interaktiv

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Der Absturz

Autor:
Elke

Rubrik:
studium

12.05.2010

Vor mir mein (fast) neues Notebook. Ein optisches Highlight. Der Grund für diese ungeplante Neuanschaffung war das plötzliche Ableben meines alten Rechners. Zum Glück verabschiedete der sich erst nach Fertigstellung UND Abgabe meiner Bachelorarbeit. Für die ich übrigens eine 2,0 bekommen habe. Ab jetzt darf ich mich also offiziell als „Bachelor of Engineering“ bezeichnen – was mir das auch immer bringt.

Die Verteidigung war kein Zuckerschlecken. Ich habe mein Thema 25 Minuten lang vorgestellt und abschließend wurde ich nervenaufreibende 45 Minuten befragt. Allerdings war ich schon darauf eingestellt, da ich bei der Wahl meines Zweitbetreuers davon ausgegangen war. Aber da ich mich mit meinem Thema gut auskannte, konnte ich alles begründen und so kam es, dass ich meine Verteidigung mit der Note 1,3 abschloss. Meine Eltern, die diesem einmaligen „Spektakel“ unbedingt beiwohnen wollten, und ich habe wirklich alles versucht, sie davon abzuhalten (die Aufregung, die Aufregung!), waren beide stolz wie Bolle.

Als dann endlich alles überstanden war, hielten meine Mutti, meine Professorin und ich noch einen kleinen Plausch an genau der Stelle im Hörsaalgebäude, an der wir vor vier Jahren zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammen gekommen waren. „Ich kann mich noch an den Tag der Offenen Tür erinnern. Da standen Sie beide auch hier. Fassungslos vor dem Notenaushang und zweifelnd, ob sich Romy für das Studium anmelden solle oder nicht. Ich habe sie damals bestärkt, und jetzt ist alles so positiv verlaufen“, sagte meine Professorin zu uns. Und wir hatten eine Sekunde zuvor genau das gleiche gedacht: Welch gute Entscheidung!

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