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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Alle (halbe) Jahre wieder

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

25.08.2017

Das Semesterende rückt näher und mit ihm die Klausurphase – diesmal eine besonders lange. Ganze zwei Monate Lernerei warten auf mich. Da ich nun durch das Ehrenamt, in das ich dieses Semester sehr viel Zeit investiert habe, auch denkbar schlecht vorbereitet bin, plagen mich ab und zu Zweifel, ob das denn noch alles machbar ist. Das Positive daran: Ich weiß es nicht – aber auf einen Versuch kommt es auf jeden Fall an.
Nach der Klausurphase steht die Wahl der Vertiefungsrichtung an. Im fünften Semester wählen die Aachener Maschinenbauer das Fachgebiet, auf dem sie sich spezialisieren möchten. Das ist im Vergleich zu anderen Universitäten eher spät und der Grund dafür, dass man an der RWTH am Ende über eine ziemlich breite Grundlage verfügt. Nach der jetzt anstehenden Prüfungsphase kann ich also endlich das studieren, was mich auch im Detail interessiert. Bisher hatten wir keine Wahlmöglichkeiten, alles waren verpflichtende Fächer. Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass ich Energietechnik wählen werde. Die Forschung in diesem Gebiet hat mich schon immer gereizt. Deshalb fällt mir die Wahl der Vertiefung auch nicht besonders schwer, obwohl es viele interessante Möglichkeiten gibt. Lange habe ich zum Beispiel überlegt, Konstruktionstechnik zu vertiefen, weil mir die Arbeit in der Entwicklungsabteilung des Unternehmens, in dem ich Praktikum gemacht habe, so viel Spaß gemacht hat. Auch Verfahrenstechnik wäre sicherlich sehr interessant, da diese Richtung in Teilen deckungsgleich mit der Energietechnik ist und mir die Fächer, die wir bisher aus diesem Bereich hatten, gute gefallen haben.
Am Ende habe ich mich aber auf meinen ursprünglichen Anspruch an das Studium zurückbesonnen: einen Teil zur Lösung des Energieproblems der Menschheit beitragen zu können.

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