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Barrierefrei studieren?

Porträt einmal anders (Teil 2 von 3)

Nicht über jeden gibt es im Internet so viel zu lesen wie über Tilman Röhrig. Ich hatte also Glück und konnte mir ein grobes Bild von ihm und seinen Büchern machen. Was aber hätte ich getan, wenn ich im Netz kaum etwas über den Autor gefunden hätte?

Zur Vorbereitung auf das Gespräch las ich außerdem die Fahne seines neuen, zum damaligen Zeitpunkt noch nicht auf dem Markt erhältlichen Romans.

Und dann ging es los. Während die Börsenblatt-Redakteurin und ich im Zug von Frankfurt nach Köln saßen, sprachen wir die Fragen durch, die sie ihm stellen könnte. Ihre Ideen und meine Vorschläge ergänzten sich zum größten Teil. Ich war also auf einem guten Weg.

Am Bahnhof trafen wir uns mit einem Fotografen. Damit war das Team, das den Schriftsteller besuchen sollte, komplett.

Tilman Röhrig empfing uns sehr freundlich, mit Getränken und Süßigkeiten. Wir setzten uns auf seiner Garten-Terasse um einen Tisch und plauderten zuerst ein bisschen. Dann holte die Redakteurin ein Diktiergerät hervor und begann mit dem Interview. Tilman Röhrig erwies sich als angenehmer Gesprächspartner, sodass die Unterhaltung nicht ins Stocken geriet, sondern fließend verlief und sich fast wie von selbst lenkte. Und mit der Zeit traute auch ich mich immer mehr, ihm Fragen zu stellen.

Während der Schriftsteller uns antwortete, wurde er immer wieder fotografiert. Später machte der Fotograf noch Bilder von Garten und Haus des Autors. Tilman Röhrig zeigte uns alles, was es zu sehen gab und, wie es mir schien, noch mehr.

Autor: Daniela  |  Rubrik: studium  |  Oct 19, 2009
Autor: Daniela
Rubrik: studium
Oct 19, 2009

Barrierefrei studieren?

Porträt einmal anders (Teil 1 von 3)

Normalerweise liest man Porträts immer nur. Während meines Praktikums beim Börsenblatt lernte ich nun auch die andere Seite besser kennen: Ich erfuhr anhand eines konkreten Beispiels, wie ein Porträt entsteht.

Gemeinsam mit einer der Redakteurinnen besuchte ich den Schriftsteller Tilman Röhrig, der in den letzten Jahren einige bekannte historische Romane geschrieben hat. Da es mein größter Traum ist, ebenfalls irgendwann einmal einen historischen Roman zu veröffentlichen, war die Begegnung mit ihm für mich natürlich sehr aufregend. Ich erfuhr Einiges darüber, wie ein Autor - zumindest Tilman Röhrig - die geschichtlichen Details recherchiert, ehe er mit dem Schreiben beginnt. Außerdem präzisierte sich, während ich dieses Projekt begleitete, meine Vorstellung vom journalistischen Arbeiten.

Um mich auf das Zusammentreffen mit dem Schriftsteller vorzubereiten, betrieb ich Internetrecherchen zu seiner Person und zu seinen Büchern. Die Informationen, die ich auf diese Weise zusammentragen konnte, reichten aus, um mir genügend Fragen für ein Interview zu überlegen.

Ich nahm dabei an, dass das Gespräch eine, vielleicht zwei Stunden dauern würde. Und im übrigen vertraute ich darauf, dass sich der Rest von alleine ergeben würde. Gespräche - und so auch Interviews - entwickeln sich sicherlich von selbst weiter. Wenn man hingegen stur eine Frage nach der anderen von einem Blatt Papier abliest und die Antworten abhakt, kann es doch nur steif werden ...

Autor: Daniela  |  Rubrik: studium  |  Sep 15, 2009
Autor: Daniela
Rubrik: studium
Sep 15, 2009

Barrierefrei studieren?

Mein eigenes Projekt

Während meines Praktikums in der abi>> Redaktion durfte ich für ein Porträt recherchieren und den Artikel dann auch selbst schreiben. Ich bekam einfach nur den Auftrag, über jemanden zu berichten, der zurzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvierte. In welchem Bereich, das stand mir frei. Ich las mir also erst einmal die Texte zum FSJ durch, die es bereits auf abi>> gab. Dann wählte ich die Kategorie aus, mit der ich mich befassen wollte. Ich entschied mich für das Thema Sport und fing damit an, jemanden zu suchen, der gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr bei einem Verein absolvierte. Das war gar nicht so einfach, aber schließlich fand ich doch einen Abiturienten, der zu einem Interview bereit war.

Ich habe seine Stimme noch im Ohr, obwohl das Praktikum schon fast ein Jahr zurück liegt. Das erste Mal ist eben immer etwas Besonderes. Und das Interview mit diesem Freiwilligen war mein erstes, journalistisches Projekt.

Gemeinsam mit der Redaktion überlegte ich mir die Fragen, die ich ihm stellen wollte. Zum Glück bekam ich ausführliche Antworten. Aus diesen baute ich dann einen Bericht zusammen. Er durfte nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz sein. Und er musste einen guten Überblick über das Freiwillige Soziale Jahr meines Interviewpartners bieten. Alles nicht so leicht.

Als der erste Entwurf vorlag, mussten Kleinigkeiten ergänzt oder geändert werden. Das war spannend und macht mir immer wieder Spaß. Genau so, wie man sich diese Textarbeit vorstellt. Aber die Regel ist es leider nicht.

Autor: Daniela  |  Rubrik: studium  |  Aug 26, 2009
Autor: Daniela
Rubrik: studium
Aug 26, 2009