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Die Lehrer von morgen

Lernmarathon

Am Donnerstag habe ich endlich meine letzte Prüfung in diesem Semester geschrieben. Abends bin ich schon um 21 Uhr schlafen gegangen, weil ich so unglaublich k.o. war. In dem Moment habe ich erst gemerkt, wie sehr mich dieser Monat des Powerlernens geschlaucht hat.
Nach Analysis III hatte ich direkt für Mathedidaktik weiterlernen müssen und nach Mathedidaktik sofort für Deutschdidaktik. Bei beiden Didaktik-Prüfungen hatte ich den umfangreichen Stoff nach fünf beziehungsweise sechs Tagen auf Karteikarten zusammengefasst, aber diesen komplett in den Kopf zu kriegen, war bei Deutschdidaktik irgendwann nicht mehr möglich. Am Tag vor der Prüfung hatte ich schlecht geschlafen und ließ mich zwar ein paarmal die wichtigsten Modelle abfragen, aber insgesamt hatte ich abends nicht das Gefühl, gut vorbereitet zu sein. Wenn mich meine Mathe-Fachschaftskollegen nicht aufgemuntert hätten, wäre ich glaube ich verzweifelt.
Die Prüfung lief dafür erstaunlich gut und sorgte endlich für ein Erfolgserlebnis: Nach dem Durchfallen in Ana III und der zwar guten, aber meine Erwartungen unterbietenden Note in Mathedidaktik gab es hier eine Eins vor dem Komma. Jetzt muss ich zwar noch eine Hausarbeit fertigschreiben, habe aber ansonsten bis Anfang März frei, bevor es ans Lernen für die Nachklausur geht.
Vielleicht hätte ich mit einem etwas besseren Zeitmanagement, mehr Vorarbeit und weniger Ablenkung lockerere Wochen hinter mir. Seit Mitte Januar habe ich kaum Zeit mit meinen Freunden verbracht, mir höchstens mal eine Stunde Doppelkopf in der Mensa oder eine kurze gemeinsame Lernpause gegönnt. Bei der nächsten Prüfungsphase werde ich mir überlegen, ob und wie ich meine Zeit besser planen kann, um auch mal Pausen zu haben – denn ohne die ist der Lernmarathon nicht zu schaffen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Feb 27, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Feb 27, 2018

Die Lehrer von morgen

Exegese, hurra!

Momentan schreibe ich eifrig an meiner Hausarbeit. Wieder einmal handelt es sich um eine Exegese, also die Interpretation einer Bibelstelle. Dieses Mal dreht es sich um das Neue Testament. Zuvor hatten wir von der Dozentin einige Bibelstellen zur Auswahl erhalten, über die wir schreiben konnten. Leider war ich mit keiner glücklich. Ich hatte mich auf die Heilsgeschichten Jesu oder die des barmherzigen Samariters gefreut – leider vergebens.
Letztendlich entschied ich mich aber für die Versuchung Jesu durch den Teufel, das Thema ist in unserer heutigen Gesellschaft schließlich noch immer relevant. Menschen sind ständig Versuchungen ausgesetzt, sei es, zu lügen, Rauschmittel zu konsumieren oder bestimmten Gruppen, wie beispielsweise dem sogenannten Islamischen Staat, zu folgen. Man selbst scheint oft in Gegenwart anderer zu verschwimmen und es droht der Halt verloren zu gehen. Deshalb ist es wichtig, sich selbst treu zu bleiben und Versuchungen abzulehnen, was Jesus in der Bibelstelle Matthäus 4, 1-11 vormacht! Mehrfach schlägt er die Angebote des Teufels – von Brot bis zu einem Königreich – aus und steht zu seinem Gott.
Neu ist für diese Hausarbeit, dass ich einen synoptischen Vergleich ziehen soll. Das ist ein Vergleich von zwei oder mehreren Perikopen zum selben Thema. Eine Perikope ist die Fassung einer Bibelstelle, die zur Lesung im Gottesdienst bestimmt ist. Ich werde vor allem die Sprache der Evangelisten vergleichen, um somit auf deren unterschiedliche Absichten zu schließen. Matthäus etwa arbeitet in meinem Beispiel auf die Heilsgeschichte hin. Ihm ist es wichtig, zum Glauben zu ermutigen. Lukas hingegen möchte eher eine chronologische Darstellung Jesu erreichen.
Bisher klappt es gut, die Exegese aufzubereiten. Viel Literatur unterstützt mich hierbei. Diese Hausarbeit wird wohl die letzte sein, die ich während meines Studiums verfasse. Danach werde ich aber in meinem neuen Hiwi-Job weiterhin mit der religionswissenschaftlichen Exegese zu tun bekommen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Feb 23, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Feb 23, 2018

Die Lehrer von morgen

Die Odyssee der verlorenen Hausarbeit – Teil 1

Dass es bei manchen Hausarbeiten zu zeitlichen Verzögerungen zwischen Vorhaben, tatsächlichem Schreibprozess und Abgabe kommt, kennt wohl jeder Studierende. Doch so etwas wie mit meiner Soziologie-Hausarbeit ist mir bisher noch nicht passiert.
Unser Soziologie-Dozent sagte immer sehr entspannt: „Wenn ihr eine Hausarbeit schreiben möchtet, könnt ihr die bis 2023 abgeben, da gehe ich in Rente.“ Selbst zu zweit eine Hausarbeit zu verfassen, sei kein Problem, man solle dann eben 20 statt 15 Seiten schreiben. Dieses Vorhaben nahmen eine Freundin und ich im Frühling 2017 auf.
Im April hatte ich die ersten Seiten für diese Hausarbeit geschrieben, danach sollte sie an der Reihe sein, dann noch einmal ich. Die Hausarbeit hatte für sie jedoch erst einmal keine Priorität, es warteten andere Arbeiten – solche mit konkreten Deadlines. Ich hatte dafür großes Verständnis und machte mir keine Gedanken. Im Herbst hatte sie wichtige mündliche Prüfungen und da sie eine nicht bestand und eine harte Zeit durchlebte, wollte ich sie nicht mit unserer Abgabe nerven. Um mich auf meine wissenschaftliche Arbeit konzentrieren zu können, die ich seit Oktober schrieb, verteilten wir die Aufgaben neu: Ich erledigte einen weiteren Teil der Arbeit, nun war nur noch sie an der Reihe. Der Dozent gab uns dann doch Weihnachten als Deadline vor.
Kurzum: Meine Freundin hielt diese nicht. Am 28. Dezember schrieb sie mir, sie bringe die Arbeit jetzt zur Post. Ich sendete parallel meinen Modulschein an den Dozenten und verwies auf die gemeinsame Hausarbeit. Anfang Januar stand auf der Homepage des Dozenten, alle Hausarbeiten seien korrigiert und abholbereit. Ich schrieb eine E-Mail, ob ich auch ohne meine Freundin zur Besprechung kommen könne. Er antwortete, er habe bereits überlegt nach mir zu fahnden, es sei nämlich keine Arbeit bei ihm eingegangen. Meine Freundin hatte mir die Endfassung der Arbeit nicht digital geschickt. Nun war sie im Urlaub, ohne ihren Laptop! Was sollte ich bloß machen? Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Beitrag …

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Feb 20, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Feb 20, 2018