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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Slowenien von oben - Teil 2

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

21.08.2018

Beim Gleitschirmfliegen braucht man Glück. Nicht, um heil runterzukommen – das kann man lernen und dann ist es keine Glückssache mehr. Man braucht das Glück beim Wetter.
Da man sich mit Gleitschirmen fast ausnahmslos unter den Wolken bewegt, ist man darauf angewiesen, dass diese nicht zu tief hängen, sonst beeinträchtigt das die Sicht. Dazu kommt, dass die Schirme nur Geschwindigkeiten bis ca. 45 km/h erreichen. Ist der Wind zu stark, würde man nicht vorwärts kommen. Gefährlich kann es außerdem werden, wenn es regnet. Dann wird der Schirm nass und zu schwer, um noch richtig zu fliegen. Schlimmer ist nur noch ein Gewitter.
Die Wetterbedingungen müssen also gut sein, damit das Fliegen nicht gefährlich ist und damit es richtig Spaß macht, müssen die Bedingungen optimal sein. Solche optimalen Bedingungen hatten meine Familie und ich in unserem Urlaub an vier von sechs Tagen – eine gute Quote! An einem Tag hatten wir besonders viel Glück. An einem Startplatz kurz vor dem Luftraum des Flughafens Triest herrschte optimaler Wind, sodass das reine Entlangfliegen am Hang ausreichte, um nach oben zu kommen. Man brauchte an diesem Tag kein guter Pilot sein, um ein paar Stunden oben bleiben und den Ausblick auf das weite Teil und der Adria genießen zu können. Als sich aber Wolken über uns zu einem Schauer entwickelten und es zu tröpfeln begann, mussten wir zügig absteigen. Obwohl die Situation nicht wirklich gefährlich war, hat sie mir eindrucksvoll gezeigt, wie genau man die Wetterentwicklung beim Fliegen im Auge behalten muss, weil sich die Bedingungen sehr schnell ändern können.

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