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Bachelor live

Gartenpartys in Botschaften

Ende Juni war es wieder soweit: Die deutsche Botschaft in Prag öffnete ihre Türen für die Öffentlichkeit – da durfte ich natürlich nicht fehlen.
Bei grandiosem Wetter empfing die Botschaft am Vormittag tschechische Schulklassen und ab dem Nachmittag alle interessierten Besucher. Schnell bildete sich eine lange Schlange vor dem Palais auf der Prager Kleinseite. Im Innenhof gab es viel zu entdecken: Zahlreiche deutsch-tschechische Institutionen waren vertreten, außerdem gab es Musik, Diskussionsrunden und viele Attraktionen. Im Rahmen einer lebendigen Bibliothek bekam man unter anderem die Möglichkeit, mit einem Zeitzeugen von 1989 zu sprechen. Dieser gehörte zu jenen DDR-Flüchtlingen, die über die Prager Botschaft der BRD in den Westen flohen.
Und dann passierte das Unfassbare: Es wurde auf den Botschafter geschossen! Allerdings nur während eines Fußballspiels bei dem der Botschafter den Anzug gegen ein Trikot der Nationalmannschaft tauschte und sich mit seinen Kollegen ein Match lieferte. Der Tag endete ausgelassen.
Am nächsten Morgen hatte die französische Botschaft Tag der offenen Tür. Diese befindet sich in einem ähnlich prachtvollen Gebäude auf der Prager Kleinseite; im Inneren des Gebäudes reiht sich Salon an Salon. Es war überaus spannend zu sehen, wie die französische Botschaft im Vergleich zur deutschen feierte: Während es in der deutschen Botschaft Bratwurst und Weißbier gab, wurden hier Muscheln, Macarons und Torten in allen Farben und Variationen aufgetischt. Ich bin gespannt, wann die nächste Botschaft ihre Tore öffnet und ich ein neues Land entdecken kann.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 9, 2018
Autor: Ferdinand
Rubrik: orientieren
Aug 9, 2018

Bachelor live

...und Action!

Vor meinem Studium hatte ich noch nie eine Filmkamera in der Hand: Warum auch? In der Grundschule habe ich immer gesagt, ich wollte Regisseurin werden – heute weiß ich gar nicht mehr genau warum. Ich bin nämlich kein großer Fan von Filmen. Abgesehen vom gelegentlichen Kinobesuch mit Freunden schaue ich eigentlich keine.
In meinem Studium kann sich jeder aus den vier Praxiskursen Online-Medien, Fotografie, Video und Audio zwei aussuchen. Bei mir ist die Wahl auf Online und Video gefallen, weshalb ich in diesem Semester schon zum zweiten Mal ein Drehbuch geschrieben, ein Storyboard erstellt, Schauspieler sowie einen Drehort gesucht und die nötige Technik besorgt habe. Auch wenn unsere Videos letztendlich nicht länger als knapp drei Minuten sein sollen, ist es doch viel Aufwand.
Im ersten Semester ging es noch um Dokumentarfilme, was mir besser gefiel. Ich finde es spannend, Geschichten zu suchen, die es wert sind, in ein kurzes Video verwandelt zu werden. In diesem Semester sollte es jedoch ein fiktiver Film sein, der in einer Bibliothek spielt – so lautete die Aufgabe. Unsere Idee: Eine Art Schnitzeljagd. In jedem Buch sollte ein Wort umkringelt sein und außerdem ein kleiner Zettel liegen, der auf das nächste Buch verweist, in dem ein neuer Hinweis zu finden ist. Nach und nach sollte sich so ein Gedicht ergeben.
Für den Dreh haben wir ganze acht Stunden gebraucht: Bis die Beleuchtung steht, alle Kameras funktionieren und der Drehort hergerichtet ist, braucht es seine Zeit. Im Vergleich zu unserem Dokumentarfilm vom Semester zuvor haben wir bedeutend mehr Kameraeinstellungen benötigt, bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Jetzt fehlt nur noch das Schneiden.

 

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Aug 6, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Aug 6, 2018

Bachelor live

Praktikum im Sommer

Die anstehenden Semesterferien sind bei mir schon wieder fast komplett verplant. In meinem Studium ist nämlich ein achtwöchiges Pflichtpraktikum vorgesehen, das ich in diesem Sommer bei der Landesvereinigung kulturelle Bildung Hessen e.V. (LKB) absolvieren werde. Die LKB ist eine Art Dachverband hessischer Fachverbände und Arbeitsgemeinschaften und fördert landesweit Kulturelle Bildung, in dem sie verschiedene Projekte und Maßnahmen zur Kulturbildung koordiniert. Außerdem ist die LKB anerkannter Träger für das Freiwillige Soziale Jahr Kultur in Hessen, was ich besonders interessant finde. Nach meinem Abitur habe ich das FSJ Kultur selbst bereits als Freiwillige kennen gelernt und kann durch das Praktikum also auf der Seite des Trägers mitwirken. Zu meinen Aufgaben werden dann unter anderem auch die Vor- und Nachbereitung der Seminare zählen, die mir schon damals immer besonders gut gefallen haben. Viel mehr kann ich allerdings noch gar nicht sagen, da das Praktikum erst in ein paar Wochen anfängt. Das Team der LKB habe ich schon bei meinem Vorstellungsgespräch kennengelernt und wurde dort von allen sehr freundlich empfangen.
Schön ist auch, dass ich für die komplette Praktikumszeit bei meinem Freund in Mainz wohnen kann. Der Sitz der LKB Hessen e.V. ist nämlich in Frankfurt am Main, was bedeutet, dass ich von Marburg aus täglich über eine Stunde hin- und herpendeln müsste. Von Mainz aus ist es nicht einmal halb so weit. Das heißt gleichzeitig, dass ich im Sommer wieder mehr Zeit mit meinen alten Freunden aus der Schule und meinem Freund verbringen kann, worüber ich sehr froh bin.
Obwohl ich meine Semesterferien zu einem Großteil also damit verbringen werde, zu arbeiten und nicht wie gewohnt mehrere Wochen frei habe, freue ich mich auf die kommenden Monate!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Aug 2, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Aug 2, 2018