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Freiwilligendienst im Ausland

Die Tage und Wochen nach dem Heimkehren

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

29.10.2012

Alle haben mir gesagt, dass wenn ich heimkommen würde, ich nach der anfänglichen Euphorie, in ein Loch fallen würde. Ein Loch, weil ich mich fehl am Platz fühlen würde, Neuseeland vermissen und doch gleichzeitig froh sein würde, wieder daheim zu sein.

Doch ein wirkliches Loch kam nicht. Das kann aber auch daran gelegen haben, dass ich mir recht früh schon einen Ferienjob gesucht habe. Dadurch kann man zum einen das Geld von der Reise teilweise wieder reinholen, und zum anderen ist man abgelenkt oder vielmehr gezwungen, sich wieder in „dieser Welt“ zurecht zu finden. Das Realisieren, dass meine Reise vorbei war, kam eher nach und nach, aber eigentlich war ich nie traurig, vielmehr habe ich mich auf den neuen Lebensabschnitt gefreut: die Studienzeit.

Doch genau ein Jahr nach meiner Rückkehr begann das sentimentale Zurückblicken, vor allem, wenn ich Enya hörte (sie sang Teile des „Herr der Ringe Soundtracks“ und ich unterlegte damit meine Diashow). Ja, wenn ich jetzt 1.500 Euro und Zeit übrig hätte, würde ich definitiv wieder dorthin fliegen, aber klar ist auch, dass es niemals wieder so werden kann, wie es damals war.

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