unter einen Hut zu bekommen, musste ich mein Zeitmanagement verbessern. So nutze ich zum Beispiel Zugfahrten, um Seminartexte zu lesen statt einfach nur Musik zu hören. Anfangs war ich davon genervt, weil es im Zug häufig laut ist und ich mich kaum konzentrieren konnte. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und festgestellt, dass es mir jede Menge Zeit spart. Leider bedeutet der zunehmende Unistress auch, manchmal „nein“ sagen zu müssen, wenn mich Freunde fragen, ob ich etwas mit ihnen unternehme. Oder ich kann zumindest nicht so lange bleiben.
In wenigen Wochen habe ich alle Referate und Studienleistungen hinter mich gebracht. Dann heißt es, für die Prüfungen zu lernen. Aber bald, irgendwo ganz hinten im Tunnel, erscheint das helle Licht der Semesterferien.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jun 7, 2017
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jun 7, 2017

Bachelor live

Und was, wenn mich keine Uni nimmt?

Ja was, wenn ich keinen Masterstudienplatz bekomme? Das wäre sehr schlecht. Natürlich mache ich mir Gedanken über Alternativen zu einem Studium und versuche, mich mit dem Szenario anzufreunden, dass ich nur ein begrenztes Mitspracherecht bei meinem beruflichen Werdegang habe. Denn da gibt es noch das jeweilige Auswahlkomitee der Universität und selbstverständlich noch andere Dinge, die einem das Leben, zum Teil völlig überraschend, in den Weg wirft.
Allmählich freunde ich mich immer mehr mit dem Gedanken an, später freiberuflich tätig zu sein: als Bloggerin und eventuell parallel als Lebensberaterin. Beides sind keine anerkannten Ausbildungsberufe. Aber zum einen liebe ich es, zu schreiben sowie Abwechslung und den Kontakt zu Menschen zu haben. Zum anderen habe ich zwar kein extrem ausgeprägtes Helfersyndrom, aber ich zaubere Menschen gerne ein Lächeln auf die Lippen und habe trotz meines Alters schon einiges an Lebenserfahrung sammeln können. Und was das Bloggen angeht: Ich liebe es zu recherchieren, mich in unterschiedliche Themen einzuarbeiten, eventuell sogar einiges selbst auszuprobieren.
Aber da war doch noch was ... Achja, die Sache mit dem unsicheren und unregelmäßigen Einkommen macht mir natürlich etwas Angst. So wie ich mich allerdings kenne, dürfte ich mit Spontaneität und Unsicherheit gut zurechtkommen. Mal schauen, was das Leben so mit mir vorhat.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  May 24, 2017
Autor: Nele
Rubrik: studium
May 24, 2017

Bachelor live

Eine spontane Umbauaktion

Es fing alles damit an, dass sich meine Mitbewohnerin über die Lampe in unserer WG-Küche beschwerte. Ihrer Meinung nach gab sie viel zu schwaches Licht ab und optisch kaum etwas her – damit hatte sie vollkommen recht. Und als wir schon dabei waren, uns über eine mögliche Umgestaltung unserer Küche Gedanken zu machen, kamen wir auf die Idee, auch endlich unseren Küchentisch auszutauschen. Über diesen haben wir uns nämlich schon öfter geärgert, da es sich um eine Art Bartisch handelt, an dem man nur nebeneinander in einer Reihe sitzen kann, mit Blick auf die Wand. Für gesellige Runden war der Tisch also nicht geeignet, da immer wer stehen bleiben musste, damit wir uns auch ansehen konnten.
Bevor wir es uns anders überlegen konnten, packten wir also gemeinsam an und verbannten den alten Tisch von der Küche auf den Balkon. Im Keller hatte mein Mitbewohner noch einen etwas kleineren, aber dafür quadratischen Tisch stehen, den wir stattdessen in unsere Küche holten. Da uns durch den neuen Tisch auch Stauraum verloren ging, stellten wir ein Regal dazu, das bislang ungenutzt im Flur stand. Dadurch haben wir jetzt insgesamt mehr Platz im Flur und mehr Ordnung in der Küche. Und obwohl es sich nur um eine vorübergehende Lösung handelt, macht sich sogar unser alter Küchentisch auf dem Balkon gar nicht so schlecht. Zu guter Letzt montierte mein Mitbewohner eine neue Lampe. Mittlerweile erstrahlt unsere Küche also in hellem, warmem Licht und lädt viel eher zu einem gemütlichen WG-Abend ein als zuvor. Und tatsächlich verbringen meine Mitbewohner und ich seit unserer spontanen Umbauaktion viel mehr Zeit gemeinsam in der Küche.
Als nächstes Projekt wollen wir unseren Balkon schöner gestalten. Denn sobald das Wetter besser wird, können wir dann statt in der Küche auf dem Balkon gemütlich beisammen sitzen.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  May 19, 2017
Autor: Franziska
Rubrik: studium
May 19, 2017