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Presse-AG

Autor:
Tobias

Rubrik:
orientieren

15.03.2018

Vor fünf Jahren wurde an meiner Schule die Presse-Arbeitsgemeinschaft (AG) gegründet. Da für mich schon früh klar war, dass ich „etwas mit Medien machen“ will, hatte ich nicht lange gezögert und mich angemeldet. Seither treffen wir uns einmal pro Woche.
Unsere Aufgabe ist es, über Schulveranstaltungen wie Konzerte oder Preisverleihungen mit Text und Bildern zu berichten. Die Artikel werden dann auf der Schulhomepage veröffentlicht. Dank der AG war ich seit ich 14 Jahre alt bin bei fast jeder Schulveranstaltung dabei und gehöre praktisch zum Inventar der Schule. Zu Beginn waren wir zu viert und konnten uns auf die Termine aufteilen. Anfangs wurde die AG von einem freien Mitarbeiter einer Lokalzeitung geleitet, im Anschluss übernahmen zwei Schüler die Leitung. Seit drei Jahren stehe ich nun der AG vor.
Leider sind wir mittlerweile nur noch zu dritt. Das macht mir an sich nichts aus, allerdings sind die beiden erst in der 7. Klasse und können fast nie zu Abendveranstaltungen kommen, da ab 18 Uhr kein Bus mehr fährt, sodass sie auf ihre Eltern als Fahrdienst angewiesen sind. Als ich jünger war, war das bei mir auch ein Problem. Mittlerweile habe ich einen Rollerführerschein und kann nun unabhängig zu den Terminen fahren.
Abgesehen davon ist es für mich schwierig, meine Mitglieder zum Artikelschreiben zu motivieren. Der Knackpunkt ist nämlich, dass diese von dem betreuenden Lehrer regelrecht zensiert werden – man erkennt seine Artikel nach dem Redigieren oft nicht mehr wieder. Vor einigen Jahren dachte ich noch, dass sich das bessern würde, aber dem war nicht so.
Ich werde die AG nur noch ein bis zwei Monate leiten können, da ich dann mit dem Abitur beschäftigt sein werde. Dass es mit der AG bergab geht, habe ich mittlerweile akzeptiert.

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