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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Projekt Leonardo

Autor:
Katha

Rubrik:
orientieren

27.07.2018

An meiner Uni gibt es studentisches Engagement in jedem Bereich, den man sich vorstellen kann. Bei einigen Projekten bin ich selbst involviert, bei anderen bin ich einfach Nutznießer. So zum Beispiel beim „Projekt Leonardo“.
Dabei handelt es sich um eine Lehrveranstaltung, bei der Studierende jenseits der Fachbereichsgrenzen durch gemeinsame, interdisziplinäre Veranstaltungen unterschiedliche Denkweisen und Ansätze verschiedener Disziplinen kennenlernen können. Darüber hinaus lernt man Kommilitonen anderer Fachbereiche und Studienrichtungen der Uni kennen und kann auf diese Weise ganz konkret die "Universitas" in ihrer ursprünglichen Bedeutung als wissenschaftliche Gemeinschaft erfahren. Aus diesem Gedanken heraus wurde auch der Name des Projekts gewählt, der an das Universalgenie Leonardo da Vinci erinnern soll, der als Künstler, Naturforscher und Erfinder unsere Welt in vielen Bereichen geprägt hat. Das Projekt umfasst mehrere Module, in denen Dozenten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen Themen behandeln, die auf gesellschaftliche Herausforderungen fokussiert sind. Darunter waren bisher Themen wie Energie, Klimawandel, Weltbevölkerung und -gesundheit, Flucht und Migration, Dialog der Kulturen und Organersatz. Dieses Jahr habe ich das Modul „Europa“ besucht. Der Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist in jedem Jahr ein Vortrag, zu der eine herausragende Persönlichkeit eingeladen wird. Schon in den Vorjahren konnten die Veranstalter mit hochkarätigen Gästen auftrumpfen. Doch dieses Jahr übertrifft alles. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron konnte als Gast gewonnen werden. Schade, dass die Veranstaltungsreihe nun schon vorbei ist, denn die Vorträge waren unheimlich spannend.

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