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Die Lehrer von morgen

Unterwegs auf dem Erdbeerfeld

Vergangenen Samstag machten sich einige Studienkameradinnen und ich auf den Weg, um Erdbeeren zu pflücken. Wir packten unsere Schalen ins Auto und düsten in den Würzburger Stadtteil Grombühl. Natürlich gibt es von so einem Erdbeerfeld keine genaue Adresse, weshalb wir uns zunächst verfuhren. Glücklicherweise trafen wir einen Einheimischen am Straßenrand, der uns eine genaue Wegbeschreibung lieferte.
Endlich angekommen, mussten wir zunächst einmal den Mann in der Erdbeerbude aufwecken. Er nannte uns ein Feld, auf dem es noch zahlreiche Erdbeeren geben sollte. Als wir ankamen, teilten wir uns auf und begannen, nach den Früchten zu suchen. Unsere Schalen füllten sich und letzten Endes hatten wir satte acht Kilogramm Erdbeeren gesammelt. Der Mann machte uns einen fairen Preis und gab uns sogar noch ein paar Kirschen mit.
Danach besorgten wir im Supermarkt weitere Zutaten für Erdbeermarmelade, Erdbeerlimes und Erdbeermilch. Als wir bei meiner Freundin Eli zu Hause ankamen, war ihre indische Mitbewohnerin fasziniert von der Menge an Erdbeeren, die wir gesammelt hatten. Sie kennt nur Mangos in dieser Fülle. Wir machten uns ans Schneiden und Putzen der Erdbeeren und kochten daraus Marmelade. Es dauerte eine Ewigkeit, so viele Früchte auszuschneiden, doch es lohnte sich! Wir stellten 25 Einmachgläser selbstgemachter Erdbeermarmelade her, die wirklich köstlich schmeckt! Die Küche allerdings klebte überall von diesem süßen Arbeitseinsatz. Wir halfen alle zusammen, sodass dieses Chaos bald beseitigt war und wir genüsslich an unserer Erdbeermilch schlürfen konnten.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jul 14, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jul 14, 2017

Die Lehrer von morgen

Oneweekstudent

Vor ein paar Wochen machte die Fachschaft Bildungswissenschaften vor der Vorlesung eine Ansage zu einem Projekt, das sie uns ans Herz legt: oneweekstudent. Über eine Website kann man als Student oder Azubi Schnupperwochen anbieten, in denen man einen Schüler bei sich aufnimmt und ihm sein Studium und das Studentenleben zeigt. Das Konzept fand ich sofort cool und registrierte mich noch während der Vorlesung auf der Website.
Ein paar Wochen später hatte ich meine erste Anfrage: Emma, Abiturientin aus der Nähe von Münster, überlegt, Mathe auf Lehramt zu studieren, vielleicht mit Philosophie zusammen. Deshalb würde sie sich gerne das Mathe-Studium in Bonn angucken. Nach ein paar Nachrichten hin und her machten wir aus, dass sie schon in der nächsten Woche zu mir kommen würde. Von Montag bis Donnerstag zeigte ich Emma Bonn, die Innenstadt, die wichtigsten Gebäude der Universität, ein paar meiner Lieblingsplätze und vor allem ein paar Veranstaltungen. Auch bei einigen Freunden konnte sie mit zu Vorlesungen gehen.
Oneweekstudent zu sein, bedeutet aber natürlich auch, während der Schnupperwoche nicht nur Einblick ins Studium, sondern auch ins komplette Studentenleben zu bekommen. Emma durfte darum mit mir am Dienstag auf den Poetry-Slam der Fachschaften Romanistik und VWL (den ich coolerweise gewann), in der Mensa mit meinen Freunden Doppelkopf spielen und am Mittwoch mit auf den 21. Geburtstag eines Unifreundes kommen, bevor es am Donnerstag wieder für sie nach Hause ging.
Die Schnupperwoche war ein bisschen stressig, aber ich bin froh, dass ich sie angeboten habe. Ich weiß nicht, ob ich mich getraut hätte, mit knapp 18 Jahren einfach so zu einer älteren Studentin zu fahren, um mir mein Wunschstudium anzusehen. Aber wenn jemand den Mut dazu hat, freue ich mich, ihm die Möglichkeit zu geben.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jul 12, 2017
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jul 12, 2017

Die Lehrer von morgen

Krimi-Dinner

Meinen Bonner Freundeskreis liebe ich vor allem dafür, dass wir immer wieder neue Ideen für coole Aktionen haben – so zum Beispiel auch vergangenes Wochenende. Wir hatten einer Freundin zum Geburtstag ein Krimidinner geschenkt. Das Spiel funktioniert so, dass jeder der Teilnehmenden eine Rolle zugewiesen bekommt und Informationen nur über seinen Part in der Geschichte erhält. Die Situation ist dabei, dass jemand ermordet wurde und alle Verdächtigen sowie ein Kommissar versuchen, den Mord aufzuklären. Dabei hat jeder Mitspieler seine Geheimnisse und muss versuchen, diese auch geheim zu halten.

Als kleinen lustigen Zusatz hatten wir die Jungen- und Mädchenrollen getauscht, sodass die vier mitspielenden Jungs in Kleidern am Tisch saßen – besonders elegant sah die bärtige Schwester des Opfers aus, der Brusthaare aus dem Ausschnitt wucherten – während wir Mädchen in Anzügen und mit aufgemalten Bärten auftraten.

Beim Vier-Gänge-Menü mit Bruschetta, Spargelcremesuppe, Risotto und Tiramisu verdächtigten wir uns munter gegenseitig, deckten diverse Affären und Skandale auf und hatten eine ganze Menge Spaß, während wir versuchten, möglichst genau in unseren Rollen zu bleiben. Pia zum Beispiel spielte den Sohn des Opfers, der ein absoluter Trunkenbold war, und verkündete alle paar Minuten, sie habe dem Alkohol nun endgültig abgeschworen. Paul, der ein Model spielte, fragte bei jedem Gang, ob der denn auch kohlehydratarm und fettfrei sei, er müsse auf seine Linie achten. Rike als italienischer Geschäftsmann redete die ganze Zeit mit Akzent und Thomas, der die Haushaltshilfe darstellte, wurde sehr zu unserer Belustigung ständig dazu aufgefordert, doch bitte die Wasserkaraffe aufzufüllen oder den nächsten Gang zu servieren.

Meine Rolle bot leider nicht ganz so viel Spielraum für lustige Aktionen – als Anwalt der Familie musste ich die meiste Zeit ernst gucken und ab und an mit Thorsten flirten, der die skandalträchtige Party-Tante mimte –, aber insgesamt war es ziemlich amüsant. Bis nach Mitternacht dauerte das Krimidinner, dann musste in einer abschließenden Runde jeder mitteilen, wen er für den Mörder hielt und warum. Pia, Thorsten und ich lagen mit unserer Vermutung richtig und konnten darum so gerade eben dafür sorgen, dass der richtige Mörder gefasst wurde.

Ziemlich müde und vollgefressen ging es dann nach Hause – das war definitiv ein gelungener Abend!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jun 30, 2017
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jun 30, 2017