Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Mein Freiwilliges Jahr

Jahreswechsel

Über Weihnachten und Neujahr mussten wir nicht arbeiten, sodass wir die Zeit zu Hause mit der Familie verbringen konnten. Doch schon am zweiten Januar ging es für uns weiter. Im Winter gibt es auf dem Hof nicht allzu viel zu tun, es geht also recht entspannt zu. Die Zeit nutzen wir, um zum Beispiel das Traktorfahren zu lernen. Zuerst wurde es uns an einem kleineren und älteren Traktor erklärt, doch mittlerweile dürfen wir sogar schon einen etwas größeren und moderneren Traktor fahren, was uns viel Freude bereitet.
Viel Spaß haben wir auch an kleineren Aufgaben, für die nun Zeit ist, wie das Entrümpeln einer alten Kammer. Kürzlich haben wir auch Einladungskarten für eine anstehende Wildtierfütterung im Wald gebastelt. Gerade im Winter ist es eine willkommene Abwechslung, wenn sich der Aufgabenbereich von außen nach innen verlagert.
Gegen die Kälte ist Bewegung die einfachste Lösung, sei es auch in Form einer Schneeballschlacht. Selbst wenn es zurzeit eher ruhig ist, gibt es doch jeden Tag neue Situationen. Zum Beispiel hatten wir mit Glatteis zu kämpfen. Auch wenn es uns viel Freude bereitete, über den Hof zu schlittern, war es für die Tiere nicht besonders lustig. Sie mussten das Tauwetter im Stall abwarten, da sie bei dem Eis keinen Huf vor die Tür setzen konnten.
So startete das Jahr doch recht vielversprechend. Ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird, vor allem was mich in meinem FÖJ noch erwartet und wie es danach weiter gehen wird. Die Bewerbungsfristen für die Studienplätze fangen zum Glück erst in ein paar Monaten an, doch wie schnell diese Zeit vergeht, ist mir mittlerweile bekannt. Schließlich habe ich vor einem Jahr noch für mein Vorabitur gelernt und damals wusste ich noch nichts von diesem FÖJ.

Mein Freiwilliges Jahr

Die festliche Zeit

Der Beginn des Winters ist auch immer der Beginn der Weihnachtszeit. Doch noch vor der Weihnachtsfeier erwartete uns Ende November auf dem Hof ein anderes Fest: Thanksgiving Das wollte sich natürlich niemand entgehen lassen, so dass wir an diesem Tag vollzählig waren und dadurch auch zügig die Arbeit erledigen konnten. Gegen Mittag trafen sämtliche Familienmitglieder und Freunde der Hoffamilie ein – das Festmahl konnte rechtzeitig beginnen. Das war für uns ein etwas anderer Arbeitstag, der viel Spaß mit sich brachte. Auf das erste Fest folgte jedoch gleich das nächste. Für Pferdebesitzer, Reitschüler, Freunde und Mitarbeiter gibt es jedes Jahr eine Weihnachtsfeier. Hierfür bereiteten wir einiges vor. Spinnenweben wurden entfernt, Boxenwände geputzt und alles wurde etwas aufgeräumt. Natürlich durfte es auch an Dekoration nicht mangeln, selbst die Pferde erfreuten sich an den Tannenzweigen, von denen sie immer wieder etwas abbeißen wollten. Am Festtag selbst hatten wir einiges zu tun, um rechtzeitig fertig zu werden. Zusätzlich zu den üblichen Aufgaben mussten wir schließlich noch die Bänke und Tische für Kaffee und Kuchen aufstellen und außerdem ein paar Pferde putzen und satteln. Der Weihnachtsmann sollte schließlich abgeholt werden und zu Pferd macht sich dies am besten. Dabei durften auch wir FÖJ’ler mitreiten. Was zur perfekten Weihnachtsfeier noch fehlte war der Schnee. Doch auf den mussten wir nur noch wenige Tage warten. Hier unten schneit es eher als zu Hause und so konnte ich meinen Freunden ein paar tolle Winterbilder schicken. Sie bedauerten es, nicht hier zu sein.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Dec 18, 2019

Mein Freiwilliges Jahr

Das zweite Seminar

Das zweite Seminar des FÖJ’s wurde von der Gruppe vorbereitet, der ich zugeteilt war. Für uns bedeutete das zum Teil etwas mehr Arbeit als für die anderen. Schließlich mussten wir die Programmpunkte nicht nur anleiten, sondern auch vorbereiten. Am Abend gab es dann noch ein Treffen für unsere Gruppe, bei dem wir den vergangenen Tag reflektierten und den folgenden Tag durchsprachen. Für uns war es wichtig, darauf zu achten, dass Spaß und Unterhaltung beim Lernen nicht zu kurz kommen und es interessant bleibt. So haben wir am Montag einen Förster eingeladen und am Dienstag konnten wir einen spannenden Vortrag über den Regenwald hören, während wir die Zwischenzeit mit Spielen wie Escape-Room, Schnitzeljagd und „Capture the Flag“ gefüllt haben. Am Ende der Woche haben wir sogar gemeinsam einen Baum gepflanzt.
Insgesamt konnten wir mit unserer Arbeit recht zufrieden sein, da alles gut funktioniert hat und wir eine gute Zeit hatten. Trotzdem waren wir alle froh, als die Woche zu Ende war und demnach nichts mehr schiefgehen konnte. Wir freuen uns nun darauf, uns in den kommenden Seminaren etwas zurücklehnen zu können.
Zurück auf dem Hof konnte ich zum ersten Mal zu Pferd bei den Rindern mitarbeiten, was viel Spaß gemacht hat. Außerdem haben die Vorbereitungen für die anstehende Weihnachtsfeier am ersten Advent begonnen, wofür der Stall geschmückt werden muss. In der freien Zeit  backen wir gemeinsam Kekse und schauen Filme, denn wir zwei FÖJ’ler können zum ersten Mal die Weihnachtszeit genießen, ohne nachmittags noch Hausaufgaben machen zu müssen oder für eine Arbeit zu lernen. Das Einzige was uns noch fehlt, ist Schnee.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Dec 5, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Dec 5, 2019