interaktiv

Studieren im Ausland

Back in Bruges

Autor:
Luisa

Rubrik:
studium

23.01.2018

Die Motivation, im neuen Jahr zurück nach Brügge zu gehen, war ehrlich gesagt nicht groß, denn dort hat mich viel Arbeit erwartet: Neben dem Simulations-Spiel und den Kursen, die Vorbereitung und teilweise auch die Ausarbeitung von Aufsätzen und Präsentationen verlangten, muss ich innerhalb von vier Monaten eine Masterarbeit schreiben. Vergleichbar mit einer Masterarbeit an einer deutschen Universität ist diese nicht. Sie soll etwa 40 bis 60 Seiten umfassen und ist daher eher wie eine Bachelorarbeit – aber eine Menge Arbeit erfordert das trotzdem. Und ich fühlte mich mit meinem juristischen Hintergrund immer noch nicht in der Lage, eine wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Politikwissenschaften zu schreiben.
Aber dann habe ich mich doch schnell wieder eingelebt. Meine „residence-lady“ hatte jedem Wohnheimmitbewohner eine kleine Schachtel Pralinen zu Neujahr hingelegt und gleich am ersten Abend feierten wir im Gemeinschaftsraum unser Wiedersehen. In der ersten Woche ging es los mit den sogenannten „National Weeks“. Hier tun sich Studierende geografisch naher Länder zusammen und stellen eine Woche lang ihre Region vor – mit Abendveranstaltungen, Reden und kulinarischen Besonderheiten. Diese Woche sind Ungarn und die Slowakei an der Reihe und so durfte ich an einem äußerst spannenden Vortrag des ungarischen Staatssekretärs teilnehmen. Mit all seinen Aussagen war ich nicht einverstanden, aber seine Sichtweisen und Begründungen kennenzulernen war sehr interessant.
Nach dem ersten Treffen von „European Horizons“, wo wir Emmanuel Macrons Vorschläge zur Reform der EU diskutiert haben, arbeiteten wir voller Energie neue Ideen für das nächste Semester aus – die Diskussion verspricht, äußerst spannend zu werden. Die Vorbereitung der nächsten „Pulse of Europe“-Kundgebung steht kurz bevor. Und auch bei der Masterarbeit habe ich mittlerweile ein ganz gutes Gefühl, da ich passende Artikel für mein Thema gefunden habe.
Von daher kann das nächste Semester kommen!

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