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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Slowenien von oben - Teil 2

Beim Gleitschirmfliegen braucht man Glück. Nicht, um heil runterzukommen – das kann man lernen und dann ist es keine Glückssache mehr. Man braucht das Glück beim Wetter.
Da man sich mit Gleitschirmen fast ausnahmslos unter den Wolken bewegt, ist man darauf angewiesen, dass diese nicht zu tief hängen, sonst beeinträchtigt das die Sicht. Dazu kommt, dass die Schirme nur Geschwindigkeiten bis ca. 45 km/h erreichen. Ist der Wind zu stark, würde man nicht vorwärts kommen. Gefährlich kann es außerdem werden, wenn es regnet. Dann wird der Schirm nass und zu schwer, um noch richtig zu fliegen. Schlimmer ist nur noch ein Gewitter.
Die Wetterbedingungen müssen also gut sein, damit das Fliegen nicht gefährlich ist und damit es richtig Spaß macht, müssen die Bedingungen optimal sein. Solche optimalen Bedingungen hatten meine Familie und ich in unserem Urlaub an vier von sechs Tagen – eine gute Quote! An einem Tag hatten wir besonders viel Glück. An einem Startplatz kurz vor dem Luftraum des Flughafens Triest herrschte optimaler Wind, sodass das reine Entlangfliegen am Hang ausreichte, um nach oben zu kommen. Man brauchte an diesem Tag kein guter Pilot sein, um ein paar Stunden oben bleiben und den Ausblick auf das weite Teil und der Adria genießen zu können. Als sich aber Wolken über uns zu einem Schauer entwickelten und es zu tröpfeln begann, mussten wir zügig absteigen. Obwohl die Situation nicht wirklich gefährlich war, hat sie mir eindrucksvoll gezeigt, wie genau man die Wetterentwicklung beim Fliegen im Auge behalten muss, weil sich die Bedingungen sehr schnell ändern können.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Aug 21, 2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
Aug 21, 2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die Suche nach einer Bleibe

Nachdem ich nun meine Abiturprüfungen hinter mir, einen Studienplatz in der Tasche und Urlaub gemacht habe, mache ich mich nun auf die Suche nach einer Wohnung an meinem Studienort in Münster. Wobei das gar nicht stimmt, eigentlich studiere ich in Steinfurt. Daher stellte sich mir die Frage, ob ich besser in Steinfurt oder in Münster eine Wohnung suchen soll. In Münster müsste ich jeden Tag nach Steinfurt pendeln, hätte aber alle Vorteile einer Großstadt. In Steinfurt wäre ich direkt in Uninähe, dafür ist dort aber nicht so viel los.
Um diese Frage zu beantworten, habe ich mit einigen Leuten gesprochen, die selbst schon vor dieser Entscheidung standen. Auf ihren Rat hin habe ich mich entschieden, es erst mal in Münster zu probieren. Da man mit Bus und Bahn oder – typisch für Münster – mit Fahrrad und Bahn gut in einer halben bis dreiviertel Stunde von Münster zum Campus nach Steinfurt kommt, sollte das auch kein großes Problem darstellen. Das Ganze wird aber sicher eine Umstellung für mich, da ich bisher immer das Glück hatte, innerhalb von 15 Minuten zur Schule laufen zu können.
Jetzt beginnt die Wohnungssuche. Zum Glück gibt es ja das Internet – einige schöne WG-Zimmer habe ich schon entdeckt. Jetzt muss ich mich nur noch bewerben und dann klappt es hoffentlich mit einer passenden WG mit netten Leuten in einer guten Lage und allem was sonst noch dazugehört.

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  Aug 20, 2018
Autor: Linus
Rubrik: studium
Aug 20, 2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Slowenien von oben - Teil 1

Meine Familie hat einige interessante Hobbys. Motorradfahren, Segeln und Gleitschirmfliegen sind darunter zweifellos die spannendsten. Um uns Letzterem eine ganze Woche lang widmen zu können, fuhren wir mit unserem Wohnmobil nach Slowenien. Dort bietet eine Flugschule betreutes Fliegen an. Das bedeutet, dass man in einer Gruppe mit mehreren Piloten unterwegs ist und zusätzlich zwei ausgebildete Fluglehrer dabei sind. Außerdem gibt es einen Kleinbus, der einen direkt am Hotel abholt und zu einem Startplatz fährt. Unterwegs staubt man im Idealfall noch ein paar Tipps zur lokalen Thermik vom einheimischen Fahrer ab. Da sich der Startplatz in den slowenischen Bergen auch mal als eine günstig gelegene Kuhweide entpuppen kann, stellt der Fluglehrer kurzerhand eine Windfahne auf und fertig ist der Startplatz. Grundsätzlich muss man einen Flugschein haben, um sich für diese Reise anzumelden. Damit sich aber auch die sicher fühlen, die noch nicht viel Übung haben oder lange nicht mehr geflogen sind, steht immer ein Fluglehrer am Start- und einer am Landeplatz bereit. Sobald der Fluglehrer merkt, dass sich jemand verschätzt, gibt er demjenigen über Funk einen Tipp, sodass alle sicher starten und landen können. Dennoch kommt es mal vor, dass einer von uns auf einem Feld landet – so auch dieses Mal. Zum Glück passiert bei einer solchen Landung meist nicht viel. Pilot und Schirm waren auch diesmal noch wohlauf, etwas gelitten haben nur ein paar Maispflanzen. Natürlich waren sofort ein paar Helfer vor Ort, die den Schirm vorsichtig aus dem Feld pflückten. In solchen Situationen überrascht es mich immer wieder, wie robust diese dünnen Plastikschirme sind.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Aug 14, 2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
Aug 14, 2018