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Was tun nach dem Abi?

"Handeln für zukünftige Werbetanten"

Wer hätte gedacht, dass ein gemütlicher Stadtbummel zu einer Unterrichtsstunde à la „Handeln für zukünftige Werbetanten“ wird? Ich hatte zwei Freistunden und wollte die Zeit sinnvoll nutzen. In der Stadt wollte ich mir ein neues Buch kaufen (zwar nehmen die Abivorbereitungen viel Zeit in Anspruch, aber das ist ja noch lange kein Grund um intellektuell auf der Strecke zu bleiben) und ein wenig auf Schnäppchenjagd gehen (ich kaufe nämlich favorisiert „einfache“ Klamotten, die ich dann zu Hause ganz nach meinen Vorstellungen als „Wannabe-Designerin“ zu Ende kreiere).

Hätte ich mein Horoskop gelesen, hätte sicherlich „heute ist Ihr absoluter Glückstag“ oder so ähnlich in der Zeitung gestanden, denn ich erblickte auf Anhieb ein viel versprechendes Buch. Und auch in dem ersten Kleidungsgeschäft, das ich mit meinen Laseraugen „scannte“, fand ich eine schlichte Jeans, die unüberhörbar „verpass mir ein Make-Over!“ schrie, und einen wunderschönen Mantel. Im Gegensatz zur Jeans war dieser allerdings schon perfekt oder FAST perfekt – es fehlten alle Knöpfe! Ich wusste aber, dass ich es bereuen würde, wenn ich den Laden OHNE diesen Mantel verlassen würde, und ich wollte mir den Tag nicht von ein paar nicht vorhandenen Knöpfen vermiesen lassen. Und, so dachte ich, wenn ich meine Konzepte beziehungsweise Produkte später einmal vermarkten möchte, dann muss ich schließlich auch fit im Handeln sein. Ich gab also mein bestes und wandte ein paar Tricks an, die ich mir von meiner Oma abgeguckt hatte und BINGO – Praxis ist eben doch die beste Theorie!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 12, 2009
Autor: Jacqueline
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Mar 12, 2009

Was tun nach dem Abi?

Liebes Tagebuch!

Jetzt habe ich endlich die erste Abiklausur hinter mir, im Fach Englisch! Du kannst dir sicherlich vorstellen, wie aufgeregt ich vorher war. Es war aber nicht das „Oh-mein-Gott-ich-schreib-jetzt-Abi"-Gefühl, sondern eher das flatterige Gefühl, das man hat, wenn man das erste Mal in den Urlaub fliegt.

Na ja, genau genommen war es ja auch wie ein fünfeinhalbstündiger Kurzurlaub - entweder in die USA oder nach Südafrika: Jeder Schüler durfte nämlich zwischen zwei Aufgabenvorschlägen wählen. In einem Text ging es um die Einwanderung aus Lateinamerika in die USA, der andere handelte von einem Roman, der die Geschichte einer indischen Familie zur Zeit der Apartheid in Südafrika erzählt. Zwar wollte ich schon immer einmal in die USA reisen, aber der Südafrika-Text hat mir in dem Moment irgendwie mehr zugesagt.

Jetzt stell dir vor: Während ich die Aufgaben so nach und nach bearbeitete, musste ich feststellen, dass ich eigentlich viel zu viel gelernt hatte! Ich hatte das Gefühl, dass ich mit meinem Wissen die ganze Welt hätte einwickeln können, aber dass nur ein kleiner Hinterhof als Geschenk eingepackt werden musste. „Besser zu viel als zu wenig", würde meine Oma jetzt sagen.

Ach ja ... Ende März schreib ich noch Latein und Bio, und dann muss ich fast drei Monate warten, bis ich endlich weiß, wie ich bei den Klausuren denn überhaupt abgeschnitten habe. Schrecklich!

So, ich verabschiede mich nun erst einmal von meinen Englisch-Lernzetteln!

Ciao, deine Jacqueline

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 6, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Mar 6, 2009

Was tun nach dem Abi?

"Verhalte dich und ich sag dir, wer du bist!" (Teil 2, flavoured with maths)

Wie ihr in meinem letzten Blog lesen konntet, war ich mir nicht ganz sicher: Psychologiestudium - „worst case" oder „golden goal"? Eine eindeutige Antwort wollte sich nicht so wirklich finden lassen. Dennoch habe ich mich schließlich gegen ein „reines" Psychologiestudium entschieden. Das bedeutet jetzt allerdings nicht, dass ich dem Thema Psychologie grundsätzlich abgeneigt bin. Ganz im Gegenteil: Ich habe nämlich ein wenig weiter nachgedacht und versucht, möglichst viele meiner Interessen und vor allem auch meiner Fähigkeiten so zusammen zu basteln, dass etwas Realistisches und auch Sinnvolles daraus entsteht - wie bei einer typischen (und nicht selten tückischen) Mathematikaufgabe:

Gegeben sind eine Kreativitätskonstante K und ein Psychologie-Interessenpunkt P. Wie lautet das Ergebnis, wenn man die Summe aus K und P mit dem Quadrat aus Freude an Kommunikation O multipliziert?

Ausnahmsweise brauche ich für diese Gleichung einmal keinen Taschenrechner. Ich fasse erst einmal zusammen: Der Beruf X lässt sich also folgendermaßen ermitteln: (K+P)O² = x. Das liegt doch auf der Hand oder nicht?

Mein Stift fliegt wie von selbst über das Papier. Löst man die Klammer auf, so erhält man: KO²+PO² = x. Damit lautet das Ergebnis: Der Beruf X ist gleich KOmmunikationsPsychOlogin!

Ein Beruf, der all meine Interessen zu vereinen scheint. Manchmal kann Mathe so einfach sein! Aber wie gesagt, nur manchmal.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 2, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Mar 2, 2009