Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studieren in den USA

Meine erste Pressekonferenz

Irgendwie haben meine Knie schon ein bisschen gezittert, als ich mich heute Morgen auf den Weg zu einem neuen Arbeitstag machte. Warum? Es ging nicht zum Funkhaus, sondern erst einmal zu einer Pressekonferenz. Als Reporterin mit einem Mikrophon ausgestattet, setzte ich mich in den großen Saal der Volkshochschule, da dort der Vorstand das neue Herbstprogramm vorstellte.

Artig machte ich mir dabei Notizen und überlegte, welche Fragen ich am Ende stellen würde. Es hat auch alles ganz gut geklappt, schließlich hatte ich bereits am Anfang darauf hingewiesen, dass ich vom Radio sei und deswegen einige O-Töne für meinen Beitrag bräuchte. Dann aber wollte der aufdringliche Zeitungsreporter neben mir unbedingt ein Foto mit dem Geschäftsführer. Schön und gut, aber es sollte draußen vor dem Gebäude aufgenommen werden.

Also musste ich den Geschäftsführer daran erinnern, dass ich ein paar Fragen zum Programm hätte. Er winkte jedoch ab und vertröstete mich auf draußen. Ich hatte mir zwar nichts anmerken lassen, aber innerlich brodelte es in mir. Schließlich sind Hintergrundgeräusche und Wind für Radiointerviews nicht gerade vorteilhaft. Schließlich bin ich meine Fragen dann doch noch los geworden und konnte zum Radio gehen, um mich an die Bearbeitung zu machen. Trotzdem: Beim nächsten Mal werde ich darauf drängen, meine Fragen zu dem Zeitpunkt zu stellen, wann es mir als Reporterin passt, denn das hat mir der Redakteur beim Radio geraten. Soviel Selbstbewusstsein muss sein!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 2, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 2, 2010

Studieren in den USA

Technisch bin ich vollkommen (un)begabt!

Katharina im Studio

Und das macht sich natürlich nicht gut, wenn man seinen ersten eigenen Beitrag produzieren soll. Das Interview mit der Filmcrew ist, wie ich euch schon berichtet habe, im Kasten. Aber zusammengeschnitten und zu einem Beitrag produziert werden, muss es noch. Schließlich kann man ja schlecht die Gesamtaufnahme eines „Frage-Antwort-Spiels“ voller Äh´s und Em´s senden.

Also habe ich mich ins Studio gesetzt und war ihr vollkommen hilflos ausgeliefert: der Technik. Hilfe, wenn es um Computer und all die komplizierten Programme geht, bin ich nicht gerade die Begabteste. Zum Glück hatte ich jedoch erst vor kurzem eine sehr ausführliche technische Schulung, in der mir genau die Programme gezeigt wurden, mit denen sich mein zwanzigminütiges Interview in einen dreiminütigen Radiobeitrag „verwandeln“ sollte.

Deswegen muss ich sagen: Es war gar nicht mal so schwer und Spaß gemacht hat es mir auch, Versprecher ganz einfach „wegzuschneiden“ oder Wortfetzen in einen vollständigen Satz zu verwandeln. Nachdem ich also den halben Tag im Studio verbracht habe, war er schließlich fertig: Mein erster Beitrag. Fast vier Minuten lang und sogar richtig interessant ist er geworden. Mal gucken, ob die Chefredakteurin ihn abnimmt, wie es im Journalistendeutsch heißt. Denn die nächsten Aufträge für Beiträge, die ich produzieren soll, habe ich auch schon bekommen.

 

Foto: privat

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 27, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 27, 2010

Studieren in den USA

"Und nun hören Sie einen Beitrag von ...?

... Katharina, moi, mir, natürlich! Nein, so natürlich ist das gar nicht, aber bei meinem Radiopraktikum wundert mich gar nichts mehr! Ich war heute zum ersten Mal als rasende Reporterin unterwegs, um ein Filmteam zu interviewen. Das bestand unter anderem aus einer Schauspielerin und einem Regisseur, die ein Filmprojekt planen.

Und wer berichtet darüber? Ich! Natürlich war ich total aufgeregt, als ich im Filmstudio ankam und mich vorstellte: „Guten Tag, ich habe einen Interviewtermin mit Ihnen, ich komme vom Radio.“ Na ja, ganz so habe ich mich nicht vorgestellt, aber angefühlt hat es sich ... unbeschreiblich.

Da guckt man sich sein Leben lang Interviews im Fernsehen an, indem mehr oder weniger berühmte Moderatoren Schauspieler interviewen und plötzlich ist man selbst diejenige, die Schauspieler und Regisseure mit einem professionellen Mikrofon und Aufnahmegerät interviewt. Das Interview ist also im Kasten, jetzt geht es darum, es sich noch mal anzuhören, das wichtigste „herauszufiltern“ und zusammen zu schneiden. Eine echte Herausforderung! Aber am Ende wird er dann fertig sein – der erste professionelle Radiobeitrag made by Katharina.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 25, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 25, 2010