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Was tun nach dem Abi?

Interview mit "my BFF*" (Teil 1)

„So, ich erspare mir jetzt einfach mal das ganze formale Vorgeplänkel - schließlich kenne ich dich jetzt schon über ein Jahrzehnt - und komme gleich zur Sache: Du wolltest früher unbedingt Polizistin werden - wann war das und wie bist du darauf gekommen?"

„Tja, da war ich noch nicht einmal mit der Grundschule fertig, als ich meine - sagen wir - erste Liebe für den Beruf als Polizistin entwickelte. Zu der Zeit fand ich es einfach nur total cool, wie sie so in ihren Uniformen und schicken Autos unterwegs waren. Immer, wenn ich an einem Polizisten oder an einer Polizistin vorbeikam, habe ich gewunken und mich wie ein kleines Honigkuchenpferd gefreut, wenn man mir zurück gewunken hat." (Sie grinst)

„Oh ja, daran kann ich mich gut erinnern, das habe ich auch immer gemacht! Man fühlte sich dann irgendwie gleich ein Stückchen größer!"

„Genau! Als Kind habe ich Polizisten auf dieselbe Stufe wie Könige gestellt - ganz schön peinlich! (Sie lacht) Aber ich dachte wirklich, dass diese beiden Ämter nicht nur vergleichbar, sondern auch per se identisch waren. Und welches Kind träumt bitte nicht einmal davon, als König beziehungsweise Königin im eigenen Land zu regieren? Das war damals mein Traum und ich dachte, dass ich, als Polizistin dann genauso cool und mächtig wäre."

„Ich gehe mal stark davon aus, dass du heute aufgeklärter bist. Du machst jetzt eine Ausbildung zur Fachangestellten für Bäderbetriebe. Wie kam es, dass du deinen Kindheitstraum nicht verwirklicht hast?"

Fortsetzung folgt...

 

*von Paris Hilton etablierte Bezeichnung für „beste Freundin" („Best Friend Forever")

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 26, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Mar 26, 2009

Was tun nach dem Abi?

"Flieg, kleiner Falke, flieg!"

Heute haben wir in Kunst mit dem neuen Thema „Wie sieht Ihre momentane Lebenssituation aus?" begonnen. Mithilfe von Gipsfiguren sollten wir unsere derzeitige Gefühlswelt darstellen. Zunächst galt es, eine Mind-Map zu erstellen. Da sich ja alle im Moment im Abi-Stress befinden und wie die Verrückten für die Klausuren büffeln, waren Begriffe wie „Müdigkeit", „Angst", „Stress", „Chaos" und „anstrengend" keine Seltenheit. Es fielen aber auch positive Begriffe, denn gerade in dieser stressigen Phase wünscht man sich doch nichts sehnlicher, als „faul" in der „Sonne" am „Strand" zu liegen. Das war also Schritt eins.

Schritt zwei lautete: „Formulieren Sie eine Bild-Idee und fertigen Sie entsprechende Skizzen an!" Mit meiner Figur arbeitete ich den Kontrast zwischen dem anstrengenden Lernen und der neuen Energie, die wir wie hungrige Wölfe in uns aufsaugen werden, wenn wir die Prüfungen endlich hinter uns haben, heraus. Die Haltung der Figur repräsentiert den Aufbruch in ein neues Lebenskapitel: Man kann sich das so vorstellen, dass die Figur anfangs zusammengekauert in irgendeiner Ecke saß (lernen, lernen, lernen!), aber sich nun aus dieser geduckten Haltung befreit. Mit einem Bein versucht sie bereits, aufzustehen. Der Oberkörper und der Kopf erheben sich langsam, aber sicher und fest, dazu entschlossen, den neuen Herausforderungen ins Auge zu sehen. Die Arme streckt die Figur dabei kraftvoll nach hinten von sich - so als ob sie jeden Moment wie ein Falke in den Himmel der Freiheit hinaufschnellen würde!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 18, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Mar 18, 2009

Was tun nach dem Abi?

"Handeln für zukünftige Werbetanten"

Wer hätte gedacht, dass ein gemütlicher Stadtbummel zu einer Unterrichtsstunde à la „Handeln für zukünftige Werbetanten“ wird? Ich hatte zwei Freistunden und wollte die Zeit sinnvoll nutzen. In der Stadt wollte ich mir ein neues Buch kaufen (zwar nehmen die Abivorbereitungen viel Zeit in Anspruch, aber das ist ja noch lange kein Grund um intellektuell auf der Strecke zu bleiben) und ein wenig auf Schnäppchenjagd gehen (ich kaufe nämlich favorisiert „einfache“ Klamotten, die ich dann zu Hause ganz nach meinen Vorstellungen als „Wannabe-Designerin“ zu Ende kreiere).

Hätte ich mein Horoskop gelesen, hätte sicherlich „heute ist Ihr absoluter Glückstag“ oder so ähnlich in der Zeitung gestanden, denn ich erblickte auf Anhieb ein viel versprechendes Buch. Und auch in dem ersten Kleidungsgeschäft, das ich mit meinen Laseraugen „scannte“, fand ich eine schlichte Jeans, die unüberhörbar „verpass mir ein Make-Over!“ schrie, und einen wunderschönen Mantel. Im Gegensatz zur Jeans war dieser allerdings schon perfekt oder FAST perfekt – es fehlten alle Knöpfe! Ich wusste aber, dass ich es bereuen würde, wenn ich den Laden OHNE diesen Mantel verlassen würde, und ich wollte mir den Tag nicht von ein paar nicht vorhandenen Knöpfen vermiesen lassen. Und, so dachte ich, wenn ich meine Konzepte beziehungsweise Produkte später einmal vermarkten möchte, dann muss ich schließlich auch fit im Handeln sein. Ich gab also mein bestes und wandte ein paar Tricks an, die ich mir von meiner Oma abgeguckt hatte und BINGO – Praxis ist eben doch die beste Theorie!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 12, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Mar 12, 2009