interaktiv

Was tun nach dem Abi?

Einfach mal folgen

Autor:
Thilo

Rubrik:
orientieren

01.10.2014

Ich, das Anhängsel. Celine nannte mich so, als ich in dem Krankenhaus, in dem ich Anfang Oktober mein FSJ beginnen werde, hospitierte, um schon ein bisschen was zu sehen und nicht ganz ahnungslos anzufangen. So war ich ständiger Schatten der Personen, denen ich aufgetragen wurde. Wirklich was machen konnte ich ja noch nicht. Ich wusste ja nichts. Also wirklich gar nichts. Unbeholfener umherlaufen kann man gar nicht.

So wurde mir viel gezeigt und viel erklärt. Ab und zu durfte ich auch mal einen Rollstuhl hin- und herschieben, ein Bett war auch dabei. Und ich durfte eine Frau mit auf die Toilette begleiten. Erfahrungen, die man machen muss und die später aus mir auch einen guten Arzt machen sollen.

Merkwürdig war das Ganze aber schon irgendwie. Erstens, weil das alles neu für mich war. Als ich morgens aufstand, wurde mir mulmig vor Aufregung. Was würde mich erwarten? Tue ich das Richtige? Doch sobald ich im Krankenhaus stand, wich dieses Gefühl der Angst einem Schwall von Glückshormonen. Es fühlte sich alles super an.

Zweitens, weil ich ein Nachzügler bin. Einige FSJler sind bereits seit Anfang August dort, die anderen seit dem 1. September. Als sie das erfuhren, fragten sie mich natürlich aus: Warum bist du denn so spät dran? Was hast du denn eigentlich vor und überhaupt? Ich habe alle erklärt und hier un da ein bisschen beschönigt und bald haben sie das Interesse verloren.

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