Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Das dritte Semester

Schneller als gedacht ist das erste Jahr des Studiums vorbei und auch die größten Hürden habe ich, mit den Klausuren in Mathe und Mechanik, bereits hinter mich gebracht. Jetzt, im dritten Semester, habe ich immer noch 24 Semesterwochenstunden, aber mit der Routine, die ich mir mittlerweile angeeignet habe, kann ich ganz gut entscheiden, welche Veranstaltungen es zu besuchen lohnt. Das heißt, ich setze beispielsweise  die Vorlesungen in Statistik und Konstruktionslehre fort. Dazu kommen Werkstofftechnik, Elektrotechnik, Produktions- und Fertigungstechnik, Makroökonomie und das Modul Management, welches sich aus den Veranstaltungen Organisationslehre und Personalmanagement zusammensetzt. In Elektrotechnik und in Statistik werden zusätzlich zur Vorlesung Übungen angeboten, die ich häufiger besuche als die Vorlesung selbst.In Organisationslehre und Personalmanagement gibt es außerdem wieder die Möglichkeit, sich Aufzeichnungen der Vorlesung im Internet anzuschauen, was eine flexible Zeitplanung ermöglicht. So zeichnet sich das dritte Semester insgesamt dadurch aus, dass die große Freiheit dahingehend besteht, zu entscheiden, wann man was erledigen will. Einer meiner Professoren sagt hierzu: „Das Studium ist eine eigenständige Lebensphase zur intellektuellen und persönlichen Entwicklung."
Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Apr 27, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Apr 27, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Antritt zur Sichtkontrolle

Noch einmal tief durchatmen, am Pförtner vorbei, und dann, nach zehn Minuten Fußmarsch, stehe ich vor der Tür, durch die ich noch vor drei Jahren tagtäglich ein- und ausgegangen bin. Allerdings trage ich heute keinen Blaumann (mehr). Ich klingle und nur kurze Zeit später macht mir ein ehemaliger Kollege auf. Ich begrüße kurz alle und da ich ja noch Zeit habe, gehen wir kurz in die Werkstatt. Es ist total komisch: als wäre ich nur im Urlaub gewesen. Alles sieht noch genauso aus wie damals.

Nach einem kurzen Plausch mit meinen Ex-Kollegen folgt dann allerdings das Chefgespräch, wegen dem ich ja eigentlich da bin. Zusammen mit zwei anderen Ingenieuren unterhalten wir uns über mögliche Themen für meine Bachelor-Arbeit. Außerdem habe ich noch Telefonnummern anderer Abteilungen bekommen, in denen ich mich noch umhören könnte. Alles in allem bin ich wirklich sehr zufrieden mit der Resonanz auf meine Eigeninitiative. Jetzt werde ich noch etwas rumtelefonieren und eventuell den einen oder anderen Termin für genauere Absprachen machen. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr optimistisch, ein interessantes und für mich passendes Thema zu finden.

Nach dem Gespräch laufe ich dann noch mal zu anderen, ehemaligen Kollegen. Nachdem ich mit ihnen in der vergangen Woche telefoniert hatte, wurde nämlich festgelegt, dass ich nach dem Chefgespräch gefälligst zur „Sichtkontrolle" zu erscheinen habe :-). Mit Pfannkuchen bewaffnet, füge ich mich selbstverständlich den Anweisungen. Die Begrüßung ist sehr herzlich und auch die Gespräche bei einer Tasse Kaffee sind so, als wäre ich nie weg gewesen.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Apr 21, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Apr 21, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die Sie-Form

„Können Sie mir sagen, wo Raum 1.209 ist?" Erst fühle ich mich gar nicht angesprochen, dann bin ich verwirrt. Schließlich erkläre ich es aber dem Zweitsemestler. Anschließend betrachte ich mein Spiegelbild im gläsernen Ausstellkasten an der Flurwand. „Sie" - Ich fasse es nicht! Bin ich echt schon so alt? Oder schlimmer noch: Sehe ich etwa alt aus? Man merkt erst richtig, dass man sich im letzten Semester befindet, wenn einen jemand in der Sie-Form nach dem Weg fragt.

Bei der Gelegenheit entdecke ich im Ausstellfenster einen tollen Spruch, der nicht besser zum Studium passen könnte: „Wer immer nur tut, was er schon kann, bleibt immer nur das, was er schon ist." Da habe ich doch meine Motivation für die folgenden drei Stunden „Elektromagnetische Verträglichkeit", nach der ich gesucht habe.

Das wirklich Schlimme in diesem Halbjahr ist der Dienstag. Ich kann zwar jeden Tag ausschlafen, da ich nie vor zehn Uhr in der Hochschule sein muss, aber jeden Dienstag bis 18 Uhr Unterricht - das ist wirklich hart. Vor allem jetzt, wo es wieder Sommer wird, und man eigentlich den ganzen Tag draußen sein möchte. Aber ich befürchte, wenn dann bald die schöne Studienzeit zu Ende ist, werde ich sogar die langen Dienstage vermissen...

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Apr 8, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Apr 8, 2009